De Resurrectione
- 2.27.5.1
Es wird aber auch geschrieben, in Tiberias, eine Stadt ist dies von Judäa, eine Quelle sei darin, welche fünf Arten Wassers ohne Unterscheidung hervorbringt, so daß, wer von reinem Wasser schöpfen will, der nimmt aus der Mitte; auf der einen Seite ist es honigsüß, auf der andern Seite aber bitter; indem Gott ein Zeichen gibt, damit wir glauben, daß auch unser wässriges Element nicht vermischt mit anderem in der Auferstehung erfunden werden kann. Denn siehe du, wie dir Eine Quelle verschiedenartiges Wasser und dies ohne Vermischung hervorströmen läßt.
- 2.28.1.1
Ἀλλὰ μὴν καὶ τὰ γλυκέα ὕδατα ἐπιρρέοντα τῇ θαλάσσῃ, συγκιρνώμενα καὶ συγκυλινδούμενα πάλιν ὕδατα γλυκέα διὰ τῶν νεφελῶν χεῖται, διαχωριζόμενα ἀπὸ τῶν ἁλμυρῶν.
- 2.28.2.1
καθὼς καὶ ὁ προφήτης φησίν »ὁ προσκαλούμενος τὸ ὕδωρ τῆς θαλάσσης καὶ ἐκχέων αὐτὸ ἐπὶ πρόσωπον τῆς γῆς«. Denn nicht von den oberhalb des Firmaments seienden Gewässern kommen herab die Regen; denn oftmals würden sie die Erde überfluten, indem das Meer die Menge der herabkommenden Wasser nicht fassen könnte.
- 2.28.3.1
Es singt aber nun einer von den heiligen Mysten: »Alle Wasserströme gehen ins Meer, und das Meer ist nicht sich sättigend. An dem Ort, an welchen die Wasserströme gehen, von dort kehren sie zurück« an ihre Örter, und daß wieder vom Meer die Wasser der Flüsse zu Regen emporsteigen durch den Befehl Gottes.
- 2.28.4.1
Groß aber ist auch diese Erkenntnis, daß sich scheiden die süßen von den salzigen Wassern und die im Wasser, d. h. im salzigen, geschehende Vereinigung. Denn indem das mehr Wässrige durch die Wärme der Sonne erfaßt und in die Luft emporgehoben wird, bleibt alles Salzige zurück.
- 2.28.5.1
ἐπίστησον δὲ μήποτε καὶ ὁ μακάριος Ἰωάννης »ἔδωκεν ἡ θάλασσα τοὺς νεκροὺς τοὺς ἐν αὐτῇ« λέγων »καὶ ὁ θάνατος καὶ ὁ ᾅδης ἔδωκαν τοὺς νεκροὺς τοὺς ἐν αὐτοῖς« τὰ ἀπὸ τῶν στοιχείων ἀναδιδόμενα πρὸς ἀποκατάστασιν ἑκάστου μόρια ἐδήλωσε. τὴν μὲν γὰρ θάλασσαν εἶναι τὴν ὑγρὰν οὐσίαν, ᾅδην δὲ τὸν ἀέρα παρὰ τὸ ἀειδές, διὰ τὸ μὴ ὁρᾶσθαι, καθάπερ ἐλέχθη καὶ Ὠριγένει, καὶ θάνατον τὴν γῆν παρὰ τὸ ἐν αὐτῇ κλίνεσθαι τὰ θνῄσκοντα, ὅθεν καὶ χοῦς ἐκλήθη »θανάτου« ἐν ψαλμοῖς, »εἰς χοῦν θανάτου« κατῆχθαι εἰρηκότος Χριστοῦ.
- 2.29.1.1
Und was viel? Denn es hat sich gezeigt, daß es möglich ist, daß nach der Vermischung geschieden werden die Wasser von den Wassern, solche von einer Gattung von solchen von anderer Gattung. Auch wir erweisen nicht, es als unmöglich oder unerhört behauptend, da doch dieses Sichtbare uns ein Zeugnis gibt.
- 2.29.2.1
Sie aber wie Blinda, weder in dem Sichtbaren dies geschaut, noch gesehen habend, es habe eine unermüdete Kraft der Allgütige, dessen »die« ganze »Welt, wie ein Tautropfen vor ihm«, meinten, daß, was für sie unmöglich und unvernüngtig ist, das auch für Gott ebenso unmöglich und unvernünftig sei.
- 2.29.3.1
Daher bekleidet der eine die Seele mit einem Luftleib, der nach anderer Ähnlichkeit gebildet ist, ein anderer wieder läßt dieselbe Form auferstehen, aber in einem andern Lichtleib und ohne Fleisch, jenen selbst, der der Urheber alles Seins ist, nicht suchen wollend noch fürchtend.
- 2.30.1.1
Die Griechen aber, welche nicht wegen der Wahrheit, sondern vielmehr wegen des Ruhmes philosophierten, haben die wahre Philosophie verloren. Denn die einen von ihnen, welche meinten, ohne Teilung (Atome) seien die Principien des Alls und wie von Sand ein Haufe, nach der Proposition der Trennung von unendlichen Monaden nämlich, in unendlicher Leere, wurden wie unverstándig seiend träge.
- 2.30.2.1
Denn wie ist noch für unendlich zu halten das durch verflossene Jahre Berechnete? Denn Unendliches kann nicht mit fortgesetzten Zwischenräumen sich ausdehnen und vorübergehen (»umkreisen«?). Die Natur des Menschen aber wird umfaßt nicht nur von den Zwischenräumen (»Entfernungen«?) des Jahres, sondern auch von der Einsicht (ἐπιστήμῃ). Denn wenn in alle Körper einging die Substanz der Einsicht zur Vereinigung der Trennungen, umfassend alle Monaden, nicht nur unendliche gebend zur Vollendung und zum Schmuck einer jeden Gestalt,..
- 2.30.3.1
Wenn aber nun aus Atomen oder Urkörpern oder aus Unteilbaren oder Gleichteiligen zusammen verbunden, wie jene wollen, unsere Leiber geworden waren und wieder in dieselben zerfallen sind, so hätte die Auferstehung keinerlei Beschwernis, da Gott, welcher mit seiner überaus großen Weisheit alle, auch die unsichtbaren und die elementlosen Substanzen des Weltsystems hält, auch vermögend ist, einem jeden die eigene Form zur Vollendung desselben Leibes zu geben. —
- 2.30.4.1
Der Wahrheit entsprechend wird aber nun jemand auch die tadeln, welche meinen, daß die sich selbst unähnlichen Elemente umgewandelt werden, wie das Feuer verdorben in Luft umgewandelt werde, die erdige Luft werde Wasser, das erdige Wasser werde Erde, die verdünnte Erde aber werde Wasser, verdünntes Wasser aber verwandele sich in Luft, so daß ebendasselbe entstanden komme und fortgehend verdünnt werde.
- 2.30.5.1
Wenn aber nun Eine Substanz und Element allen wäre von allen solchen und bliebe nach der Umwandlung, während ein jedes sowohl zum Sein wie zum Nichtsein geht, und durch den Zufall ohne Vorsehung das All erbaut würde, so wäre es richtig zu sagen, qualitätslos gehe jedes in seiner Kraft Entgegengestztes über.
- 2.30.6.1
Wenn aber num Feuer und Wasser, Luft und Erde unvermischt sind, und die ersten Körper, aus welchen Gott alles zusammenstellte und machte, eines jeden [aber] von diesen (den Elementen) nach Substanz und Sein sind, — wie ist es würding zu sagen, zu Wasser und Feuer (oder »wässrig und feurig«) werde die Erde und nehme an die Form der Luft und des Feuers, inden sie mitunter untauglich in andere Substanzen sich verändere?
- 2.30.7.1
Denn es muß wegen Mangels an diesem oder eienm anderen die Veränderung geschehen, indem Gott nicht genug von der ihm vorliegenden Substanz hat zu den Bestandteilen des Werdenden, sondern genötigt ist, zur Ausfüllung Kümmerlicher Elemente die Kräfte der reicheren umzugestalten, wenn zur Erhaltung und Bewahrung der Welt dies zu gewinnen er zu einer Zeit sich besinnend <ist>.
- 2.30.8.1
Πᾶν γὰρ τὸ ἐκ καθαροῦ ἀέρος καὶ καθαροῦ πυρὸς συνιστάμενον σύγκριμα, καὶ τοῖς ἀγγελικοῖς ὁμοούσιον ὑπάρχον, οὐ δύναται γῆς ἔχειν ποιότητα καὶ ὕδατος, ἐπεὶ συμβήσεται ἔσεσθαι αὐτὸ γεῶδες. τοιοῦτον καὶ ἐκ τούτων τὸ ἀναστῆναι μέλλον σῶμα ἀνθρώπου ὁ Ὠριγένης ἐφαντάζετο, ὅ καὶ πνευματικὸν ἔφησεν.
- 2.30.9.1
Aber wie völling fern dies von der Wahrheit ist, ist allen klar. Denn nicht möge uns jemand verführen mit schönen und kunstvollen Worten, Lüge wollend wahr machen.
- 2.30.10.1
Aber es ist jetzt nicht nötig, wegen jener die Verhandlung fortzusetzen. zusetzen. Denn es genügt die Entscheidung, welche wir gemacht haben über die Wassersubstanz, wenn nun, o Proklus, du für genügend annimmst das Gesagte.
- 3.1.1.1
Überaus sehr nun, und wie ich auch selbst überzeugt bin — ergriff ich das Wort —, [und] daß der Leib eines jeden von uns auferstehend so wird zusammengesetzt werden, wie er zuvor war.
- 3.1.2.1
Denn da gezeigt ist, daß auch jetzt Wasser vom Wasser nach der Vermischung geschieden werden kann, so wundere ich mich nicht, wenn auch der Leib eines jeden von uns ohne Vermishung aus denselben Bestandteilen) zusammengesetzt werden wird.
- 3.1.2.2
Er(?) erkannte, daß genügend annehmber(?).
- 3.1.3.1
Beachte aber nun auch das von den Propheten über die Auferstehung Gesagte. Denn was anderes als das Vorliegende wollte Daniel kund tun? »Und viele«, spricht er, »von den Schlafenden werden von dem Staub der Erde auferstehen, die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Schmach« usw.
- 3.1.4.1
Was anderes als die Auferstehung kundtun wollend rief David: »Herausführend die Gebundenen mit Tapferkeit, die Seienden in Gräbern«? Sogleich darauf aber, damit er zeige, wer sind »die in den Gräbern Seienden«, fügt er bei: »Gebiete, o Gott, deiner Stärke und festige das, was du in uns gewirkt«. Was anderes aber zeigt es als die aus den Gräben auferstehenden Toten?
- 3.1.5.1
In den zweiten Büchern der Makkabäer aber nun sagt er, daß irgend ein guter Mann, herzugerufen von Nikanor zum Essen des Unreinen, »sich selbst herabgestürzt« habe wegen der großen Grausamkeit des Peinigers, als er aber »aufgestanden« war und seine »Eingeweide« herausgetreten sah, <sie> hinwegwarf, anruf . .
- 3.2.1.1
». . den, der Seele und Leib verderben kann im Feuer«.
- 3.2.2.1
Daher redet er hier nicht von jenem geistlichen Leib, sondern Christus erwiderte, daß von den Menschen Getötete Pein empfangen sollen mit der Seele. Es ist aber zu erkennen, daß von Menschen der Leib nicht kann vernichtet werden.
- 3.2.3.1
Daher nicht einen andern Leib habend, o Origenes, statt dieses, wird der, welcher gesündigt, in den feurigen Pfuhl geworfen. Wenn aber nicht ein anderer, so vielmehr der, mit dem wir von außen bekleidet sind, so daß auch Christus so erscheint, so wird die Auferstehung der Toten im genzen Leibe geschehen.
- 3.2.4.1
daß gesagt wird »Knirschen der Zähne«.
- 3.2.5.1
Wenn sie aber wieder vorbringen, sprechend: Aber die Erzählung vom Reichen und von Lazarus, wie wird dann nach der Trennung vom Fleisch gesagt, daß die Seele Zunge und Zähne habe und Finger, wenn nicht ein anderer Leib, feiner als dieser, ist, —
- 3.2.6.1
so ist zu antworten: Wenn auch die Seele einen andern feinen, von ihr untrennbaren Leib hätte auch nach dem Hingang von diesem Leben, so enthielte dies keinerlei Widerspruch gegen die Palingenesie, indem Christus gesagt, daß allein dieser sterbende Leib auferstehe. Aber der Leib, von welchem ihr redet, kann durch Menschen nicht getötet werden.
- 3.2.7.1
Wir würden aber auch ihre vermeintlichen Entgegnungen vorgelegt haben, wenn Zeit wäre. Denn nichts ist es, auch diese Unvernunft zu widerlegen.
- 3.2.8.1
Und erstens, wenn er (d. h. der Leib der Seele) durch den ganzen Leib geht, so daß die Seele eine substantielle Kraft ist, so kann sie nicht zusammen zwie Leiber bewegen, welche eine entgegengesetzte Bewegung haben. Denn der eine ist schwer, der andere leicht, schwer der sinnliche, leicht der feine, der schwere aber nun neigt sich abwärts, der leichte aber aufwärts. Daher können die sich entgegengesetzten beiden Bewegungen die Eine Substanz nicht bewegen.
- 3.3.1.1
Aber dies nun hier sein lassend, untersuchen wir die übrigen Aussagen des Origenes über die Auferstehung. Denn gut ist, nicht denen zu folgen, die zu sich Widersprechendem nötigen, zu beugen des Verständnis der Schrift. »Auch wenn« >ein Engel uns Evangelium predigt< <statt>» des Empfangenen, hören wir nicht darauf.
- 3.3.2.1
Ich aber nun bin nicht den Mann neidend, noch ihn kunstvoll überreden oder überführen wollend in diese Verhandlung getreten — denn das ist vielmehr Sache des Ehrgeizes —, sondern das Wahre von gesundem Sinn, damit sich nicht viele ärgern, noch mich zeigen weollend; des ist mir der Sohn Gottes Zeuge. Daher —
- 3.3.3.1
damit wir nun gegen die Worte des Origenes antworten, welche er redete wider die Auferstehung —, so mögen die, welche uns nicht glauben, kommen zu der von jenem verfaßten Erklärung über die Psalmen, damit sie auch über die Auferstehung Erklärung erlangen.
- 3.3.4.1
Βούλεται τοίνυν ὁ Ὠριγένης τὴν μὲν αὐτὴν σάρκα μὴ ἀποκαθίστασθαι τῇ ψυχῇ· . . τὴν δὲ ποιὰν ἑκάστου μορφήν, κατὰ τὸ εἶδος τὸ τὴν σάρκα καὶ νῦν χαρακτηρίζον, ἐν ἑτέρῳ πνευματικῷ ἐντετυπωμένην ἀναστήσεσθαι σώματι, ἵνα ἕκαστος πάλιν ὁ αὐτὸς φανῇ κατὰ τὴν μορφήν, καὶ τοῦτο εἶναι τὴν ἐπαγγελλομένην ἀνάστασιν.
- 3.3.5.1
῾Ρευστοῦ γάρ, φησίν, ὑπάρχοντος τοῦ ὑλικοῦ σώματος καὶ μηδέποτε μένοντος ἐφ᾿ ἑαυτῷ, ἀλλὰ ἀπογινομένου καὶ ἐπιγινομένου περὶ τὸ εἶδος τὸ χαρακτηρίζον τὴν μορφήν, ὑφ᾿ οὗ καὶ συγκρατεῖται τὸ σχῆμα, ἀνάγκην δὲ τὴν ἀνάστασιν ἐπὶ μόνου εἴδους ἔσεθαι.
- 3.3.6.1
Denn wie in einem vorn angebohrten Schlauch das Wasser auch nicht in einem kleinen Zeitpunkt in derselben Gestalt verharren kann, sondern jenes abfließt und dies zufließt, die es umfangende Haut aber von außen seiend bleibt; ebenso auch, sagt er in Hinsicht der sinnlichen Leiber, kommen vom Fluß der Speisen dem Wasser ähnlich, während die ersten abfließen, andere hinzu, so aber nun können sie auch nicht kurze Zeit in derselben Gestalt bleiben. Und jene nun vergehen und verändern sich, aber die Form bleibt, nach welcher die Leiber gebildet werden.
- 3.3.7.1
Wenn nun fießt das Fleisch, o Origenes, aber die Form bleibt, hast du nicht einen schlimmeren Unverstand auf dich genommen? Wie bleibt sie [nicht] mit den Lebensaltern? Denn wir sehen eine andere an den Kindern und eine andere an den Jünglingen und eine andere an den Alten.
- 3.3.8.1
Denn an der Stelle des Kindes wird der Leib des Jünglings fest und straff, und an der Stelle des schönen wird der alte ohnmächtig. Besser ist also zu sagen, das hinzukommende Fleisch bleibe von Kind auf bis zum Alter statt der Form.
- 3.4.1.1
Doch ich lege seine eigenen Worte vor. Denn er sagt: Χρὴδὲ πάντα τὸν φιλαλήθη περὶ τῆς ἀναστάσεως ἀγωνίσασθαι, σῷσαί τε καὶ τὴν τῶν ἀρχαίων παράδοσιν, καὶ φυλάξασθαι μὴ ἐμπεσεῖν εἰς φλυαρίαν πτωχῶν νοημάτων, ἀδυνάτων τε ἅμα καὶ θεοῦ ἀναξίων.
- 3.4.2.1
τοῦτο οὖν εἰς τὸν τόπον διαληπτέον, ὅτι πᾶν σῶμα ὑπὸ φύσεως συνεχόμενον, τῆς καταταττούσης ἔξωθέν τινα δίκην τροφῆς εἰς αὐτό, καὶ ἀπεκκρινούσης ἀντὶ τῶν ἐπεισαγομένων ἕτερα, ὥσπερ τὰ τῶν φυτῶν καὶ τῶν ζῴων, τὸ ὑλικὸν ὑποκείμενον οὐδέποτε ἔχει ταὐτόν.
- 3.4.3.1
διόπερ οὐ κακῶς ποταμὸς ὠνομάσται τὸ σῶμα, διότι ὡς πρὸς τὸ ἀκριβὲς τάχα οὐδὲ δύο ἡμερῶν τὸ πρῶτον ὑποκείμενον ταὐτόν ἐστιν ἐν τῷ σώματι ἡμῶν, καίτοιγε τοῦ οἱονεὶ Παύλου ἤ Πέτρου ἀεὶ τοῦ αὐτοῦ ὄντος (οὐ τοῦ κατὰ ψυχὴν μόνον ἧς ἡ οὐσία οὔτε ῥεῖ καθ᾿ ἡμᾶς οὔτ᾿ ἐπεισαγόμενόν τι ἔχει ποτέ), κἂν ῥευστὴ ᾗ ἡ φύσις τοῦ σώματος) τῷ τὸ εἶδος τὸ χαρακτηρίζον τὸ σῶμα ταὐτὸν εἶναι, ὡς καὶ τοὺς τύπους μένειν τοὺς αὐτοὺς τοὺς τὴν ποιότητα Πέτρου καὶ Παύλου τὴν σωματικὴν παριστάνοντας, καθ᾿ ἣν ποιότητα καὶ οὐλαὶ ἐκ παίλων παραμένουσι τοῖς σώμασι καὶ ἄλλα τινὰ ἰδιώματα <ἐν τῷ σώματι>, φακοὶ καὶ ἐπὶ τούτοις εἴ τί ἐστιν ὅμοιον. τοῦτο τὸ εἶδος, καθ᾿ ὃ εἰδοποιεῖται ὁ Πέτρος καὶ ὁ Παῦλος, τὸ σωματικόν, ὃ ἐν τῇ ἀναστάσει περιτίθεται πάλιν τῇ ψυχῇ, ἐπὶ τὸ κρεῖττον μεταβάλλον, οὐ πάντως δὲ τόδε τὸ ἐκτεταγμένον τὸ κατὰ τὴν πρώτην ὐποκείμενον.
- 3.4.4.1
ὥσπερ δὲ ταὐτὸν εἶδος ἐστὶν ἐκ βρέφους μέχρι τοῦ πρεσβύτου, κἂν οἱ χαρακτῆρες δοκῶσι πολλὴν ἔχειν παραλλαγήν, οὔτως νοητέον καὶ τὸ ἐπὶ τοῦ παρόντος εἶδος ταὐτὸν εἶναι τῷ μέλλοντι, πλείστης ὅσης ἐσομένης τῆς ἐπὶ τὸ κάλλιον μεταβολῆς.
- 3.4.5.1
ἀναγκαῖον γὰρ τὴν ψυχὴν ἐν τόποις σωματικοῖς ὑπάρχουσαν κεχρῆσθαι σώμασι καταλλήλοις τοῖς τόποις. καὶ ὥσπερ ἐν θαλάσσῃ ζῆν ἡμᾶς ἐνύδρους γενομένους εἰ ἐχρῆν, πάντως ἂν ἡμᾶς ἔδει βράγχια ἔχειν καὶ τὴν ἄλλην ἰχθύων κατάστασιν, οὕτως μέλλοντας κληρονομεῖν βασιλείαν οὐρανῶν καὶ ἐν τόποις διαφόροις ἔσεσθαι, ἀναγκαῖον χρῆσθαι σώμασι πνευματικοῖς, οὐχὶ τοῦ εἴδους τοῦ προτέρου ἀρανιζομένου, κἂν ἐπὶ ἐνδοξότερον γένηται αὐτοῦ ἡ τροπή, ὥσπερ ἦν τὸ Ἰησοῦ εἶδος καὶ Μωυσέως καὶ Ἠλίου, οὐχ ἔτερον ἐν τῇ μεταμορφώσει παρ’ ὃ ἦν.
- 3.5.1.1
Οὐκοῦν, ὦ <γενναῖε> Ὠρίγενες, εἰ ἐπὶ τοῦ εἴδους μόνον προσ- δοκᾶσθαι διισχυρίζῃ τὴν ἀνάστασιν ἐν πνευματικῷ μεταθησομένου σώματι, ἀπόδειξίν τε τούτου δοκιμωτάτην τὴν κατὰ τὸν Ἠλίαν ἡμῖν ἀπὸ τοῦ βίουσ ἔξοδον ὤφθησαν οὐχ ἕτερον παρ’ ὃ εἶχον εἶδος ἐξ ἀρ- ὁ
- 3.5.2.1
ὁ Μωυσῆς δὲ καὶ ὁ Ἠλίας πρὸ τοῦ τὸν Χριστὸν παθεῖν καὶ ἀναστῆναι ἤδη τὸ εἶδος τοῦτο ὃφῂς ἔχοντες ἀνέστησαν καὶ ὤφθησαν, — πῶς δὴ ἔτι ὁ Χριστὸς »πρωτότοκος« εἶναι »τῶν νεκρῶν« <καὶ »ἀρὴ>
- 3.5.3.1
τῶν νεκρῶν« Χριστὸς εἶναι πεπίστευται, »πρωτότοκος« δέ ἐστι »τῶν νεκρῶν« ὁ πρὸ πάντων ἀναστάς, ὁ δὲ Μωυσῆς ἤδη καὶ πρὸ τοῦ τὸν Χριστὸν παθεῖν <καὶ ἀναστῆναι> ἔχων τὸ εἶδος τοῦτο ἐφάνη τοῖς ἀποστόλοις, περὶ ὃ πληροῦσθαιφ φῂς αὐτὸς τὴν ἀνάστασιν, οὐκ ἄρα τοῦ εἴδους χωρὶς τῆς σαρκός ἐστιν ἡ ἀνάστασις.
- 3.5.4.1
ἤτοι γὰρ τοῦ εἴδους ἐστίν, ὡς<ἐκεῖνος> ἐγγυᾷ, μόνου ἡ ἀνάστασις, καὶ οὐ δύναται ἕτι »πρωτότοκος« εἶναι ὁ Χριστὸς »τῶν νεκρῶν«, τῷ πρὸ αὐτοῦ ἐχούσας τοῦτο μετὰ τὴν τελευτὴν τὸ εἶδος πεφηνέναι ψυχάς· ἤ »πρωτότοκός« <ἐστιν> ἀληθῶς, ὤσπερ ἔστι, — <οὐδὲν γὰρ ἐν αὐτῷ ψευδές> — καὶ ἀδύνατον ὄλως ἠξιῶσθαι πρὸ αὐτοῦ τινας τῆς εἰς τὸ μὴ αὖθις ἀποθανεῖν ἀναστάσεως.
- 3.5.5.1
εἰ δὲ ἀνἐστη οὐδεὶς πρὸ αὐτοῦ, οἱ δὲ ἀμφὶ τὸν Μωυσέα καὶ τὸν Ἠλίαν σἀρκας μὲν ἔχοντες τοῖς ἀποστόλοις οὐκ ὤφθησαν, μόνον δὲ τὸ εἶδος . . , ἡ ἄρα ἀνάστασις ἐπὶ τῆς σαρκὸς προφανῶς δηλοῦται.
- 3.5.6.1
καὶ γὰρ ἀτοπώτατον ἐπὶ μόνου τοῦ εἴδους τὴν ἀνάστασιν διορίζεσθαι, ὁπότε αἱ ψυχαὶ καὶ μετὰ τὴν <τῆς> σαρκὸς ἔξοδον οὐδέποτε φαἰνοντα τὸ εἶδος, ὅ φῂς ἀναφαίρετον, ἀποτιθέμεναι.
- 3.5.7.1
εἰ δὲ συμπαρέσται αὐτοίς τοῦτο ἀναφαίρετον, καθάπερ καὶ ἐπὶ τῆς Μωυσέως καὶ Ἠλίου ψυχῆς, καὶ οὔτε φθείρεται κατὰ σὲ οὔτε ἀπόλλυται, σὺν αὐταῖς πανταχοῦ συμπαρόν, οὐκ ἄρα τὸ εἶδος ἀνἰσταται, ὅ μηδέποτε πέπτωκεν. . .
- 3.5.8.1
— ἐὰν δέ τις δυσχεράνας Καὶ πῶς δή, ἀποκριθῇ, εἰ μηδεὶς ἀνέστη πρὸ τοῦ κατελθεῖν εἰς τὸν Ἅιδην τὸν Χριστόν, ἀναστάντες ἤδη τινὲς ἱστορήσθησαν πρὸ αὐτοῦ, ἐν οἷς τῆς Σαραφθίνης χήρας ὁ υἱὸς καὶ τῆς Σωμανίτιδος καὶ ὁ Λάζαρος; λεκτέον Ἀλλ᾿ οὗτοι εἰς τὸ καὶ αὖθις ἀποθανεῖν ἀνέστησαν, ἡμεῖς δὲ περὶ τῶν μηκέτι μετὰ τὴν ἔγερσιν διοριζόμεθα τεθνηξομένων.
- 3.5.9.1
ἐὰν δὲ καὶ περὶ τῆς ψυχῆς διαπορήσας φράσῃ Ἠλίου, ὡς τῶν μὲν γραφῶν ἐνειλῆφθαι αὐτὸν λεγουσῶν ἐν σαρκί, ἡμῶν δὲ ἀσύμπλοκον σαρκὸς τοῖς ἀποστόλοις ὦφθαι φασκόντων λεκτέον ὅτι Καὶ μὴν μᾶλλον τὸ λέγειν αὐτὸν ὦφθαι τοῖς ἀποστόλοις ἐν σαρκὶ πρὸς ἡμῶν ἐστι.
- 3.5.10.1
δείκνυται γὰρ καὶ διὰ τούτου ἀφθαρσίας ἡμῶν ὑπάρχον τὸ σῶμα δεκτικόν, καθάπερ ἐδείχθη καὶ ἐπῖ τοῦ Ἐνὼχ μετατικθεμένου. ἐν μὴ γὰρ ἀφθαρσίαν ἡδύνατο δέζασθαι, οὐκ ἂν οὐδὲ διέμεινεν ἐν ἀπαθείᾳ τοσούτῳ χρόνῳ. ἢ τοίνυν ὤφθη μετὰ τοῦ σώματος <ὁ Ἠλίας οὐδέπω τελευτήσας, ἢ ἄνευ τοῦ σώματος>, καὶ ἦν τελευτήσας μεέ, ἀναστὰς δὲ ἤδη ἐκ νεκρῶν οὐδέπω.
- 3.6.1.1
Καὶ ταῦτα, ἴνα δὴ συγχωρήσωμεν τῷ Ὠριγένει, καθ᾿ ἑαυτὸ τὸ εἶδος λέγοντι μετὰ τὴν τελευτὴν ἀποζευγνύμενον ἀπὸ τοῦ σώματος τῇ ψυχῇ δίσοσθαι· ὅπερ ἐστὶν ἁπάντων ἀδυνατώτατον, τῷ προαπόλλυσθαι τὸ εἶδος τῶν σαρκῶν ἐν ταῖς ἀλλοιώσεσι· καθάπερ καὶ τὸ σχῆμα τοῦ συγχωνομένου ἀνδριάντος πρὸ τῆς διαλύσεως τοῦ χαλκοῦ, ὅτι μὴ δύναται χωρίξεσθαι καθ' ὑπόστασιν ἀπὸ τῆς ὅλης ἡ ποιότης. χωρίζεται μὲν γὰρ ἀπὸ τοῦ ἀνδριάντος χωνευθεέντος ἡ περὶ τῷ χαλκῷ μορφὴ ἀφανιζομένη, οὐ μὴν ὑφεστῶσα ἔτι κατ' οὐσίαν.
- 3.6.2.1
ἐπεὶ δὲ λέγεται ἐν τῷ θανάτῳ τὸ εἶδος χωρίζεσθαι ἀπὸ τῆς σαρκός, φέρε τὸ χωριζόμενον ποσαχῶς λέγεται χωρίζεσθαι ἐπισκεψώμεθα.
- 3.6.3.1
λέγεται τοίνυν χωρίζεσθαί τι ἀπό τινος ἤ ἐνεργείᾳ καὶ ὑποστάσει, ἤ ἐπινοίᾳ, ἤ ἐνεργείᾳ μέν, οὐ μὴν καὶ ὑποστάσει. <ἐνερείᾳ ὡς εἰ πυρούς τισ καὶ κριθὰς μεμιγμένα χωρίσειεν ἀπ'
- 3.6.4.1
ὡς εἰ πυρούς τισ καὶ κριθὰς μεμιγμένα χωρίσειεν ἀπ'ἀλλήλων· ᾗ μὲν γὰρ κατὰ κίνησιν χωρίζεται, ἐνεργείᾳ λέγεται, ᾗ δὲ χωρισθέντα ὑφέστηκεν, ὑποστάσει λέγεται κεχωρίσθαι. ἐπινοίᾳ δέ, ὅταν τὴν ὕλην ἀπὸ τῶν ποιοτήτων χωρίζωμεν καὶ τὰς ποιότητας ἀπὸ τῆς ὕλης. ἐνεργείᾳ δέ, οὐ μὴν καὶ ὑποστάσει, ὅταν χωρισθέν τι ἀπό τινος μηκέτι ὑπάρχοι, ὑπόστασιν οὐσίας οὐκ ἔχον.
- 3.6.5.1
γνοίη δ' ἄν τις καὶ ἐν τοῖς χειροτεχνήμασιν ὡς ἔχει, ἀνδριάντα ἰδὼν ἤ ἵππον χαλκοῦν. ταπυτα γὰρ λογιζόμενος ὄψεται τὴν ἔμφυτον μορφὴν διαλλάττοντα, εἰς δὲ ἑτέραν ὄψιν μεθιστάμενα, ὑφ' ἧς τὸ ξυγγενόμενον εἶδος ἀφανίζεται. εἰ γὰρ τις τὰ ἔργα τὰ σχηματιζόμενα εἰς εἶδος ἀνθρώπον, ἤ ἵππου συντήκοι, εὑρήσει τὸ μὲν τοῦ σχήματος εἶδος ἀφανιζόμενον, αὐτὴν δὲ τὴν ὕλην μένουσαν.
- 3.6.6.1
ὥστε ἀσύστατον τὸ λέγειν τὸ μὲν εἶδος <μόνον> ἀνίστασθαι ἠμαυρωμένον μηδέν, . . τὸ δὲ σῶμα, ἐν ᾧ ἦν τὸ εἶδος ἐντετυπωμένον, διαφθείρεσθαι.
- 3.6.7.1
— ἀλλά, Ναί, φησίν· ἐν πενυματικῷ γὰρ μετατεθήσεται σώματι. — οὐκοῦν ἀνάγκη τὸ μὲν εἶδος ἰδίως ὀμολογεῖν αὐτὸ τὸ πρῶτον <ἐκεῖνο> μὴ ἀνίστασθαι, τῷ συνη λ- λοιῶσθαι αὐτὸ συμφθῖνον τῇ σαρκί. κἂν γὰρ ἐν πνευματικῷ μεταπλασθῇ σώματι, αὐτὸ μὲν ἰδίως τὸ πρῶτον ὑποκείμενον ἐκεῖνο οὐκ ἔσται, ὁμοιότης δέ τις ἐκείνου ἐν λεπτομερεῖ μεταπεπλασμένη σώματι. Wenn aber nun nur jenem ähnlich, aber nicht jener erste selbst, wie wird es da noch weiter wert sein, die Aufersteung zu hoffen,
- 3.6.8.1
εἰ [δὲ] μήτε τὸ εἶδος τὸ αὐτὸ μήτε τὸ σῶμα ἀνίσταται, ἀλλ'ἕτερον ἀντὶ τοῦ προτέρου. τὸ γὰρ ὅμοιον, ἕτερον τοῦ ἑαυτοῦ ὁμοίου ὅν, αὐτὸ ἐκεῖνο τὸ πρῶτον, πρὸς ὃ ἐγένετο, εἶναι οὐ δύναται.
- 3.6.9.1
Wenn [aber] nun irgendein Erzkünstler ein Bild aus Erz seiend vernichtet, und ein anderes von Gold an die Stelle des vernichteten zu setzen denkt, ähnlich dem ersten, so wird jemand sagen, daß es dem ersten ähnlich sei, aber nicht, daß es jenes Bild, nämlich das erste, erneuert selbst sei.
- 3.6.10.1
Daher wenn ein geistlicher leib an dieses Stelle aufersteht, so steht weder die Form auf nach diesem Wort, noch das Element, sondern ein anderer jenem ähnlich, aber nicht der gestorbene. Denn die Eigenschaften entstehen von den leibern, aber nicht die Leiber von den Eigenschaften.
- 3.6.11.1
Denn umgebildetes Wachs zeigt susammengeschmolzen nach der Umbildung die Gestalten, in welche es jemand durch Kunst umzuschaffen wünscht, von der früheren Gestalt verschieden.
- 3.7.1.1
Es schmäht aber ein Gewisser auch hierin.. Denn nachdem er behauptet, daß die Form das Auferstehende sei, wenn ihr Veränderung ins Herrlichste zuteil wird, – ὥσπερ ἦν τὸ Ἰησοῦ εἶδος καὶ Μωüσέως καὶ Ἠλίου, οὐκ ἕτερον ἐν τῇ μεταμορφώσει παρ'ὃ ἦν— untertrat er wieder sein Wort, es vergessen habend, <und> wie die Unvernünftigen fing er an, anderes zu verkünden.
- 3.7.2.1
Denn nicht wollend nach dem wahren Wort reden »wo wird sein Heulen und Zähneknirschen«, hat er vielmehr ein anderes, dem Wort entgegengesetztes Wort be- reitet, nänlich: Τίς οὖν χρεία τοῖς κολαζομένοις ἀδόντων; οὐ γὰρ εἰς τὴν Γένενναν ὄντες φάγονται. πᾶν γὰρ μέλος εἴς τινα χρείαν ὁ δημιουργὸς κατεσκεύασεν, und: Es ist nicht möglich, daß wir in derselben Beschaffendeit seiend auferstehen, Beine wieder habend und Hände und iesen ähnliches.
- 3.7.3.1
Durchaus sich selbst Widersprechendes hat er geredet. Denn wie ist <sich> nicht widersprechend, wenn er, feststellend, daß die bleibende Form auferstehe, weiter behauptet, daß dasselbe Gepräge (oder »diedie zeigt eine jede Form, die in einem jeden ist.
- 3.7.4.1
εἶδός [γησιν εῖναι] <γὰρ> τὸ τὴν ποιότητα τῶν μελῶν ἐν τῷ χαρακτῆρι τῆς μορφῆς ἑκάστου ἐμφαῖνον.
- 3.7.5.1
Daher muß, wenn er hofft, daß in dex (Wesens-)Form die Auferstechung geschehe, man wieder jene Form (Gestalt) habend auferstehen, das heißt Hände und Füße und die übrigen Glieder, wenn auch der Leib in Feiners verwandelt werden wird.
- 3.7.6.1
Origenes: Denn wie es unpassend ist in derselben Gestalt seiend auzzuerstehen, Füße habend kein Zähne und die übrigen Glieder . . —
- 3.7.7.1
Denn wenn dort durchaus kein Bedürfnis ist, wender der Hand, noch des Fußes, noch der übrigen (sc. Glieder), so steht auch die Form nicht auf. Wenn aber die Form [nicht] aufersteht, so muß alles in der ersten Gestalt auferstehen. Denn wenn auch ein pyschischer der der seele gegebene Leib sein wird, so muß auch jener in den ersten Leib und jenem eingestaltet werden, wenn nur in der Form ist das Auferstandence.
- 3.7.8.1
Wenn kein Bedürnis der Füße oder der Zähne in der Auferstehung ist, so ist auch kein Bedürfnis, daß die from auferstehe. Wenn aber nun die Form nicht aufersteht, so kann auch jener feine Leib nicht durch diesen Leib charakteristiert (geformt) werden. Denn wie soll wieder jener Leib in jene umgestaltet werden, deren wir nicht be- dürfen?
- 3.7.9.1
Und nun, wenn die Form aufersteht, widerspricht er sich selbst, indem er vernichtet die Auferstehung zur Wiedergeburt der Glieder; wenn aber sogar die Form nicht aufersteht, so ist er selbst sich hierüber widersprechend und nicht folgerichtig, erwartend, daß ein jeder die Form empfangen werde, welche nicht empfangen werden wird.
- 3.7.10.1
Er sagt aber nun: Ὥσπερ ἦν τὸ Ἰησοῦ εἶδος καὶ Μωυσέως καὶ Ἠλίου, οὐχ ἕτερον ἐν τῇ μεταμορφώσει πρρ' ὅ ἦν, so soll auch die Auferstehung aller sein.
- 3.7.11.1
Daher wenn so die Aufersteung aller sein wird, wie Jesu Euscheinung war auf dem Berg, so wird die Auferstehung in denselben Gliedern verkündigt.
- 3.7.12.1
Denn nicht hatte er, Jesus, einen andern Leib in der Verklärung als den wirklichen, in welchem er auch verherrlicht ward, Hände habend und einen Leib und Augen, damit wir klar erkennen, daß auch wir in diesem Leib auferstehen werden, und daß dieser Leib verherrlicht werden wird.
- 3.8.1.1
Und er jedoch sah nicht mit seinem Verstand, sondern auch jenes wissend, gleichwohl kam er mit schlechter Überredung redend auf Widersprechendes heraus. Denn er sagt: Es steht geschrieben: »Die Zähne der Sünder hast du zerbrochen« und » Die Zähne der Löwen hat er zerbrochen« und » Weiβ sind seine Zähne wie Milch«.
- 3.8.2.1
»Nicht aber von sinnlichen Zähnen muβ dies verstanden werden, sondern von gewissen geistigen Zähnen. Gott hat diese Zähne der Sünder zerbrochen. Daher ist diesem entsprechend auch: »Wo wird sein Heulen und Zähne- knirschen«.
- 3.8.3.1
Er erninert sich nämlich nicht, daß man die Rede der Schrift mitunter mitunter geistig erklären. Es
- 3.8.4.1
mitunter geistig erklären. Es wird nun geschrieben: »Während noch die speise in ihrem Mund war, und der Zorn gottes kam über sie«, weil sie Gott lästerte, als nicht vermögend seiend, ihnen einen Tisch vorzusetzen.
- 3.8.5.1
Siehe aber nun auch wieder wegen geistiger Kleider redet die Schrift. »Denn es tritt«, sagt er, »die Königin dir zur Rechten« usw. Und: »Es freue sich meine Seele über den Herrn, denn er hat mich angezonge mit Kleidern des Heils«.
- 3.8.6.1
Dies aber nun sagt er nicht von sichbaren Kleidern. Und auf andere Weisen redet er wieder klar von sichtbaren Kleidern: »Sie haben meine Kleider sich geteilt und Uber meine Kleider das Los geworfen«.
- 3.8.7.1
Und: »Wer zwei Kleider hat, gebe dem, der nicht hat«. Das muß man verständig lessen, und das eine geistig, das andere wörtlich nehmen. Zu erkennen ist dies aber an dem Wort de Evangeliums, Denn es wird geschrieben: »Auf daß die Schrift erfüllt würde: sieteilten sich in meine Kleidern redet, so muß auch das von Gebeinen und von Zähnen Verstanden werden.
- 3.9.1.1
Er sagt aber nun auch von der Weissagung des Ezechiel, von den auferstehenden Gebeinen: Er redet [wie] von der Gefangenschaft, daß sie wie verdorrte Gebeine seien durch Kummer und Mühsal; Auferstehung aber nennt er ihre Rückkehr.
- 3.9.2.1
Daher sie auch sagten: »Es waren verdorrt unsere Gebeine«, das heißt in der Gefangenschaft. Daher ist (gilt) die Verheißung dr Auferstehung des Volkes wie vom Tode und von der Verbannung. — Davon lautet aber nun das Wort so —
- 3.9.3.1
sehen aber auhc wir die Schrift der Bibel — :»Und es kam über mich die Hand des Herrn und führte mich heraus durch den Geist des Herrn und stellte mich in die Mitte eines Felds, und dies war voll menschlicher Gebeine«. Und bald darauf: »Und ich werde meinen Geist auf euch geben und ihr werdet leben. . . Und ich weissagte, wie mir der Herr befohlen«. Und bald darauf: »Und ich sahe, und siehe, auf ihnen wuchsen Sehnen und Fleisch und es kam auf sie Haut« usw. »Und er sprach zu mir: Weissage zu dem Wind, o Menschensohn. Und ich sprach zu dem Wind: Das redet Gott der Herr: Es komme von den vier Winden und wehe unter diese Tote.« Und bald darauf: »So spricht der Herr: Siehe ich öffne eure Gräber und führe euch herauf aus euren Gräbern«. Und bald darauf: »Und ihr werdet erkennen. daß ich der Herr, ich habe es geredet und ich werde es tun, spricht Gott der Herr«.
- 3.9.4.1
Während das Wort aber anzeigt die Auferstehung Toter aus dem Grab und jene zerstreuten Gebeine, geschmückt aber diese Gebeine mit Sehnen und mit Fleisch und Haut und belebt durch den heiligen Geist, — versteht diese Origenes unverständig von der Gefangenschaft, daß sie wie wom Tode befreit worden seien von jener schweren Knechtschaft.
- 3.9.5.1
Der Prophet aber sagt nicht, daß Menschen waren auf jenem Feld, sondern menschliche Gebeine. Denn wenn nicht von entseelten Gebeinen, sondern von Lebenden und von Gefangenen dieses gesagt wäre, so müßten eben jene selben, die zur Zeit der Weissagung gewesen waren, zu denen auch die Verheißung geschah, von der Gefangenschaft befreit worden und in ihr Land gekommen sein.
- 3.9.6.1
Wenn nun aber die, zu denen das Wort geschah, sich zeigen als nicht zurückgekehrt aus der Gefangenschaft, sondern daselbst gestorben unter den ChaldÄern mit Zedekias, so widerspricht dir, o Origenes, die Wahrheit; denn siebzig Jahre gingen zu Ende von da an, daß gefangen geführt wurde Jerusalem.
- 3.9.7.1
— Er selbst aber nun, Oorigenes (lehrt), daß eine Weissagung nicht an etwas anderem in Erfüllung gehe, sondern in bezug worauf sie geweissagt worden: Denn was »sie sagen: Verdorret waren unsere Ge- beine, wir waren verloren«, ist nicht von andern, sondern jenen gefangen geführten Leuten gesagt. —
- 3.9.8.1
Daher, wenn von jenen das gesagt ist, den unter den Babylonischen Seienden, so geschah auch jenen die Vverheißung der Rückkehr. Warum haben sie nicht der Verheißung genossen, sondern sind in der Knechtschaft untergegangen?
- 3.9.9.1
οὐδὲ γὰρ οὐδὲ αὐτοὶ πρὸς ἐλευθερίαν ἀνέσφηλαν καθαράν, οὐδὲ τῶν ἐχθρῶν κατακρατήσαντες ἐξουσιαστικώτερον κατῴκησαν τὴν Ἱερουσαλήμ. εἴργοντο γοῦν ὑπὸ τῶν ἀλλοεθνῶν πολλάκις οἰκοδομῆσαι θελήσαντες τὸν ναόν· ὅθεν καὶ ἐν τεσσαράκοντα αὐτὸν καὶ ἓξ ἔτεσι μόλις ἠδυνήθησαν δείμασθαι, τοῦ Σολομῶντος ἐν ἑπταετεὶ χρόνῳ ἐκ θεμελίων αὐτὸν συμπληρώσαντος. καὶ τί χρὴ λέγειν;
- 3.9.10.1
ἀπὸ γὰρ δὴ Ναβουχοδονόσορ καὶ τῶν μετ᾿ αὐτὸν Βαβυλῶνος βασιλευσάντων ἄχρι τῆς Περσῶν ἐπὶ τοὺς Ἀσσυρίους καθόδου, τῆς τε Ἀλεξάνδρου ἡγεμονίας, καὶ τοῦ ῾Ρωμαίων τοῦ πρὸς τοὺς Ἰουδαίους συρραγέντος πολέμου, ἑξάκις κατεστράφησαν ὑπὸ τῶν πολεμίων τὰ Ἱεροσόλυμα. . .
- 3.9.11.1
καὶ τοῦτο Ἰώσηππος ἱστορεῖ λέγων »ἔτει δευτέρῳ τῆς Οὐεσπασιανοῦ ἡγεμονίας, ἁλοῦσα δὲ καὶ πρότερον πεντάκις, τοῦτο δεύτερον ἠρημώθη. Ἀσωχαῖος μὲν γὰρ ὁ τῶν Αἰγυπτίων βασιλεύς, καὶ μετ᾿ αὐτὸν Ἀντίοχος, ἔπειτα Πομπήϊος, καὶ ἐπὶ τούτοις σὺν Ἡρώδῃ Σόσσιος ἑλόντες ἐνέπρησαν τὴν πόλιν· πρὸ δὲ τούτων ὁ τῶν Βαβυλωνίων βασιλεὺς κρατήσας ἠρήμωσεν αὐτίην.« —
- 3.9.12.1
Somit hat auch an den Späteren sich die Vverheißung Gottes nicht erfüllt, wie von mir erkannt wird, wenn auch Origenes meint, daß nur Worte, aber nicht Taten die Verheißung Gottes sei.
- 3.9.12.2
Ihm widersprechen aber auch die Worte der Schrift, mit welchen(?) 13 jener denken möchte diese Erklärung zu bestätigen. Das aber nun in 14 der Schrift Gesagte »Unsere Gebeine sind zerstreut im Hades« und »Heile mich, denn meine Gebeine sind verwirrt«, wird in Wahrbeit von nach dem To dieses Leibes zerstreuten Gebeinen gesagt, indem die Seelen flehen, von jener Zerstreuung und Tötung frei zu werden.
- 3.10.1.1
Erforschen wir aber auch das Gleichnis von dem Weizensamen, wie es gesät und Gras geworden wieder in die alte Gestalt gelangt.
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First Thousand Years of Greek. CTS URN tlg2959.tlg003.opp-ger1. Via the Perseus Digital Library / Open Greek and Latin TEI corpora. Licence: Available under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License. Source.