De Resurrectione
- 2.14.3.1
Denn bald ist uns dies gefällig, bald jenes, indem die ersten Erkenntnisse weggehen und andere kommen. Und so wird zerstört werden ihr immer <un>begwegliche und unsterbliches Sein, indem sie verweslich und verschieden gezeigt wird.
- 2.14.4.1
Und ist es wohl genehm und würdig, daß jene widersprechen und mit Worten verkehren den Bau des Leibes, aber etwa unwürdig, daß wir zurückgeben und untersuchen den Sinn des Gesagten?
- 2.14.5.1
Aber dies, sagen sie, sei nicht so: zu sagen, die Seele sei sterblich, sei ganz böse, denn wenn auch die Eindrücke hineingeraten in die Vorstellungen, doch sei sie nich verschieden der Sub-
- 2.14.5.2
5f »man .. zählt« naěitajut: »man .. anfängt« naěinajut Sb | »welcher nicht .. will« ne chotjaštu oder »welche nicht .. wollen« ne chotjaštim: »nicht wollen« ne chotĕti S 6 »dreitausend« S 118v 8f »mögen sie beifügen«?: »fügen sie bei« S 10 »Meinungen«: »Herrlichkeiten« slavy (δόξαι) S 15 »neue« novo"i ovo S 16f »ohne Untershceidung« »ohne Verschiedenheit« bez raznenija: schwerlich »ohne Veränderung« bez razmĕnenija 21 »uns« < Sb | »bald«2 S 119 21f »Erkenntnisse« »Gedanken« razumenie<m> 24 »genehm und« ljubo i; w. e. sch. » geziemend und« lĕpo i; vielleicht » etwa« ljubo 25 »verkehen« razvraštati (ἀνατρέπειν, ἐκστρέφειν); »zurückgeben« »zurükwenden« vŭzvrastati (ἀποδιδόναι, ἐπιστρέφειν) stanz nach. Also auch nicht dieser Leib, sagen auch wir, wenn auch die Säfte, welche Erzeugnis sind der Speisen und em Leib Nahrung, bald sich mehren, bald auch abnehmen. Daher ist es sehr schlecht, zu sagen, den leidenden Leibern, welche schwach geworden, komme anderes Fleisch wieder zu von der Speise.
- 2.14.6.1
Lächerlich aber ist auch dies, uns anzufallen [daß sie uns anfallen], als nicht recht redend von der fließenden Umwandlung des Leibes; und nicht geziemend <sei> dies Gotte, daß, während andere Leiber gesündigt haben, andere gerichtet werden, und während andere gerecht gehandelt haben, andere das Heil empfangen, — indem jene erdichten, daß die Seele einen andern geistlichen, durchaus besseren als den gegenwärtigen Leib haben werde.
- 2.14.7.1
Aber wie dies unvernünftig und verwirrend ist, ist jedem verständlich. Denn wenn das nicht gerecht ist, zu sagen, daß man in einem andern Leib vor dem Richter stehen werde, ihr selbst aber saget, daß irgendeinen andern geistlichen Leib die Seelen empfangen werden, macht ihr Gott ungerecht nach diesem Wort.
- 2.14.8.1
Ihr selbst aber überführt euch, idem ihr Widerspruchsvolles redet. Denn wir sagen nicht in betreff der Unsterblicheit und Unverweslichkeit dieses unseres Leibes, daß ein andere, sondern daß dieser Leib die Unverweslicheit empfange.
- 2.14.9.1
Wie auch der sehr weise Paulus tadelnd denen, welche die Auferstehung dieses Leibes verspotteten, dies antwortete: »Denn es muß dies Verwesliche bekleidet werden mit Unverweslichkeit und dies Sterbliche bekleidet werden mit Unsterblichkeit«.
- 2.15.1.1
Deshalb, da auch die Einrichtung des Leibes gezeigt ist, müssen wir auch das Übrige sehen. Denn nicht — wie ihr meint, weiser die Schrift erklärend — spricht der Apostel zu den Korinthern über die Auferstehung: »Wenn unser irdisches Haus des Leibes zerstört wird, haben wir einen Bau von Gott, ein Haus nicht mit Händen gemacht« usw., sondern vielmehr ihnen hiervon den Glauben vergewissernd.
- 2.15.2.1
Wenn du aber nun das diesem Folgende der Ordnung nach mitsprichst (mitliesest), so wirst du ihn vielmehr finden bekräftigend die Auferstehung des Leibes. Denn nachdem er zuvor gesagt, wie das zukündftige Leben nicht in einem andern, sondern in diesem Leib zu erwarten ist, [und] fügte er bei, wie nicht eifrig zu trauern ist um dieses Leben:
- 2.15.3.1
»οἴδαμεν γὰρ ὡς ἐὰν ἡ ἐπίγειος ἡμῶν οἰκία τοῦ σκήνους καταλυθῇ«, ἐπίγειον οἰκίαν τὴν ἐνταῦθα βραχύβιον ζωὴν καταχρηστικῶς λεπτέον, καὶ οὐ τὸ σκῆνος τοῦτο ... Wenn es (das gegenwärtige Leben) aber zerstört worden, so werden wir von Gott das ewige Leben empfangen. εἰ γὰρ ἐπίγειον οἰκίαν καταλυομένην τὸ σῶμα τίθεσθαι αὐτὸν νομίζετε, φράσατε τὸ σκῆνος τί ἐστιν, οὗ ἡ οἰκία καταλύεται; ἕτερον γὰρ τὸ σκῆνος, καὶ ἄλλο τοῦ σκήνους ἡ οἰκία, καὶ ἕτερον ἡμεῖς, ὧν ἐστι τὸ σκῆνος <ἴδιον>. »εὰν γὰρ ἡ ἐπίγειος ἡμῶς οἰκία«φησί »τοῦ σκήνους καταλυθῇ«, οἷον ἡμᾶς μὲν τὰς ψυχὰς εἶναι δηλώσας, σκῆνος δὲ τὸ σῶμα, οἰκίαν δὲ τοῦ σκήνους τὴν κατὰ τὴν παροῦσαν ζωὴν ἀπόλαυσιν τῆς σαρκὸς τροπικῶς.
- 2.15.4.1
ἐὰν οὖν ἡ νῦν δὴ αὕτη ἡ τοῦ σώματος ζωὴν δίκην οἰκίας καταλυθῇ, ἕξομεν τὴν ἐν τοῖς οὐρανοῖς ἀχειροποίητον <οἰκίαν, τουτέστι ζωὴν αἰώνιον>. ἀχειροποίητόν φησι διὰ τὸ χειροποίητον ταύτην λέγεσθαι τὴν ζωὴν δάσματα τοῦ βίου χερσὶ παλαμᾶσθαι ἀνθρώπων. Daher auch Salomo »Eitelkeit der Ditlkeiten« nannte dies unruhvolle Leben.
- 2.15.5.1
τὸ γὰρ σῶμα δημιούργημα ὑπάρχον .. θεοῦ χειροποίτηον οὐ λέγεται, ὅτι μὴ ἐπαλαμήθη τέχναις ἀνθρώπων. εἰ δέ, διότι ὑπὸ θεοῦ ἐδημιουργήθη, χειροποίητον αὐτὸ λέξουσι, χειροποίητοι ἄρα καὶ αἱ ψυχαὶ καὶ οἱ ἄγγελοι nicht mit Händen gemacht sind — θοεῦ γὰρ αὐτουργήματα καὶ ταῦτα — so ist auch der Leib nicht mit Händen gemacht, denn auch er ist Gottes Schöpfung und nicht mit Händen gemacht. Denn es »nahm Gott Staub von der Erde und schuf den Meschen«. Das von Gott Gemachte ist ein nicht mit Händen gemachtes Werk der Kraft Gottes.
- 2.15.6.1
τίς οὖν ἐστιν ἡ χειροποίητος οἰκίας; ἡ βραχύβιος, ὡς ἔφην, αὕτη ζωή, ἡ ἀπ᾿ ἀνθρωπίνων χειρῶν δραματουργουμένη (»φαγῇ«γάρ φησιν »ε'ν ἱδρῶτι τοῦ προσώπου σου τὸν ἄρτον σου«), ἡ καταλυθείσης ἐκείνην τὴν ἀχειροποίητον ζωὴν ἔχομεν. καθάτερ καὶ ὁ κύριος εἰπὼν ἐδήλωσε »ποιήσατε <ἑαυτοῖς> φίλους ἐκ τῆς ἀδικίας τοῦ μαμωνᾶ, ἵνα ὅταν ἐκλίπωσι δέξωνται ὑμᾶς εἰς τὰς αἰωνίους σκηνάς«.
- 2.15.7.1
ὃ γὰρ ἐκεῖ »σκηνὰς« ὁ κύριος ἐκάλεσε, τοῦτο ἐνταῦθα ὁ ἀπόστολος ἐνδύματα· ὅ δὲ ἐκεῖ »φίλους ἐκ τῆς ἀδικίας« <ὁ κύριος ἐκάλεσε, τοῦτο> ἐνταῦθα »καταλυομένας« ὁ ἀπόστολος »οἰκίας«. καθάπερ γοῦν, ἐὰν ἐκλείψωσιν αἱ τῆς παρούσης ζωῆς ἡμῶν ἡμέραι, τὰ πρὸς εὐποιίαν τὰς ψυχὰς ἡμῶν ὑπολέξονται ἀγαθοεργήματα, ἃ ἀπὸ τῆς ἐν τῇ ἀδικίᾳ ζωῆς ἐκτησάμεθα, τῷ τὸν κόσμον »ἐν τῷ πονηῷ« κεῖσθαι, οὕτω τῆς ζωῆς <ταύτης> καταλυθείσης τῆς ὠκυμόρου τὴν πρὸ τῆς ἀωαστάσεως ἕφομεν οἴκησιν αἱ ψυχαὶ παρὰ τῷ θεῷ, ἔστ᾿ ἂν ἀνακαινοποιηθεῖσαν ἡμῖν ἄπτωτον ἀναλάβωμεν οἰκίαν. ὅθεν καὶ »στενάζομεν«, μὴ θέλοντες τὸ σῶμα »ἀπεκδύσαδθαι, ἀλλ᾿ « ἐπ᾿ αὐτῷ τὴν ἄλυπον »ἐπενδύσασθαι« ζωήν. τὸ γὰρ οἰκητήριον τὸ ἐξ οὐρανοῦ, ὃ ἐπιθυμοῦμεν ἐπενδύσασθαι, ἡ ἀθανασία ἐστίν· ἣν ἐὰν ἐπενδυσώμεθα, καταποθήσεται πᾶν τὸ ἐν αὐτῇ ὁλοσχερῶς ἀσθενὲς ὑπὸ τῆς ἀχρόνου ζωῆς καταναλωθὲν καὶ θνητόν.
- 2.16.1.1
Wohlan, nun aber lege ich euch auch jene Worte des Apostels selbst vor, damit ihr erkennet, wie lauter sich selbst entsprechende Worte der Apostel redet.
- 2.16.2.1
Denn er spricht: »Immer das Sterben Jesu an unserm Leibe tragend«, und bald darauf: »Denn immer werden wir die Lebenden in den Tod gegeben um Jesu willen, damit auch das Leben Jesu in unserem Leibe erscheine«. Und da erscheint »das Leben Jesu an unserem Fleische« — dies aber ist Unvergänglichkeit — so geht nun nicht zugrunde das Fleisch, in welchem das Leben Jesu erscheint.
- 2.16.3.1
Er fügt aber nun wieder bei, sprechend: »Habend aber nun denselben Geist des Glaubens, nach dem geschrieben steht: Ich glaubte, darum redete ich auch« usw., »wissend, deß, der Jesus von den Toten auferweckt hat, auch uns auferwecken wird«.
- 2.16.4.1
Da er aber nun auf der leicht Beweglichen leichte Annahme sah und fürchtete, sie möchten, auf die Ohnmacht des Leibes schauend, nicht glauben an die Auferstehung, sagte er: »Daher wenn auch unser äußerer Mensch verwest, aber der innere erneuert sich Tag um Tag«. »Der äußere Mensch« sagte er, entsprechend dem gegenwärtigen, er verwest durch Krankheiten und andere Leiden; gleichwohl können wir, uns stark sehend durch den Geist, nicht geängstet wereden, indem Gott mit der Verheißung säumt, wie es uns erscheint.
- 2.16.5.1
Er tut aber nun kund: »Denn das gegenwärtige Leichte unserer Trübsal schafft nach Überschwang in Überschwang eine Last der Herrlichkeit uns, die wir nicht sehen auf das Sichtvare« usw. Das ist: Denn wenn wir auch jetzt leicht meinen, auch Leiden zu haben im Leibe, aber dennoch schafft ein solches Leiden »nach Überschwang uns eine Last der Herrlichkeit, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das noch nicht Offenbarte«.
- 2.16.6.1
Daher vielmehr bestätigend das Gesagte, sagt er: »Denn wir wissen, daß wenn auch unsere irdische Hütte des Hauses zerstört wird« usw. Denn man muß bedenken, wie auch diese an den (Leibern) festhalten, indem uns verlangt, über dem sterblichen Leibe mit Unsterblichkeit bekleidet zu werden. Deshalb ist er mit von Natur gehörig zu jenem Leben.
- 2.16.7.1
Denn » niemand hat sein Fleisch gehaßt, sondern er nähret und liebt es«, denn die himmlische Hütte, mit der uns verlangt »überkleidet zu werden«, ist die Unsterblichkeit. Wenn wir in diese gekleidet werden, so »wird von dem« ewigen »Leben verschlungen werden unser ganzes sterbliche«. Daher nent er auch tot unsern Leib, »damit wir nicht bloß«, sagt er, von aller guten Handlung erfunden werden, durch welche die Deele geschmückt wird.
- 2.16.8.1
Zur getrosten Erwartung des Gesagten uns anleitend, erwidert er: »Getrost aber immer seiend und wissend, daß, weilend in dem Leib, wir weggehen vom Herrn. Denn im Glauben wandeln wir und nicht im Schauen« usw. Das ist: daher sind wir getrost, wissend, daß, wenn auch in dem gegenwärtigen Dasein wir vom Herrn weggegangen sind, das Gebot übertretend, wir dennoch aus dem Leib ausgehend zu dem Herrn kommen.
- 2.16.9.1
»διὰ πίστεως γὰρ περιπατοῦμεν, οὐ διὰ εἴδους«, τουτέστι διὰ πίστεως γὰρ ἐπιβαίνομεν ἔτι ἀτρανωτάτῳ λογισμῷ τὰ ἐκεῖ πράγματα κατοπτεύοντες, καὶ οὐ σαφῶς, ὥστε καὶ ὁρᾶν καὶ ἀπολαύειν καὶ ἐν αὐτοῖς εῖναι.
- 2.16.10.1
— Denn wenn wir nicht zuvor »aus dem leib gehen«, damit er umgeschaffen erneuert werde, können wir nicht mit ihm »zum Herrn kommen«, indem wir alle Versündigungen der Unreinigkeiten haben.
- 2.16.11.1
Daher durchaus erkennend, daß das Leben der gegenwärtigen Zeit ist Hinweggehen »vom Herrn«, trauern wir nicht wie sterbende. Wenn aber nicht dies ist, sondern er sehr hoffte, aus dem Leib zu gehen, um ferner nicht in ihm zu sein, wie hat er dann gesagt, daß in diesem sterblichen Fleische »das Leben Jesu erscheinen wird«? Denn er erscheint als sich selbst Widersprechendes sagend. Denn wie erscheint er nicht? Denn nachdem er selbst zuerst gesagt, daß »das Leben Christi erscheinen werde« in dem sterblichen Fleisch, erbat er ein wenig weiter, wieder »auszugehen aus dem Leib«, das entgegengesetzte Ausgehen.
- 2.16.12.1
Sehr gefahrvoll aber ist, von einem solchen Mann, in welchem Christus gesprochen hat, zu sagen, daß er sich Widersprechendes sage. Sehr klar aber ist, daß er sich Entsprechendes sagt. Denn er fügt sofort hinzu: »Denn wir alle müssen erscheinen vor dem ]richtenden Christus, damit ein jeder empfange, was er getan durch seinen Leib, es sei gut oder böse«, als die Seele im Leib war.
- 2.17.1.1
Und nun, damit allseitig klarer uns die Verhandlung hierüber werde, wollen wir auch verstehen das von demselben Heiligen Gesagte, daß »Fleisch und Blut das Himmelreich nicht ererben können«.
- 2.17.2.1
»Daß Fleisch und Blut«, hat der Apostel gesagt, »das Reich Gottes nicht empfangen können«. Etwas anderes ist statt Fleisch zu verstehen möglich, da doppelt Fleisch verstanden wird, sowehl vom Fleisch selbst als von fleischlichen Handlungen.
- 2.17.3.1
Er beginnt aber nun von diesem Wort: »Wenn aber Christus auferstanden ist, wie sagen einige, daß keine Auferstehung der Toten ist«, und wieder: »Der erste Mensch ist von der Erde irdisch, der andere mensch ist der Herr vom Himmel«, und der Reihe nach bis: »Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gegeben hat durch unsern Herrn Jesus Christus«.
- 2.17.4.1
Da aber nun vorliegen die Worte, unter welchen das unverstandene ist, indem er einmal sagt: »Fleisch und Blut können nicht ererben das Reich Gottes«, bald aber wieder: »Dies Verwesliche muß anziehen die Unverweslichkeit«, außver disesm Leibe eine andere Verweslichkeit nicht erwähnend, so muß man erkennen, ob er auch Leib zu zweierlei sagt, wie auch Welt zwiefach gesagt wird, da wir (sonst) wie lächerlich erschienen, sagend, der Apostel rede sich Widersprechendes.
- 2.17.5.1
Aber er tut es vielmehr auch selbst kund, indem er spricht: »Wenn ihr abgestorben seid den Elementen der Welt, was stellet ihr als lebend in der Welt Satzungen auf?« Denn hier bezeichnet er nicht jenen Bestand von Himmel und Erde sedern den verlassenen dem menschlichen Irrtum gemäßen Glauben. Daß er aber nicht von den vier Elementen des Weltbaus redet, durch die wir leben, ist durchaus zu erkennen, denn wir können nicht sei es ohne Wasser, oder ohne Feuer, oder ohne Luft, oder ohne Erde bleiben; wenn wir aber von ihnen erhalten werden durch die Einrichtung Gottes, wie befiehlt er, denen abzusterben, von denen wir erhalten werden?
- 2.17.6.1
Und der Herr, indem er sagt, »die Welt« liege »im Argen«, kennzeichnet nicht die Welt selbst; denn nicht herrscht der Arge über den Schmuck der Welt, wie er weder tränkend ist, noch gebend »llen Speise zur Zeit«, sondern der, »welcher scheinen läßt seine Sonne über Gute und Böse und regnen über Gerechte und Ungerechte«. Was ist dieses dann nun für eine »Welt, welche im Argen liegt«? Der in die Dünde verirrte Gehorsam des Menschen.
- 2.17.7.1
Du wirst auch auf zwiefache Art das Gesetz genannt finden, einmal das Gebot selbst, ein andermal auch die dem Gobot widerstrebende Begierde.
- 2.17.8.1
Wie aber nun auch der auf die Ungerechtigkeit gerichtete freie Wille des Menschen Welt genant wird, und Elemente der Welt, nicht Erde, noch Feuer, noch das Übrige, sondern die irreführende Lehre des Götzendienstes des Argen, so wird auch Fleisch nicht das Fleisch selbst als nicht imstande zu ererben das Reich Gottes genannt, sondern die sündenliebende Sitte, von welcher er slebst spricht: »Wedder die Hurer, noch die Räuber, nocn die Mörder werden das Reich Gottes empfangen«.
- 2.17.9.1
Denn die in bösen und argen Lüsten Lebenden, »deren Gott der Bauch ist«, werden passend statt Menschen Fleisch genannt; es gehörte sich, daß die ebenso wie das Vieh Lebenden »fleisch und Blut« genannt werden.
- 2.17.10.1
Es zeigt es aber auch der selige Moses, denn er sagt: »Gott sprach: es soll nicht bleiben mein Geist in diesen Menschen, weil sie Fleisch sind«. Wie wenn etwa die Früheren, welche vor diesen geboren wurden, ohne Fleisch indie Welt gekommen wären? Daher er von böser Sitte und Handlung spricht. Denn »in diesen menschen«, spricht er, »wird mein Geist nicht bleiben«, als der in den andern geblieben, aber in diesen nicht bleiben wird. Daher nicht wegen dieses unseres Fleisches wurde gesagt: »es wird nicht mein Geist in diesen Menschen bleiben«, sondern er hat es gesagt wegen der zum Guten unbeweglichen Menschen.
- 2.18.1.1
»Τοῦτο δέ φημι, ἀδελφοί, ὅτι σὰρξ καὶ αἶμα κληρονομῆσαι βασιλείαν θεοῦ οὐ δύνανται, οὐδὲ ἡ φθορὰ τὴν ἀφθαρσίαν κληρονομεῖ.« Σάρκα, φησίαν, οὐ τὴν σάρκα αὐτὴν ἐδήλωσεν, ἀλλὰ τὴν ἄλογον πρὸς τὰς μαχλώσας τῆς ψυχῆς ὁρμὴν ἡδονάς.
- 2.18.2.1
εἰπὼν οὖν ὅτι »σὰρξ καὶ αἷμα βασιλείαν θεοῦ κληρονομῆσαι οὐ δύνανται« ἐπαπεφήνατο »οὐδὲ ἡ φθορὰ τὴν ἀφθαρσίαν κληρονομεῖ«. φθορὰ δὲ οὐκ αὐτό ἐστι τὸ φθειρόμενον, ἀλλὰ τὸ φθεῖρον... ἐπικρατήσαντος μὲν γὰρ τοῦ θανάτου κλίνεται τὸ σῶμα εἰς φθοράν· ἐπιμενούσης δὲ ἔμπαλιν τῆς ζωῆς ἐν αὐτῷ ἕστηκε μὴ καθαιρούμενον.
- 2.18.3.1
διὸ ἐπειδὴ μεθόριος τῆς ἀφθαρσίας ἐγενήθη καὶ τῆς φθορᾶς ἡ σάρξ, οὐκ οὖσα οὔτε φθορὰ οὔτε ἀφθαρσία, ἐκρατήθη δὲ διὰ τὴν ἡδονὴν ὑπὸ τῆς φθορᾶς, ποίημα τῆς ἀφθαρσίας καὶ κτῆμα ὑπάρχουσα, διὰ τοῦτο γεγένηται φθαρτὴ καὶ »εἰς γῆν« ἐκλίθη »χώματος«.
- 2.18.4.1
καὶ ἐπεὶ συνεκρατήθη ὑπὸ τῆς φθορᾶς καὶ θανάτῳ διὰ παιδείαν παρεδόθη, εἰς νῖκος αὐτὴν ὁ θεὸς τῇ φθορᾷ καθάπερ κληρονομίαν οὐ κατέλιπεν, ἀλλὰ πάλιν διὰ τῆς ἀναστάσεως νικήσας τὸν θάνατον ἀπέδωκε τῇ ἀφθαρσίᾳ, ἵνα μὴ κληρονομήσῃ ἡ φθορὰ τὴν ἀφθαρσίαν, ἀλλ᾿ ἡ ἀφθαφσία τὸ φθαρτόν.
- 2.18.5.1
ἐπαποκρίνεται γοῦν »δεῖ γὰρ τὸ φθαρτὸν τοῦτο ἐνδύσασθαι ἀφθαρσίαν, καὶ τὸ θνητὸν τοῦτο ἐνδύσασθαι ἀθανασίαν«. φθαρτὸν δὲ καὶ θνητὸν ἐνδυόμενον ἀθανασίαν καὶ ἀφθαρσίαν τί ἄν ἕτερον εἴη παρὰ τὸ σπειρόμενον »ἐν φθορᾷ« καὶ ἀνιστάμενον ἐν »ἀφθαρσίᾳ« (ὅτι μὴ φθαρτή ἐστιν ἢ θνητὴ ἡ ψυχή, ἀλλὰ τὸ θνητὸν τοῦτο καὶ φθειρόμενον σαρκίον), ἵνα »καθὼς ἐφορέσαμεν τὴν εἰκόνα τοῦ χοϊκοῦ, φορέσωμεν καὶ τὴν εἰκόνα τοῦ ἐπουρανίου;« τό »γῆ εἶ καὶ εἰς
- 2.18.6.1
τό »γῆ εἶ καὶ εἰς γῆν ἀπελεύσῃ« ἐστίν, ἡ δὲ εἰκὼν τοῦ ἐπουρανίου ἡ ἐκ νεκρῶν ἀνάστασις καὶ ἡ ἀφθαρσία, ἵν᾿ »ὥσπερ ἠγέρθη ὁ Χριστὸς ἐκ νεκρῶν διὰ τῆς δόξης τοῦ πατρός, οὕτως καὶ ἡμεῖς ἐν καινότητι ζωῆς περιπατήσωμεν«.
- 2.18.7.1
εἰ δέ τις εἰκόνα μὲν χοϊκὴν τὴν σάρκα αὐτὴν οἴοιτο λέγεσθαι, εἰκόνα δὲ ἐπουράνιον ἅλλο παρὰ τὴν σάρκα σῶμα πνευματικόν, ἐνθυμηθήτω δὴ οὗτος πρότερον ὅτι Χριστός, ὁ οὐράνιος ἄνθρωπος, τὸ αὐτὸ σχῆμα <τοῦ σώματος καὶ>τῶν μελῶν καὶ εἰκόνα καὶ σάρκα τὴν αὐτὴν τῇ ἡμετέρᾳ φορέσας ἐφάνη, δι᾿ ἣν καί, ἄνθρωπος οὐκ ὤν, ἄνθρωπος ἐγένετο, ἵνα καθάπερ »ἐν τῷ Ἀδὰμ πάντες ἀποθνῄσκουσιν, οὕτως, καὶ ἐν τῷ Χριστῷ πάντες ζῳοποιηθήσονται«.
- 2.18.8.1
εἰ γὰρ μὴ διὰ τὸ ἐλευθερῶσαι τὴν σάρκα καὶ ἀναστῆσαι σάρκα ἐφόρεσε, τί καὶ περισσῶς σάρκα ἐφόρει, ἣν οὔτε σῷσαι οὔτε ἀναστῆσαι προῄρητο; ἀλλ᾿ οὐδὲν περισσῶς ποιεῖ ὁ υἱὸς τοῦ θεοῦ. οὐκ ἄρα ἀνωφελῶς τὴν »μορφὴν« τοῦ »δούλου« ἀνέλαβεν, ἀλλὰ πρὸς τὸ ἀναστῆσαι καὶ σῷσαι. ἀληθῶς γὰρ ἄνθρωπος ἐγένετο καὶ <ἀληθῶς> ἀπέθανε, καὶ οὐ τῷ δοκεῖν, ὅπερ ἐστὶν οὔ — ἦν γὰρ »ἐν αὐτῷ« πάντα »ναί« — ,ἵνα ἀληθῶς »πρωτότοκος« ἀναφανῇ »τῶν νεκρῶν«, τὸν χοϊκὸν ἀληθῶς μεταβαλὼν εἰς οὐράνιον καὶ τὸν θνητὸν εἰς ἀθάνατον.
- 2.18.9.1
Ἰουστῖνος δὲ ὁ Νεαπολίτης, ἀνὴρ οὔτε τῷ χρόνῳ πόρρω ὢν τῶν ἀποστόλων οὔτε τῇ ἀρετῇ, κληρονομεῖσθαι μὲν τὸ ἀποθνῇσκον, κληρονομεῖν δὲ τὸ ζῶν λέγει, καὶ ἀποθνῄσκειν μὲν σάρκα, ζῆν δὲ τὴν βασιλείαν τῶν οὐρανῶν.
- 2.18.10.1
ὁπόταν οὖν σάρκα ὁ Παῦλος καὶ αἷμα μὴ δύνασθαι »τὴν βασιλείαν τοῦ θεοῦ κληρονομῆσαι« λέγῃ, οὐχ ὡς ἐκφαυλίζων, φησί, τῆς σαρκὸς τὴν παλιγγενεσίαν ἀποφαίνεται, ἀλλὰ διδάσκων οὐ κληρονομεῖσθαι βασιλείαν θεοῦ, αἰώνιον ὑπάρχουσαν ζωήν, ὑπὸ τοῦ σώματος, ἀλλὰ τὸ σῶμα ὑπὸ τῆς ζωῆς.
- 2.18.11.1
εἰ γὰρ ἐκλρονομεῖτο ἡ βασιλεία τοῦ θεοῦ ὑπὸ τοῦ σώματος, ζωὴ ὑπάρχουσα, συνέβαινεν ἂν τὴν ζωὴν ὑπὸ τῆς φθορᾶς καταπίνεσθαι. νῦν δὲ τὸ τεθνῃκὸς ἡ ζωὴ κληρονομεῖ, ἵνα »εἰς νῖκος καταποθῇ ὁ θάνατος« ὑπὸ τῆς ζωῆς καὶ τὸ φθαρτὸν τῆς ἀφθαρσίας κτῆμα καὶ τῆς ἀθανασίας ἀναφανῇ, ἄφετον μὲν καὶ ἐλεύθερον θανάτου γενόμενον καὶ ἁμαρτίας, δοῦλον δὲ καὶ ὑπήκοον ἀθανασίας, ὅπως τῆς ἀφθαρσίας ᾖ τὸ σῶμα κτῆμα, καὶ γὴ τοῦ σώματος ἡ ἀφθαρσία. Diese Worte nun zerstören nicht nur die Worte des Aglaophon, sondern auch anderer Irrgläubiger.
- 2.19.1.1
Daher gehen wir nun hiernach zum folgenden über. Denn wer, der zum Himmel geschaut und gesehen die Natur der Sterne so hell und wohlgeordnet, möchte nicht sofort denken, entweder sie seien ungeschaffen, oder hätten Langlebigkeit (bleibende Dauer).
- 2.19.2.1
Wenn aber nun die aus denselben Elementen, aus welchen auch wir, Gemachten, durch den befehl Gottes wunderbar erscheinen, große Äonen habend und nicht alternd noch sich wandelnd, so werden auch unsere Leiber wieder unsterblich auferstehen, indem nichts zu widerstehen vermag jenem Befehl, der aus Nichtseiendem die Dinge geschaffen und mit seiner Weisheit alles geschmückt.
- 2.19.3.1
Gemäß dem seligen Salomo: »Der die Welt geschaffen aus ungestalterter Materie«, was vermag er nicht? »Vor ihm steht beständig große Macht und hält seines Arms, wer wird widerstehen? Dessen wie die Neigung der Wagschale vor ihm alle Welt und wie ein Tropfen des Morgentaus, herabgekommen auf die Erde.« Denn man muß erkennen: Wenn die ganze Welt wie ein Tautropfen vor ihm, dessen Kraft unausdenklich, — wie ist es ihm unmöglich, diesen Leib aufzuerwecken und an einen ehrenvolleren Ort zu führen?
- 2.20.1.1
Wenn wir aber nun deutlicher sehen wollen die Natur des Leibes, bedenken wir, aus welch kleinem Samen werden Leiber von welcher Größe! Nicht aber aus der Kraft des Samens meinen wir, daß die Größe der Wachstums, sondern aus der Kraft Gottes.
- 2.20.2.1
Denn die Weisheit, sehr sich bekümmernd um den Menschen, schmückt wie irgendein Maler auf alle Weise den Menschen, sowohl Größe wie Schönheit ihm gebend.
- 2.20.3.1
Denn von o kann er ein so großer werden, indem ein sehr geringer Same in deiner Mutter Leib gefallen ist, welcher ist ein toter und nicht gestalteter Stoff; durch was nun anderes wird er gebildet oder kommt er zustande im Leib als durch die Weisheit Gottles, welche alles zum Besten einrichtet? —
- 2.20.4.1
Denn wenn das nicht wäre, so würde von der Menge des Blutes die Frucht verbrennen und sich spalten, wie auch jetzt gemischter Kalk, wenn Wasser hinzukommt;
- 2.20.5.1
wenn nicht durch die Kraft Gottes dies gemacht würde. Denn wenn die monatliche Kraft zurückgekehrt ist, und das Blut sich gemehrt hat, und die Glieder voller geworden sind, und Befruchtung der Vermehrung wegen stattgehabt, geschieht die Empfämgnis, indem alle Stoffe die Mutter aufnimmt.
- 2.20.6.1
Durch wessen Aufsicht wird bewahrt das Kind, nicht vernichtet von jener Unreinheit (Schärfe)? Durch wessen Kraft wird das Kindlein wie im Wasser liegend nicht erstickt? Wie verbrennt es nicht in so großer Glut des Blutes? Denn es wird durch Gott bewahrt.
- 2.20.7.1
Und nun,εἰ ἐκ τοιαύτης σταγόνος βραχείας καὶ μηδέπω οὔσης τὸ σύνολον μηδέν, ἐν ὑγρασίᾳ τοσαύτῃ καὶ συνοχῇ καὶ πνιγμῷ, ἐκ τοῦ μηδενὸς ἄνθρωπος γίνεται, πῶς οὐχὶ μᾶλλον ἐκ τοῦ ἤδη ὑπάρξαντος ἀνθρώπου ἄνθρωπος ἐσται αὖθις ὁ ἄνθρωπος; οὐ γὰρ οὕτως μέγα τὸ ἤδη γεγενημένον καὶ διαλυθὲν ποιῆσαι πάλιν, ὡς τὸ μηδέπω γεγενημένον ἐκ τοῦ μὴ ὄντος κατασκευάσαι.
- 2.20.8.1
Siehe nun auch an den Künstlern. Denn nicht ist so schwierig ein ehernes Gefäß, nachdem man <es> zerschmolzen, in dieselbe Gestalt zu bilden, wie etwas mit noch nicht bearbeitetem Stoff von neuem zu machen. Denn viel Arbeit ist hier. Zuerst das Brennen des Metalls, dann das Schmelzen, nämlich die Reinigung, und ferner das Gewinnen der Gestalt von der Kunst.
- 2.20.9.1
ἐὰν γοῦν ἐθελήσωμεν διῖξαι τὴν γονὴν τὴν ἀπὸ τοῦ ἄρρενος ἀπεκκρινομένην, παραγάγωμεν δὲ κατὰ τὸ αὐτὸ καὶ τεθνῃκότος σῶμα, ποῖον πιστεύσουσιν ἡμῖν οἰ θεωροί, εἰς τὸ φανερὸν ἑκατέρων κειμένων ἐσεσθαι ἄνθρωπον; ἆρα τὴν σταγόνα ἐκείνην τὴν ὅλως οὐδὲν ὑπάρχουσαν ἢ τὸν ἤδη σχῆμα καὶ μέγεθος ἔχοντα καὶ ὑπόστασιν; εἰ γὰρ ἐκεῖνο τὸ ὅλως οὐδὲν μόνον ἐθελήσαντος τοῦ θεοῦ ζῷον τὸ κάλλιστον γίνεται, πολλῷ μᾶλλον τὸ ἤδη ὑπάρχον καὶ τετελειωμένον ἐθελήσαντος λήσαντος τοῦ θεοῦ πάλιν τὸ αὐτὸ ἀνθρωπος γίνεται.
- 2.21.1.1
Ἐπεὶ τί βουλόμενος ὁ θεολόγος Μωσῆς τὴν κατὰ τὴν σκηνοπηγίαν ἑορτὴν ἐν τῷ Λευϊτικῷ μυστικῶς εἰσηγήσατο; ἆρα γὰρ ἵνα οὕτως ἑορτάσωμεν τῷ θεῷ, καθάπερ ἐξηγοῦνται χυδαιότερον οἱ Ἰουδαῖοι νοοῦντες τὰς γραφάς, ὡς τοῦ θοῦ σκηναῖς τοιαύταις ἐκ καρπῶν καὶ κλάδων καὶ εὐφύλλων <ξύλων> κατεσκευασμέναις ἀρεσκομένου, ἃ εὐθέως μαραίνονται τὴν χλόην ἀποσυλώμενα; οὐκ ἔστιν εἰπεῖν. τίνος οὖν ἡ σκηνοπηγία, γράσατε, εἰσήχθη μήνυμα;
- 2.21.2.1
τῆς ἀληθινῆς ἡμῶν, ὦ ἄνδρες, ταύτης σκηνῆς, ἣν καταπεσοῦσαν εἰς φθορὰν διὰ τὴν παράβασιν καὶ λελυμένην τῇ ἁμαρτίᾳ αὖθις συμπήξας ἀνώλεθρον ἀναστήσειν ὁ θεὸς ἐπηγγείλατο, ὅπως ἑορτάσωμεν αὐτῷ ἀληθῶς τὴν μεγάλην ἑορτὴν καὶ πολυθρύλλητον τῆς σκηνοπηγίας ἐν τῇ ἀναστάσει, ὁπότε συμπηγνύμενα ἡμῶν εἰς κατακόσμησιν τῆς ἀθανασίας καὶ συμφωνίαν τὰ σκηνώματα ἐκ τοῦ χοὸς ἄφθαρτα ἀνίστανται, ὁπότε ἀκούουσι »τὰ ὀστᾶ τὰ ξηρὰ« <τὸν λόγον τοῦ θεοῦ>, κατὰ τὴν ἀψευδεστάτην προφητείαν προσαγόμενα πρὸς τὰς ἁρμονίας αὐτῶν ὑπὸ τοῦ ζῳοπλάστου θεοῦ καὶ ἀριστοτέχνου ἀνακινοποιοῦντος αὖθις τὴν σάρκα καὶ συμπηγνύντος, οὐ τοιούτοις ἔτι δεσμοῖς οἷς καὶ τὸ πρῶτον συνείχετο, ἀλλ᾿ ἀκηράτοις πάμπαν λοιπὸν καὶ ἀλύτοις.
- 2.21.3.1
<»ἰδού«, γάρ φησι, »δώσω ἐφ᾿ ὑμᾶς πνεῦμα ζωῆς καὶ ζήσεσθαι καὶ δώσω <ἐφ᾿ ὑμᾶς> νεῦρα καὶ ἀνάξω ἐφ᾿ ὑμᾶς σάρκα καὶ ἐκτενῶ ἐφ᾿ ὑμᾶς δέρμα« καὶ τὰ ἑξῆς. πάλιν δὲ ὁ ἀπόστολος· ὁτὰν »καταβήσηται ὁ Χριστὸς ἐν κελεύσματι, ἐν φωνῇ
- 2.21.4.1
ἀρχαγγέλου<, καὶ οἱ νεκροὶ ἐν Χριστῷ ἀναστήσονται πρῶτον, ἔπειτα »ἡμεῖς οἱ ζῶντες«, τουτέστιν αὐτὰ ἡμῶν ταῦτα τὰ σώματα· »ἡμεῖς« γὰρ »οἱ ζῶντες« αἱ ψυχαί ἐσμεν, οἱ ἀπολαμβάνοντες ἐγερθέντας ἐκ τῆς γῆς τοὺς νεκρούς, ἵνα »εἰς ἀπάντησιν« »ἅμα αὐτοῖς« αὐτοῖς« ἀρπασθέντες τοῦ κυρίου ἐνδόξως ἑορτάσωμεν αὐτῷ τὴν φαιδρὰν τῆς ἀνασ΄τασεως ἑορτὴν, ἀνθ᾿ ὧν αἰωνίους ἡμῶν τὰς σκηνάς, <τουτέστι τὰ σώματα,> οὐκέτι τεθνηξομένας ἢ λυθησομένας, ἀπειλήφαμεν. <»ἀναστήσω«, γάρ φησι, »τὴν σκηνὴν Δαυὶδ τὴν πεπτωκυῖαν καὶ τὰ πεπτωκότα αὐτῆς ἀνοικοδομήσω καθὼς αἱ ἡμέραι τοῦ αἰῶνος«<.
- 2.22.1.1
Εἰ τιμιώτερον σῶμα ἀνθρώπου τοῦ ἄλλων ζῴων, ὅτι χερσί τε θεοῦ λέγεται πεπλάσθαι καὶ ὅτι τιμιωτέρου τῆς ψυχῆς τετύχηκεν ὅχημα, πῶς τοῦτο μὲν ὀλιγοχρόνιον, ἀλόγων δέ τινων πολλῷ πυλυχρονιώτερα; ἢ δῆλον ὡς ἡ τούτου πολυψρόνιος ὕπαρξις μετὰ τὴν ἀνάστασιν ἔσται;
- 2.22.2.1
Aber daß die Leiber der Menschen die Unsterb- lichkeit ererben werden, durch die Kraft Gottes, wohin (worein?) er will umgewandelt, sei es zur Auflösung, sei es zur Hestellung, ist ein großes Wahrheitszeugnis die vierzigjährige Wanderung des Vlkes in der Wüste, wo ihnen nicht nur die Leiber gesund blieben und ohne leiden, sondern auch die Kleider und Schuhe nicht alterten, wie er im Deuteronomium sagt.
- 2.22.3.1
Wenn aber nun diese vergänglichen, schnell alternden Kleider so lange zeit aushielten, indem Gott es so befahl und uns kund tat, wie ist es möglich die Auferstehung nicht zu glauben in betreff der Leiber, welche, nachdem er sie selbst geschaffen, wieder aufzuwecken er verheißen?
- 2.23.1.1
Ἐθεασάμην γὰρ ἐν Ὀλύμπῳ ἐγὼ — ὄρος δέ ἐστιν ὁ Ὄλυμπος τῆς Λυκίας — πῦρ αὐτομάτως κατὰ τὴν ἀκρώρειαν τοῦ ὄρους κάτωθεν ἐκ τῆς γῆς ἀναδιδόμενον, περὶ ὃ πῦρ ἀγνος φυτὸν ἑστός, οὕτω μὲν εὐθαλὲς καὶ χλοερόν, οὕτω δὲ σύσκιον, ὡς ὑποτοπῆσαι παρ᾿ ὕδωρ μᾶλλον ἀένναον αὐτὸ βεβλαστηκέναι.
- 2.23.2.1
δι᾿ ἣν αἰτίαν οὖν, εἰ φύσεις εἰσὶ φθαρτῶν καὶ ὑπὸ πυρὸς καταναλισκομένων σωμάτων καὶ ἀδύνατον ἀκαυστα διαμεῖναι τὰ ἅπαξ φύσεως ὑπάρχοντα καυ- στικῆς, οὐ μόνον οὐ καταφλέγεται τὸ φυτὸν τοῦτο, ἀλλὰ καὶ ἀκμαιότερον μᾶλλον ὑπάρχει καὶ χλοερώτερον, ὃ τῇ φύσει ἐστὶν εὔκαυστον, καὶ ταῦτα περὶ αὐτὰς αὐτοῦ τὰς ῥίζας τοῦ πυρὸς ἐντυφομένου;
- 2.23.3.1
κλάδους γοῦν ἐγὼ δένδρων ἐκ τῆς παρακειμένης ὕλης ἔρριψα καθ᾿ ὃν ἀνερεύγεται τὸ πῦρ τόπον, καὶ εὐθέως εἰς φλόγα ἀρθέντες ἐτεφρώθησαν.
- 2.23.4.1
φράσατε οὖν δή, δι᾿ ἣν αἰτίαν τὸ μὴ ὑποφέρον μηδὲ τὴν ἐξ ἡλίου δέξασθαι ἔκκαυσιν, ἀλλὰ ξηραινόμενον ἐὰν μὴ ἀρδευθῇ βραχέν, τοσούτῳ πυρὸς φλογμῷ συνεχόμενον . . οὐ καταναλίσκεται, ἀλλὰ ζῇ
- 2.23.5.1
τε καὶ θάλλει; τί οὖν βούλεται τὸ παράδοξον; δεῖγμα τοῦτο τῆς μελλούσης ὁ θεὸς ἡμέρας καὶ προοίμιον ἔθετο, ἵνα γινώσκωμεν ἐνδηλότερον ὅτι πάντων πυρὶ καταβασίῳ κατομβρουμένων τὰ ἐν ἁγνείᾳ σώματα διατρίψαντα καὶ δικαιοσύνῃ καθάπερ ψυχρῷ ὕδατι τῷ πυρί, οὐδὲν ἀλγυνόμενα πρὸς αὐτοῦ, ἐπιβήσονται.
- 2.23.6.1
ἀληθῶς γάρ, ὦ μεγα- λόφωτε καὶ μεγαλόδωρε δέσποτα, ἡ »κτίσις σοι τῷ ποιήσαντι ὑπηρετοῦσα ἐπιτείνεται εἰς κόλασιν κατὰ τῶν ἀδίκων καὶ ἀνίεται εἰς εὐεργεσίαν ὑπὲρ τῶν ἐπὶ σοὶ πεποιθότων«, καὶ θέλοντός σου πῦρ μὲν καταψύχει, λυμαινόμενον οὐδὲν ὧν αὐτὸς κρίνεις διασῴζεσθαι, ὕδωρ δέ ἔμπαλιν δριμυτέραις καταφλέγει πυρὸς προσβολαῖς, καὶ οὐδὲν ἀντιτάσσεται τῷ ἀνικήτῳ σου κράτει καὶ τῇ σῇ ἰσχύϊ.
- 2.23.7.1
πάντα γὰρ ἐκτισας ἐξ οὐκ ὄντων· διὸ καὶ πάντα μεταλλεύεις, σὰ ὑπάρχοντα, καὶ μετασκευάζεις, μόνος ὑπάρχων θεός, ὡς θέλεις.
- 2.24.1.1
Αὐτίκα γοῦν τῶν τῇδε βασιλέων αἱ εἰκόνες, κἂν μὴ ἀπὸ τῆς πολὺ τιμιωτέρας ὕλης, χρυσοῦ, ἀργύρου, ἠλέκτρου ἢ ἐλέγαντος, ὦσι κατεσκευασμέναι, τιμὴν ἔχουσι πρὸς ἁπάντων· οὐ γὰρ τὰς μὲν ἀπὸ τῆς πολὺ τιμιωτέρας ὕλης τεχνημένας θεραπεύοντες ἐξολιγωροῦσι τῶν ἄλλων οἱ ἄνθρωποι, ἀλλὰ πάσας ἐπίσης τιμῶσιν, εἰ καὶ ἀπὸ γύψου ἢ χαλκοῦ ὑπάρχουσιν, καὶ ὁ δυσφημήσας εἰς ὁποτέραν οὔτε 15 ὡς πηλὸν ἀτιμάσας ἀφιεται, οὔτε ὡς χρυσὸν ἐξευτελίσας κρίνεται, ἀλλ᾿ ὡς εἰς αὐτὸν ἀσεβήσας τὸν βασιλέα καὶ κύριον.
- 2.24.2.1
τὰς μὲν ἀπὸ χρυσοῦ κατεσκευασμένας εἰκόνας τοὺς αὐτοῦ ἀγγέλους, τὰς τε ἀρχὰς καὶ τὰς ἐξουσίας, »εἰς τιμὴν« καὶ δόξαν αὐτοῦ ποι<ηθέντας νο>οῦμεν . . .
- 2.24.3.1
νόει γὰρ μοι τὸν θεὸν τὰς μὲν ὡς ἀπὸ χρυσοῦ κατεσκευασμένας ἔχειν εἰκόνας ἑαυτοῦ ἀπὸ τῆς πνευματικῆς καθαρωτέρας οὐσίας, οἷον τοὺς ἀγγέλους, . . <καθὼς ὁ Δαυὶδ »ὁ ποιῶν«, φησίν, »τοὺς ἀγγέλους αὐτοῦ πνεύματα καὶ τοὺς λειτουργοὺς αὐτοῦ πῦρ φλέγον«<. τὰς δέ ὥσπερ ἀπὸ γύψου ἢ χαλκοῦ, οἷον ἡμᾶς· <ἔλαβε, γὰρ φησι, »χοῦν ἀπὸ τῆς γῆς« »ὁ θεὸς» «καὶ ἔπλασε τὸν ἄνθρωπον«· τῷ γηΐνῳ γὰρ τὴν ψυχὴν ἤνωσε τὴν »κατ᾿ εἰκόνα θεοῦ« γεγενημένην.
- 2.24.4.1
ὡς οὖν πάσας ἐνταῦθα τοῦ βασιλέως τὰς εἰκόνας τιμᾶσθαι χρή . . διὰ τὴν ἐν αὐταῖς μορφήν, οὕτω δὴ καὶ ἡμᾶς <θεοῦ εἰκόνας ὑπάρχοντας — »ὁ θεὸς γὰρ ἔκτισε τὸν ἄνθρωπον ἐπ᾿ ἀφθαρσίᾳ καὶ εἰκόνα τῆς ἰδίας ἀιδιότητος ἐποίησεν αὐτόν«< —, wenn wir auch aus schlechterer Materie waren, ἀνένδεκτόν ἐστι θεοῦ εἰκόνας ὑπάρχοντας πρὸς ἀπώλειαν ὡς ἠτιμωμένους χωρῆσαι παντελῆ. Denn wegen nichts anderen sind sie unsterblich, sondern weil sie Bilder Gottes sind.
- 2.24.5.1
ὅθεν καὶ κατῆλθεν εἰς τὴν καθ᾿ ἡμᾶς οἰκουμένην ὁ λόγος καὶ ἐσαρκώθη ἐκ τοῦ σώματος ὑπὸ <πολλοῦ> χρόνου διαλελυμένην, ἀναστήσῃ ἀνώλεθρον.
- 2.25.1.1
Καὶ γοῦν τὴν ἐπὶ τοῦ προφήτου <Ἰωνᾶ> μυστηριωδῶς πεπραγματευμένην οἰκονομίαν δηλοῦντες, ἄπαντα εἰς τοῦτα ἀναφανδὸν συντείνοντα εὔρομεν τὸν λόγον. περιέχει δὲ καὶ μέγα μυστήριον ἡ κατὰ τὸν Ἰωνᾶν ἱστορία.
- 2.25.2.1
ἔοικε γὰρ τὸ μὲν κῆτος νοεῖσθαι ὁ χρόνος, ατε μηδέποτε ἑστώς, ἀλλὰ πορευόμενος ἀεὶ καὶ καταδαπανῶν τὰ γεννώμενα μακροῖς τε καὶ βραχυτέροις διαστήμασιν.
- 2.25.3.1
ὁ δὲ φεύγων Ἰνωᾶς ἀπὸ προσώπου τοῦ θεοῦ αὐτὸς ἐκεῖνος ὁ πρῶτος ἄνθρωπος· ἀθετήσας τὴν ἐντολὴν ἔφυγεν ἀφθαρσίας ὀφθῆναι γυμνός, τὴν πρὸς τὸ θεῖον ὑπὸ τῆς ἁμαρτίας παρρησίαν ἀφῃρημένος.
- 2.25.4.1
τὸ δὲ πλοῖον, εἰς ὃ ἐπιβὰς ἐχειμάζετο, ἡ κατὰ τὸν παρόντα καιρὸν βραχύβιός ἐστιν αὕτη καὶ δυσάρεστος ζωή, οἷον τραπέντων ἡμῶν καὶ μεταναστευσάντων ἀπὸ τῆς μακαριωτάτης ἐκείνης καὶ ἀκινδύνου ζωῆς εἰς τὸν πολυχειμαστότατον τοῦτον βίον καὶ ἀκατάστατον, καθάπερ ἀπὸ γῆς εἰς πλοπῖον. ὃ γὰρ πλοῖον πρὸς γῆν, τοῦτο ὁ παρὼν βίος πρὸς τὸν ἀθάνατον.
- 2.25.5.1
ὁ δὲ χειμὼν καὶ αἱ ἐπισυνιστάμεναι καθ᾿ ἡμῶν λαίλαπές εἰσιν οἱ ἐνταῦθα πειρασμοί, ὥσπερ ἐν κλύδωνι τῷ κόσμῳ ἀλύπως εὐθυδρομῆσαι τὸν βίον ἡμᾶς ἐν γαλήνῃ καὶ νηνεμίᾳ κακῶν μὴ ἐπιτρέποντες.
- 2.25.6.1
ἡ δὲ ἀπὸ τοῦ πλοίου εἰς τὴν θάλασσαν ἔκριψις τοῦ Ἰωνᾶ γεγενημένη τὴν ἀπὸ τοῦ ζῆν εἰς τὸ τελευτῆσαι τοῦ πρωτοπλάστου δηλοῖ μετάπτωσιν, ἀποφάσεως τυχόντος, ἀνθ᾿ ὧν ἁμαρτήσας ἀπέδρα τῆς δικαιοσύνης, τῷ »γῆ εἶ καὶ εἰς γῆν ἀπελεύσῃ«.
- 2.25.7.1
τὸ δὲ καταποθῆναι αὐτὸν ὑπὸ τοῦ κήτους τὴν ὑπὸ τοῦ χρόνου γεγενημένην ἀπαραίτητον ἡμῶν δηλοῖ ἀναίρεσιν. ἡ γὰρ κοιλία < τοῦ κήτους<, ὑφ᾿ ἧς ἐκαλύφθη καταποθεὶς ὁ Ἰωνᾶς, ἡ παντοδόχος ἐστὶ γῆ, τὰ ὑπὸ τοῦ χρόνου δαπανώμενα <σώματα< δεχομένη.
- 2.25.8.1
καθάπερ οὖν Ἰωνᾶς »ἐν τῇ κοιλίᾳ τοῦ κήτους τρεῖς ἡμέρας« ἐνδιατρίψας »καὶ νύκτας« τοσαύτας αἶθις ὑγιὴς ἀπεδόθη, οὕτω δὴ καὶ <ἡμεῖς> πάντες τὰς τρεῖς τοῦ παρόντος αἰῶνος διαστάσεις ποιήσαντες ἐν τῇ γῇ, ἀρχὴν λέγω καὶ μεσότητα καὶ τέλος, ἐξ ὧν σύγκειται πᾶς οὗτος ὁ παρὼν χρόνος, ἀναστησόμεθα. τρία γὰρ καθολικὰ χρόνου διαστήματα, παρῳκηκὼς καὶ μέλλων καὶ παρών.
- 2.25.9.1
καὶ διὰ τοῦτο καὶ ὁ κύριος τοσαύτας ἡμέρας συμβολικῶς ποιήσας ἐν τῇ γῇ ἐδίδαξε σαφῶς ὅτι πληρωθέντων τῶν προειρημένων τοῦ χρόνου διαστημάτων ἔσται ἡμῶν ἡ ἀνάστασις, τοῦ μέλλοντος μὲν ἀρχὴ αἰῶνος ὑπάρχουσα, τούτου δὲ τέλος. ἐν αἰῶνι γὰρ οὔτε παρῴχηκέ τι οὔτε μέλλει, ἀλλὰ μόνον ὑφέστηκεν.
- 2.25.10.1
ἔτι ὁ Ἰωνᾶς »ἐν τῇ κοιλίᾳ τοῦ κήτους τρεῖς ἡμέρας καὶ τρεῖς νύκτας« ποιήσας οὐ κατεφθάρη συντηκομένων αὐτῷ εἰσφερομένων βρωμάτων διὰ τὴν πλείονα ἐν τοῖς ἐνύδροις θερμότητα, ἵνα δειχθῇ, ὅτι δύναται εἶναι ἡμῶν τὰ σώματα ταῦτα ἀνώλεθρα.
- 2.25.10.2
Die Worte des menianius.
- 2.26.1.1
Und wie nun die Lippen Memians gesprochen, begann Memian mit dem Wort: Wohlan, o Proklus, die vielgewundenen Worte der Andersgläubigen haben wir leicht aufgelöst gemacht, aberdas von euch Gesagte noch nicht. Wohlan aber nun, wollen wir noch wahrheitsgemäß darüber forschen, ob unser Leib Kann, in vieles, in Feuer und in Luft und in Wasser, geteilt — eine so große Zerstreuung aber und Scheidung empfangen sie —, wieder aus jenen zusammengesetzt derselbe werden.
- 2.26.2.1
»Wie ist es denn möglich nach dem Weggehen und der Vermischung des Warmen mit dem Feuer, des Luftigen mit dem Element der Luft, < des von der Erde mit der Erde,>, daß er wieder getrennt von der Vermischung derselbe wirkliche werde.
- 2.26.3.1
Denn es ist nicht möglich, daß Wasser, welche sich vereinigt haben, wieder getrennt werden, ebenso Feuer und Luft; da alle Menschen und alle Ungeheuer und Tiere in dieselbe Luft. .; die, welche sich vermischt haben in so großer Menge Wessers und in ihre Substanz weggegangen sind, von wo sie genommen waren, — es ist unmöglich, daß sie ohne Vermischung seien.
- 2.26.4.1
Denn wie wenn jemand viele Bilder von Wachs genommen und sie zusammengeschmolzen mit vielem anderen Wachs, und, indem derselbe wieder Bilder macht, kann er etwa ohne Vermischung von jenem selben Wachs Bilder machen, sei es nach der Substanz oder nach derselben Ähnlichkeit? Niemals ist dies möglich.
- 2.26.5.1
Der, welcher aber nun sagt, derselbe Leib stehe auf, sagt nicht nur, die Gerechten würden teilhaftig der Substanz der Sünder, sondern auch der Leiber der Tiere. Denn alles ist in dieselbe Wassermasse eingemischt.«
- 2.27.1.1
Solches ist das nun, was ihr sagt, o Proklus, und verstehend hehme ich dies oftmals auf, damit uns nichts davon verborgen bleibe.
- 2.27.2.1
Wohlan, sehen wir aber num wieder!
- 2.27.2.2
<σφόδρα κατὰ σὲ συνατώτεροι οἱ ἄνθρωποι τοῦ θεοῦ δείκνυνται, καὶ περισσὸν τὸ λέγειν τὸν σωτῆρα »τὰ παρ᾿ ἀνθρώποις ἀδύνατα παρὰ τῷ θεῷ δυνατά«. οἱ ἄνθρωποι μὲν γὰρ οἶνον ὔδατι συγκραθέντα χωρίζουσι, τέχνῃ καὶ ἐπιστήμῃ χρώμενοι, καὶ ἀργύριον ἀπὸ χαλκοῦ, καὶ πλείστων ὅσων τὰς διακρίσεις ἴσασι ποιεῖσθαι. ὁ δὲ θεός, ὁ ἀνυπέρβλητος δυνάμει τεχνίτης τε καὶ δημιουργὸς πάντων, ᾧ ὑπο- τέτακτα <πῦρ,>ἀήρ, ὕδωρ, γῆ, φόβῳ δουλεύοντα καὶ ἕκαστον τηροῦντα τὸ ἴδιον μέρος, πῶς οὐκ ἂν ἑκάστῳ ἐν τῇ ἀναστάσει ἀποδοίη τὸ ἴδιον σῶμα>
- 2.27.3.1
Denn drei sind nach wahrer Sachlage die Arten des Wässrigen: Wasser, Öl, geschmolzene Dinge. Und es seien das zum Wasser Gehörige alles Wässrige, das Ölige aber wieder sei alles Fette, das Geschmolzene aber wie Blei und Erz und das Übrige. Und, daß nicht nur diese allein nach der Vermischung zu scheiden möglich ist, sondern auch vieles andere. . .
- 2.27.4.1
Die Purpurfärber aber nun in ihren Künsten, wenn, indem sie Seide färben, irgendwie sich vermischt das Blut der Purpurschnecke mit Wasser, so trennen sie durch ihre Künste mit Schwämmen das Wasser vom Blut der Purpurschnecke.
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