De Resurrectione
- 3.10.2.1
Es spricht aber auch der Apostel: »Es wird aber jemand sagen: Wie stehen die Toten auf? mit welcher Gestalt kommen sie?« Origenes erklärt und spricht: Also, wenn unser Leib einem Weizenkorn gleicht. und wie ein Korn ausgesÄt verwest, der Trieb aber, welcher in ihm ist, den frühern Bestand Substanz in der Ähre gewinnen läßt, und aufsteht nicht das Gesäte, sondern das, was aus dem Gesäten, — so werde auch unser Leib zu jener Zeit von der vorliegenden Materie Substanz gewinne, indem er einen geistlichen Leib empfängt, aber nicht schwer noch hart wie dieser irdische ist von Fleisch und Bein, sondern zart und wie von Luft;
- 3.10.3.1
denn ein solcher ist der geistige.
- 3.10.3.2
Dies nun schreibt er in der Abhandlung von der Auferstehung. Er schreibt aber auch in der über die Psalmen: <ὡς γὰρ> ὁ σπερματικὸς λόγος ἐν τῷ κόκκῳ τοῦ σίτου δραξάμενος τῆς παρακειμένης ὕλης καὶ δι᾿ ὅλης αὐτῆς χωρήσας περιδραξάμενος αὐτῆς, τοῦ αὐτοῦ εἴδους οὗ ἔχει δυνάμεων ἐπιτίθησι τῇ ποτε γῇ καὶ ὕδατι καὶ ἀέρι καὶ πυρὶ καὶ νικήσας τὰς ἐκείνων ποιότητας μεταβάλλει ἐπὶ ταύτην, ἧς ἐστιν αὐτὸς δημιουργός, καὶ οὗτος συμπληροῦται ὁ στάχυς, εἰς ὑπερβολὴν διαφέρων τοῦ ἐξ ἀρχῆς κόκκου.
- 3.10.4.1
Klar ist aber nun, daß Origenes nicht durchaus exakt über das Weizenkorn denken kann. Denn »Das Korn in einen andern Leib übergehend, das heißt in den der Ähre, und die Beschaffenheit verändert sich ihm gemäß der Verwesung und durch das Wachsen« gesagt habend, das Bleibende der Pflanze sei nicht diesem gleich, weswegen ein großer Unterschied sei zwischen Korn und Ähre, sowohl nach Gestalt wie nach Größe und nach Schmuck, [und] wie auch die Auferstehung der Toten, ähnlich dem Gesäten und Sprossenden geschieht; hiernach aber sei notwendig, daß der sterbende Leib nicht sei wie der auferstehende.
- 3.10.5.1
Aber er irrte durchaus, nicht empfangen habend über die Natur recht zu denken, sagend: Ein anderes ist das Ausgesäte, ein anderes aber das von dem Gesäten Emporgesproßte.
- 3.10.6.1
Mir nun aber scheint richtiger, daß von demselen Korn ein ebensolches Korn geboren werde, indem es nach allem das gleiche ist, an Gröse und allen Eigentümlichkeiten. Was anderes ist die Ähre als ein Weizenkorn, welches das Kleid der Hülse noch nicht abgeworgen?
- 3.10.7.1
Daher wäre besser zu sagen, daß die Körner vielmehr nützlicher sind als die Ähre. Denn die Körner sind der Weizen, geeignet in die Scheune gelegt zu werden, aber die Ähre ist der Weizen, noch vermischt mit den Hülsen.
- 3.10.8.1
Wenn aber nun nach diesem Wort, so ist der auferstandene Leib geringer als der gestorbene. Denn wenn in die Ähre sich verwandelt der gesäte Weizen, die Ähren aber nichts anderes sind als Weizen noch nicht geschieden von den Hülsen, es aber dem Origenes gefällt, die Auferstehung unserer Leiber vielmehr den Ähren zu vergleichen, aber nicht dem Gesäten selbst, das Gesäte aber ist der Weizen, — so wird aber nun der auferstandene Leib nach Origenes nicht nur <nicht> besser als der gestorbene, sondern auch geringer sein.
- 3.10.9.1
Wenn wir aber nun auch sagen, daß die Ähre schöner sei als das Korn, aber auch jenes gesäte Korn war Ähre vordem. Wenn aber nun das gesäte Korn zuvor niemals als Ähre gewachsen gewesen wäre, so wäre es richtig zu sagen daß nicht gleich ist das zuvor gesäte Korn der Ähre. Wenn aber auch das gesäte Korn zuvor in der Ähre war, wie kann verschieden sein das Gesäte oder das Gewachsene?
- 3.10.10.1
Der Apostel nun, die Auferstehung der Toten denen zeigen wollend, welche noch nicht daran glaubten, macht von diesem Sichtbaren ein Gleichnis, sagend: »Unverständiger, was du säest, wird nicht lebendig, wenn es nicht zuerst stirbt« usw.
- 3.10.11.1
Denn wie auch jenes ge- storben scheint, aber zu seiner Zeit zu Schöneren wieder lebendig wird, so werden auch die gestorbenen Leiber an jenem Tag durch den Befehl des Herrn auferstehen.
- 3.11.1.1
Seltsam aber ist auch jenes, was wir beinahe vergessen hätten, wie die Lleiber der Heiligen in eine andere wunderbare Gestalt auferstehend, verwandelt werden, aber die der Sünder nicht, — wemm es unmöglich sein wird, daß jene Leiber auferstehen.
- 3.11.2.1
Denn niemand wagt zu sagen, daß die »gleichgestaltig« sein werden mit dme Leib Christi, von denen Daniel sagt, daß sie »zu großer Schmach« auferstehen.
- 3.11.3.1
Wenn aber nun Origenes eifernd, durch diese logische Aufstellung gezwungen, sagt, die Sünder würden sehr verachtete Leiber haben, so wird er dadurch überführt, daß nicht nur [nicht] diese Lleiber auferstehen, sondern auch verächtlichere als diese, und wird sich selbst widersprechend, sagend, daß unsere Leiber nicht zu einem Lleben der Ruhe (»Erquickung«?) auferstehen können.
- 3.11.4.1
Denn wenn gepeinigt werden die Leiber der Sünder, so müssen sie doch wohl unverweslich und unsterblich sein, damit sie auch imstande seien Pein zu erdulden.
- 3.12.1.1
Man muß aber zu ihm auch reden von der Auferstehung Christi von den Toten. Denn er sagt, daß der Sohn Gottes nicht mit demselben Leib, mit welchem er das Leiden empfangen, auferstanden sei, indem er so schreibt.
- 3.12.2.1
Origenes: Aber da jemand beibringen von der Auferstehung Christi <sagen> kann, daß auch wir können mit jener Gestalt auferstehen, wieder zwei Hände und Füße habend, und wenn jemand eine Wunde hat <sie> nach der Auferstehung bewahren, wie auch der Erlöser sprach: >Betastet mich< und >Sehet die Nägelmale<, so sagen wir zu ihm: Es mußte der Erlöser, als er auferstand und en Jüngern erscheinen wollte — sowohl >fünfhundert auf einmal<, als auch ein andermal wieder andern —, wie sie ihn sehen konnten, auferstehen, nicht mit dem Leibe seiner Herrlichkeit, wie er auf dem Berge erschien, nachdem er verklärt worden, sondern wie sie ihn vor dem Leiden gesehen. —
- 3.12.3.1
Auch der Apostel aber, indem er einen andern >Leib der Herrlichkeit&x#003C; anstatt des Leibes >der Niedrigkeit&x#003C; Christi kennt —, einen andern aber, sage ich, nicht der Substanz nach, sondern von der Verklärung des Leibes >der Niedrigkeit&x#003C; —, sagt, daß die Auferstehenden auferstehen, nachdem sie verwandelt worden sind.
- 3.12.4.1
Und da or nun behauptet, daß Christus den Aposteln nicht mit jenem Leib erschienen sei, mit dem er der Welt erschien von der Jungfrau geboren, sondern mit einem andern, in jenen ersteren dem Schein nach verwandelt, damit die »Fünfhundert« und die Apostel, welche ihn gesehen, gedenken, daß er im Leib der Niedrigkeit auferstand, aber nicht im Leib der Hherrlichkeit, so gebührt es sich, ihn zu fragen, hat etwa Bedenken tragend der Sohn Gottes den Jüngern den wirklichen (Leib) nicht gezeigt, sondern vor ihnen verborgen, während sie doch die ganze Erde durchgehen sollten, verkündigend die Auferstehung der Toten. und gewis machen sollten über diese Hoffnung alle LlÄnder? Was also denkend hat er nicht vielmehr den wahren der Welt gezeigt?
- 3.12.5.1
Aber niemals hat er gelogen, die Wahrheit seiend und die Weisheit des Vaters. Daher hat er nicht gelogen den Aposteln, noch zum Schein in einem andern Leib sich gezeigt, und nicht in dem, in welchem er das Leiden empfing.
- 3.12.6.1
Denn wenn wir sagen, daß er nicht in jenem Leib auferstanden sei, in welchem er vor dem Leiden war, sondern in einem andern — täuschend aber die Apostel, als ob in jenem er sei —, so lästern wir und lügen, indem wir die Wahrheit zur Lügnerin machen, und ihm nicht glauben, wenn er im Evangelium des Lukas spricht: »Sehet meine Hände und meine Füße, daß ich selbst es bin«, in dem des Johannes aber wieder zu Thomas: »Reiche Finger hierher, und siehe meine Hände« usw.
- 3.12.7.1
Wenn er selbst aber nun so den von Fleisch und Beinen zusammengesetzten Leib gewiß macht, wie erdreisten wir uns dann noch und wagen es, daß ein geistiger Leib an dieses (Leibes) Stelle auferstehe zuwider dem Ausspruch und der Lehre Christi?
- 3.13.1.1
Wenn aber er nun entgegnet, [aber] ein anderes Wort sprechend: Weil sie ihn nicht konnten sehen im Leib seiner Herrlichkeit, daher erschien er ihnen im Leibe der Niedrigkeit, wie sie im- stande waren (ihn) zu sehen. —
- 3.13.2.1
Ein unmögliches Wort von ihm. Warum waren die Athleten imstande, in der Verklärung seine Herrlichkeit zu sehen, obwohl sie noch nicht durchaus vollkommen waren.
- 3.13.3.1
Wenn nach Origenes ein anderer der »Leib der Herrlichkeit« und ein anderer der »der Niedrigkeit«, gebührte es ihnen wohl mehr, noch nicht vollkommener waren, seineu Leib der Herrlichkeit zu sehen? Denn viel mehr als jenes Schauen hätten sie jetzt verlangt ihn zu sehen.
- 3.13.4.1
Denn auf jenem Berg waren sie noch Neulinge, als sie ihn sahen mit Elias und mit Moses seiend; es ist also auch hieraus zu erkennen, wie vollkommener sie vielmehr da waren, als da sie mit ihm auf dem Berg waren.
- 3.13.5.1
Daher sprach er auch hernach zu ihnen, indem er sie zu großer Mysterien Genossen machte: »Nicht mehr nenne ich euch Knechte, denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut« usw., »Was ich vom Vater gehört habe, habe ich euch kund getan«.
- 3.13.6.1
Wie nun, wenn sie nach Origenos nicht sehen konnten den Herrlichkeitsleib Christi? Wie konnten sie denn noch Neulinge seiend die Herrlichkeit seines Leibes sehen, aber als er ihnen kund tat, was er vom Vater gehört hatte, da konnten sie sein Antlitz nicht sehen? —
- 3.13.7.1
Wohlan nun, räumen wir ihm auch ein, daß die Jünger den Herrn nicht im Leib seiner Herrlichkeit sehen, warum hat er dann, das Geheimnis des Friedens und der Unverweslichkeit ihnen übergebend, wenn sie ihn nicht konnten sinnlich sehen, nicht klar (rein) gemacht, sprechend: Ich nun stand in einem andern fleischlosen Leibe auf, eines solchen ist die Auferstehung der Toten. Deshalb, weil ihr mich nicht anders sehen könnt, erschien ich euch in dem Leib der Niedrigkeit. Daher ihr die Welt nicht lehren, es sei eine Auferstehung des Fleisches, oder, daß man diesen Leib wieder empfange.
- 3.13.8.1
Nun aber bat er nicht so geredet, sondern gesagt: »Betastet mich und sehet, daß ich selbst es denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr sehet, daß ich Und der Apostel aber spricht wieder:
- 3.13.9.1
»Ich tue euch kund das Evangelium, welches ich euch verkündigt habe, welches ihr auch angenommen habt«q; und bald darauf: »daß Christus gelitten um unserer willen, und daß er begraben worden und auferstanden, und daß erchienen ist dem Kephas, darnach den Elf. Darauf erschien er über fünfhundert Brüdern mit einem Mal«.
- 3.13.10.1
Und an Timotheus zum zweiten Mal schreibend: »Sei eingedenk Christi, der von den Toten auferstanden vom Geschlecht Davids«.
- 3.14.1.1
Daher muß man nicht meinen, daß ein anderer Herrlichkeit und ein anderer der Niedrigkeit, Einer (sc. ist) sowohl der Herrlichkeit wie der Niedrigkeit.
- 3.14.2.1
Und der Apostel aber wieder spricht von diesen: »Welcher wird verwandeln den Leib unserer Niedrig- keit, daß er gleichgestaltig werde dem Leib der Herrlichkeit Christi."
- 3.14.3.1
Nicht je einen andern Leib nennt er, sondern er hofft klar, daß ebenderselbe niedrige und begrabene und zerstreute auferstehen wird zur Herrlichkeit und Unverweslichkeit durch das Gebot Gottes.
- 3.14.4.1
<καὶ τοῦτό ποτε ἡμῶν τὸ σῶμα σῶμα δόξης ἦν πρὸ τῆς παρα- βάσεως, καὶ οὕτως ἔνδοξον ἦν, ὅτι νῦν μετὰ τὴν παράβασιν σῶμα ταπεινώσεως λέγεται. οὐ γὰρ ἂν εἰ μὴ ἔνδοξον ἠν, ταπεινώσεως νῦν ἐκλήθη. ταπεινοῦται γὰρ ἀπὸ σφάλματος τὸ ἔνδοξον.
- 3.14.5.1
τὸ γὰρ ἀεὶ ταπεινὸν οὐκ ἄν τις εἴποι ὅτι διὰ τὴν παράβασιν ἐταπεινώθη. καὶ γὰρ καὶ περὶ τοῦ ἱσταμένου, εἰ πέσοι, λέγομεν ὅτι ἔπεσε, περὶ δὲ τοῦ ἀεὶ κειμένου οὐκ ἄν τις εἴποι ὅτι ἁμαρτῆσαν ἔπεσεν. ὥστε τοῦτο τὸ σῶμα ἄφθαρτον καὶ ἔνδοξον γινόμενον ἀνίσταται καὶ οὐχ ἕτερον.>
- 3.14.6.1
Der Herr aber nun, als er auf den Berg ging und verklärt wurde, erschien den Aposteln nicht in ein anderes Wort verklärt, sondern selben Leib, -welchen er hatte, durchleuchtet habend ward er geschaut. Daher ist klar, daß jene Selbigkeit des Leibes auch dem Leibe bleibe.
- 3.14.7.1
Es lautet aber nun auch hier das Wort so: »Und nach sechs Tagen nahm Jesus den Petrus und Jakobus und Johannes und ward vor ihnen verwandelt, und es leuchtete sein Antlitz wie die Sonne«. Wenn aber nun nach der Verwandlung Christi die Verwandlung des Leibes geschehen wird, so muß er auch mit dem Schmuck des und der Hand und des Fußes und der übrigen Glieder aber nicht, wie Origenes meinte, in eine andere Gestalt sich verändern, die Identität eines jeden vernichtend.
- 3.15.1.1
Ποδαπὸν ἄρα ἐστὶ καὶ σχῆμα τὸ ἀνιστάμενον, εἰ ὅλως τὸ ἀνθρωποειδὲς τοῦτο, ὡς ἄχρηστον ὂν κατ’ αὐτόν, ἐξαφανίζεται, ὃ πάντων ἐστὶ τῶν εἰς ζῷα συγκεκριμένων σχημάτων ἐρασμιώτατον, ῳ καὶ τὸ θεῖον χρῆται εἰκόνι, καθάπερ καὶ ὁ σοφώτατος Παῦλος δηλοῖ ἀνὴρ μὲν γάρ« Ε; »οὐκ ὀφείλει κατακαλύπτεσθαι τὴν κεφαλήν, εἰκὼν καὶ δόξα θεοῦ ὑπάρχων«, εἰς ὃ καὶ τὰ νοερὰ τῶν ἀγγέλων σώματα διεκοσμήθησαν; ἆρα κυκλοτερὲς ἢ πολυγώνιον ἢ κυβικὸν ἢ πυραμοειές; πλεῖσται γὰρ τῶν σχημάτων αἱ παραλλαγαί.
- 3.15.2.1
ἀλλὰ τοῦτο ἀμήχανον. οὐκοῦν τίς ἡ ἀποκλήρωσις τὸ μὲν θεοείκελον σχῆμα ὁμολογεῖ γὰρ καὶ αὐτὸς ὁμοειδῆ εἶναι τὴν ψυχὴν τῷ σώματι) ἀπαγορεύεσθαι ὡς ἀκλεέστερον, ἄπουν δὲ καὶ ἄχειρον ανίστασθαι; Daher ist nicht möglich, daB ein anderer Leib auferstehe an Stelle dessen, in dem icli jetzt bin.
- 3.16.1.1
Nehmen wir aber nun aucli andere Erweise aus der Schrift, welche anzeigen, daß sich nicht diese unsere verwesliche Gestalt in eine andere, sondern daß wir in dieser sichtbaren werden teilhaftig werden der Herrlichkeit Gottes.
- 3.16.2.1
Denn siehe, auch Moses hat nicht in einer andern Gestalt, sondern in dieser empfangen das Erglänzen seines Angesichts. Denn es spricht die Schrift, Moses vom Berg herabkam, weßte er nicht, daß sein war«, »und sie fürchteten sich, zu ihm zu naben«.
- 3.16.3.1
Daher haben wir gezeigt, daß die Verklärung nicht ist eine Vernichtung sondern yielmehr eine Veränderung zum Besseren und Herrlicheren, von der Verweslichkeit zu der Unverweslichkeit, damit wie dargegeben zur Unreinheit unser Leib erniedrigt ward, ebenso er wieder befreit davon erglänze.
- 3.16.4.1
Es sagt aber auch Daniel: »Und die Verständigen werden erglänzen wie die Sonne«.
- 3.16.5.1
<οὐκοῦν< ὁ μετασχηματισμὸς ἡ εἰς τὸ ἀπαθὲς καὶ ἔνδοξόν ἐστιν ἀποκατάστασις· νῦν μὲν γὰρ σῶμα ἐπιθυμίας ἐστὶ καὶ ταπεινώσεως διὸ καὶ Δανιὴλ »ἀνὴρ ἐπιθυμιῶν‘ ἤκουε), τότε δὲ μετασχηματισθήσεται εἰς σῶμα ἀπαθές, οὐ τῇ ἐξαλλαγῇ τῆς διακοσμήσεως τῶν μελῶν, ἀλλὰ τῷ μὴ ἐπιθυμεῖν τῶν ὑλικῶν ἡδονῶν.
- 3.16.6.1
Jetzt ist es ein Leib weder der Enthaltsamkeit noch der Besonnenheit, alsdann der Enthaltsamkeit und der Besonnenheit.
- 3.16.7.1
Jetzt sehen wir das Gute wie »durch einen Spiegel, aber dann von Angesicht zu Angesicht«.
- 3.16.8.1
Daher ist er jetzt der Ohnmacht und Verweslichkeit, <aber dann der Kraft und Unverweslichkeit<. SO auch irgendwo der Apostel: »Es wird gesät in Verweslichkeit, wird auferstelien in Unverweslichkeit«; indem der AVille Gottes natürliche Ursache weit übertrifft, damit ohne Alter und Leiden in Ewigkeit der Leib sei, imstande in sich vollkommene Erkenntnis zu fassen, ein geistiger Leib schon geworden.
- 3.16.9.1
σῶμα λέγεται πνευματικόν, οὐ τὸ λεπτομερὲς καὶ ἀερῶδες, καθὼς λέγουσί τινες ὅτι τοιοῦτον αἱ ψυχαὶ ἐν τῇ ἀναστάσει λήψονται σῶμα, ὧν ἐστιν εἷς καὶ Ὠριγένης, ἀλλὰ πνευματικὸν λέγεται τὸ χωροῦν πᾶσαν τοῦ ἁγίου πνεύματος τὴν ἐνέργειαν καὶ κοινωνίαν, ὥσπερ οἰνηρὸν καὶ ἐλαιηρὸν σκεῦος καλεῖται τὸ τούτων χωρητικόν. ἀναλόγως οὖν καὶ ψυχικὸν ἐκάλεσε τὸ τῇ ψυχῇ καὶ οὐ πνεύματι ἁρίῳ διοικούμενον.
- 3.17.1.1
Nachdem wir nun dieses gezeigt haben, gehört es sich, die weitern Worte des Origenes durchzugehen. Es schreibt aber nun darnach dieser Mann über Lazarus und über den Reichen, von denen der eine »ausruht«, der andere »gepeinigt« wird; es bittet aber nun jener (sc. dieser), daß ihm Lazarus mit dem kleinen Finger auftropfe auf Zunge und seine Zunge kühle:
- 3.17.2.1
Ὠριγένης τάδε φησί·] Περὶ δὲ τοῦ Λαζάρου καὶ τοῦ πλουσίου ἀπορεῖσθαι δύναται, τῶν μὲν ἁπλουστέρων οἰομένων ταῦτα λελέχθαι, ὡς ἀμφοτέρων μετὰ τῶν σωμάτων λαμβανόντων τὰ ἄξια τῶν τῷ βίῳ πεπραγμένων, τῶν δὲ ἀκριβεστέρων, ἐπεὶ μετὰ τὴν ἀνάστασιν οὐδεὶς έν βίῳ καταλείπεται, οὐκ ἐν τῇ ἀναστάσει οἰομένων ταῦτα γεγονέναι — λέγει γὰρ ὁ πλούσιος ὅτι »πέντε ἀδελφοὺς ἔχω, καὶ ἵνα μὴ ἔλθωσιν εἰς τὸν τόπον τοῦτον τῆς βασάνου, πέμψον Δάζαρον ἀπαγγέλλοντα αὐτοῖς τὰ ἐνταῦθα« —, καὶ διὰ τοῦτο ζητούντων τὴν γλῶσσαν καὶ τὸν δάκτυλον καὶ τοὺς κόλπους Ἀβραὰμ καὶ τὴν ἀνάκλισιν.
- 3.17.3.1
καὶ τάχα τὸ τῆς ψυχῆς ἅμα τῇ ἀπαλλαγῇ σχῆμα, ὁμοιοειδὲς ὄν τῷ παχεῖ καὶ γηίνῳ σώματι, δύναται οὕτως λαμβάνεσθαι. εἴ ποτε γοῦν ἱστορεῖταί τις τῶν κεκοιμημένων φαινόμενος, ὅμοιος ἑώραται τῷ ὅτε τὴν σάρκα εἶχε σχήματι.
- 3.17.4.1
εἶτα· Ἀλλὰ καὶ ὁ Σαμουὴλ φαινόμενος, ὡς δῆλόν ἐστιν . . . , ὁρατὸς ὢν παρίστησιν ὅτι σῶμα περιέκειτο, μάλιστα ἐὰν ἀναγκασθῶμεν ὑπὸ τῶν ἀποδείξεων τὴν οὐσίαν τῆς ψυχῆς ἀσώματον εἶναι καθ’ ἑαυτὴν ἀποφήνασθαι.
- 3.17.5.1
ἀλλὰ καὶ ὁ κολαζόμενος πλούσιος καὶ ὁ ἐν κόλποις Ἀβραὰμ πένης ἀναπαυόμενος, πρὸ τῆς παρουσίας τοῦ σωτῆρος καὶ πρὸ τῆς συντελείας τοῦ αἰῶνος καὶ διὰ τοῦτο πρὸ τῆς ἀναστάσεως <γενόμενοι, καὶ> λεγόμενοι ὁ μὲν έν Ἅιδου κολάζεσθαι, ὁ δὲ ἐν κόλποις Ἀβραὰμ ἀναπαύεσθαι, διδάσκουσιν ὅτι καὶ νῦν <ἐν> τῇ ἀπαλλαγῇ σώματι χρῆται ἡ ψυχή.
- 3.18.1.1
Ὄχημα ἄλλο <τι> ὁμοιοειδὲς τῷ αἰσθητῷ τούτῳ μετὰ ἐντεῦθεν ἐκδημίαν ἔχειν ἐκτιθέμενος τὴν ψυχήν, ἀσώματον ὑπό τι Πλατωνικῶς ἀποφαίνεται αὐτήν. τῷ γὰρ καὶ μετὰ τὴν ἀπὸ τοῦ κόσμου ἀποφοίτησιν ὀχήματος αὐτὴν δέεσθαι καὶ περιβολῆς λέγειν, ὡς οὐ δυναμένην κατασχεθῆναι γυμήν, πῶς οὐκ ἂν καθ᾿ ἑαυτὴν ἀσώματος εἴη; ἀσώματος δὲ οὖσα πῶς οὐκ ἔσται καὶ ἀνεπίδεκτος παθῶν; ἀκολουθεῖ γὰρ τῷ ἀσώματον αὐτὴν ὑπάρχειν καὶ τὸ ἀπαθῆ εἶναι κοὶ ἀπερίσπαστον.
- 3.18.2.1
εἰ μὲν οὖν ὑπὸ ἀλόγου οὐ περιείλκετο ὅλως ἐπιθυμίας, οὐδὲ συμμετεβάλλετο ἀλγοῦντι καὶ πάσχοντι τῷ σώματι ἀσώματον γὰρ σώματι ἢ σῶμα ἀσωμάτῳ οὐκ ἄν ποτε συμπάθοι), ἠν ἂν ἀσώματον δόξαι αὐτὴν ἀκολούθως τοῖς εἰρημένοις.
- 3.18.3.1
εἰ δὲ συμπάσχοι τῷ σώματι, καθάπερ καὶ διὰ τῆς ἐπιμαρτυρήσεως τ.ῶν φαινομένων ἀποδείκνυται, ἀσώματος εἶναι οὐ δύναται.
- 3.18.4.1
ἡ γοῦν ἀγένητος καὶ ἀνενδεὴς καὶ ἀκάματος φύσις ὁ θεὸς μόνος ᾄδεται, ἀσώματος ὤν· διὸ καὶ ἀόρατος, »θεὸν« γὰρ οὐδεὶς ἑώρακεν«. αἱ δὲ ψυχαὶ ἀπὸ τοῦ δημιουργοῦ καὶ πατρὸς τῶν ὅλων, σώματα νοερὰ ὑπάρχουσαι, εἰς λόγῳ θεωρητὰ μέλη διακεκόσμηνται, ταύτην λαβοῦσαι τὴν διατύπωσιν τῆς μορφῆς.
- 3.18.5.1
ὅθεν καὶ ἐν τῷ Ἅιδῃ, καθάπερ καὶ ἐπὶ τοῦ Λαζάρου καὶ τοῦ πλουσίου, καὶ γλῶσσαν καὶ δάκτυλον καὶ τὰ ἄλλα μέλη ἱστοροῦνται ἔχειν, οὐχ ὡς σώματος ἑτέρου συνυπάρχοντος αὐταῖς ἀειδοῦς, ἀλλ᾿ ὅτι αὐταὶ φύσει αἱ ψυχαί, παντὸς ἀπογυμωθεῖσαι περιβλήματος, τοιαῦται κατὰ τὴν οὐσίαν ὑπάρχουσιν.
- 3.18.6.1
ἀλλὰ γὰρ προδήλου ὑπάρχοντος, μὴ εἶναι ἀπαθεῖς τὰς ψυχάς, μηδὲ αὖ μετὰ τὴν τοῦ βίου ἔξοδον ἕτερα σώματα ἔχειν, ἐν οἷς ἐπιφαίνονται πρὸ τῆς ἀναστάσεως, ἀκόλουθον ἂν εἴη διαφωνοῦντα αὐτὸν καὶ ὡς καὶ ἐναντιούμενον ἑαυτῷ δηλῶσαι.
- 3.18.7.1
Dorm nachdem er zuerst die Gestalt des Menschen vernichtet hat, nämlich sie stehe nicht auf in der Wiedergeburt, unternimmt er es wiederum, nicht nur, daß jene gerettet werde, auch, daß sie im Hades sei mit der Seele, genötigt auch der Dinge gelbst zu sagen. Denn es ist durchaus notwendig, wenn zu sagen ist, die Seele habe einem diesem Leib gleich gestaltigen Leib, daß dieselbe Gestalt auch nach der Auferstehung und nach dem Tode einem jeden bewahrt werde.
- 3.18.8.1
ὁμολογεῖ γοῦν αὐτός »Εἴ ποτε δή. λέγων »ἱστορεῖταί τις τῶν κεκοιμημένων φαινόμενος, ὅμοιος ἑώραται τῷ ὅτε τὴν σάρκα εἰχε σχήματι«. — πῶς οὐν μὴ φῶμέν σε ταῦτα, ὠ Ὠρίγενες, δηλούμενον λέγειν; εἰ γὰρ αὐτὴ ἡ ψυχὴ καὶ μετὰ τὴν ἀπὸ τοῦ κόσμου ἔξοδον ὁμοειδής ἐστι τῇ σαρκί, εἰς τὰ αὐτὰ μέλη διατετυπωμένη, ὥστε κοὶ γλῶσσαν καὶ δάκτυλον καὶ τὰ λοιπᾶ <μέλη> ἔχειν, κατὰ τί δὴ μὲν κυριωτάτου καὶ πρώτου τῆς ψυχῆς εἰς τοῦτο διακεκοσμημένης τὸ σχῆμα οὐχὶ καὶ τὸ δἰ αὐτὴν ἐσόμενον σῶμα εἰς τὸ αὐτὸ εἶδος αὐτῇ διατυπωθήσεται;
- 3.19.1.1
Wohlan aber nun, nachdem wir viel gesagt haben, daß des Sinnlichen die Seelen seien, daher sie auch außer den seiend nicht sündigen können — denn es hätte die Schlange nicht Sünde verführen können —, brauchen sie den Nachweis, wie in feste Stadt zur Sclirift die Zuflucht nehmend, . . denn von den Engeln, die gesündigt, xmd dem Gleichnis von dem Keichen und Lazarus sagend:
- 3.19.2.1
»Wie aber nun haben auch die Engel, fleischlos seiend, dennoch gesündigt? Wird nicht ebenso auch von Lazarus und dem Reichen daß sie nach dem Tode ebenso haben?«
- 3.19.3.1
Welchen wir sagen: Was aber nun, ο aller Menschen Erste, wird(?) jemand sagen, die ihr selbst saget, es sei unm öglich, daß mit Gestalt seiend die Seelen nicht sündigen, habt ihr wieder zu hoffen, da sie auch außerhalb dieses Leibes, wenn sie auch einen geistigen Leib empfängt, sündigen wird?
- 3.19.4.1
Dies ist ohne Anstoß (»Torheit«?) zu sagen. Denn wenn auch die Engel sündigen, während auch sie »Geister« sind und »Feuer«, ist es nicht klar, ß sie, wenn sie auch den Engeln ähn- Leiber [wenn sie] empfangen, sündigen werden?
- 3.19.5.1
[Origenes.] Töricht also ist es zu sagen: Damit wir nicht sündigen, haben wir das Bedürfnis solcher <Leiber>; der frühere Leib aber nicht auf, damit nicht in demselben wieder eure Seelen sündigen. [Methodius.] Denn es ist klar, daß keinerlei Vorteil sein wird.
- 3.19.6.1
auch nicht dieser Leib, sondern ein anderer geistiger sein wird, werden wir wieder sündigen und nicht gerecht handeln. Denn auch die haben gesündigt.
- 3.20.1.1
Wieder aber lästern wollend <sind> die, welche das Wort: »Alles Fleisch wird sehen das Heil Gottes«. Fleisch sind, sagen sie, auch die Fische und das Vieh. Es wird also nach diesen Worten auch jener die Auferstehung sein.
- 3.20.2.1
Jenen entgegen und dem Origenes sagen wir: Wie hat dann, o Tapfere, apfere, der Apostel den Galatern schreibfnd gesagt: »Von den Werken des Gesetzes wird kein Fleisch gerecht«? Denn wo hat das Vieh ein Gesetz oder Zurechtweisung? Wenn er »alles Fleisch« euch auch von den Vernunftlosen versteht, indem ihr versucht viele zu verkehren.
- 3.20.3.1
Wo ist das von dem Propheten Gesagte: »Und es wird hernach geschehen, ich gieße aus von meinem Geist auf alles und ihre Söhne werden weissagen«? Denn nicht geht bis zu den der Geist Gottes.
- 3.20.4.1
Nur wenn sie sich widersprechen machen die Schrift, damit sie nun viele Hierherkünfte (einschlägige ägige Beweisstellen) haben, welche durchaus unpassend sind.
- 3.21.1.1
Es ist aber nun nötig, auch das oftmals von den Toten Beigebrachte zu verstehen. Denn zu scheiden versucht Origenes unter den die »Lebendigen« und die »Toten« Genannten, wegen deren »Christus gestorben« ist.
- 3.21.2.1
Aber nicht muß man jenen hören; denn damit er den Zuhörenden umhülle, als habe er (der Apostel) nicht bezeichnet und die Leiber, die auf jede Weise tot sind, hat er ausgedacht, daß die, welche nach der Taufe gefehlt, Tote genannt werden.
- 3.21.3.1
Er schreibt aber auslegend das Wort des Sendschreibens der Römer (an die R.): »Deshalb ist Christus auch gestorben und auferstanden und wieder lebendig worden, damit er über Tote und Lebendige herrsche« und sagt: Über die Lebenden also, wie Paulus war: »Wir die Lebenden und Überbleibenden« und »Abraham und Isaak und Jakob«, worüber über gesagt wird: »nicht sei Gott der Toten, sondern der Lebendigen«. aber nennt er die, welche nach der Taufe wieder gesündigt haben.
- 3.21.4.1
Weshalb sagt dann Christus, daß die durch diesen Leib Toten seien wieder von ihm das Leben empfangend. Denn »Wahrlich«, spricht er, »ich sage euch, es kommt die Stunde, wo die Toten hören die Stimme des Sohnes Gottes, und die sie gehört, werden leben. Denn wie der ’ater hat das Leben in sich, so hat er auch dem Sohn gegeben das Leben zu haben in sich«. Und bald darauf: »die da getan haben zur Auferstehung des gerichts«.
- 3.21.5.1
Denn die Toten, welche »hören die Stimme« des Herrn und auferstehen von »den die einen ins Paradies, die anderen ins Gericht gehend, sind keine anderen als diese unsere toten Leiber.
- 3.21.6.1
Wie er wieder spricht: »Ein jeder, der an mich glaubt, wird, auch wenn er stirbt, leben, und jeder, der lebt und glaubt an mich, wird nimmermehr sterben«, Denn es auch hier zu erkennen, daß er die Gläubigen nennt Lebende, Sterbende, Sterbende aber und wieder lebendig Werdende die Leiber.
- 3.21.7.1
»Wenn der Herr mit der Stimme des Erzengels und der Posaune Gottes <kommen wird vom Himmel>. Und die Christo werden auferstehen zuerst«, das heißt die aber wir«, d. h. die Seelen, welche unverwesliche Leiber haben, »werden zusammen mit ihnen entrückt werden in den Wolken zur Begegnung des Herrn in die Luft« usw.
- 3.21.8.1
Und da nun Origenes, die Toten und Auferstehenden, »welche hören die Stimme des Sohnes Gottes«, auch diese hält für nach dem Glauben gesündigt haben, das Leben in dem Erlaß Sünden empfangend, so sagen wir nun: Wie lehrte dann wenn er Erlaß denen gegeben hätte, die seine Gebote haben, sprechend: »Viele werden sagen an jenem Tag: Herr, Herr, haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und Teufel vertrieben, und er wird ihnen antworten und sagen: Gehet von mir, die ihr Gesetzloses getan habt«, und wieder: »Und er spricht zu denen zur Gehet von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer«?
- 3.21.9.1
Denn indem er dieses sagt, zeigt er nicht klar, daß die, welche nach der Taufe und nicht Buße getan, Pein empfangen, die, welche nicht und welche Buße getan, in das Leben gehen, und nicht, Origenes meint, daß die Sünder nicht gepeinigt werden?
- 3.21.10.1
Daher zeight sich deutlich, daß die Toten, welche die Stimme Gottes hören Leben eingehen, nicht die Seelen sind, sondern jene unsere gefallenen das Leben seiend, »gestorben, damit«
- 3.21.11.1
das Leben seiend, »gestorben, damit« er die vom Tode Gehaltenen befreie.
- 3.21.12.1
ὥστε τό »διὰ τοῦτο Χριστὸς ἀπέθανε <καὶ ἀνέστη καὶ ἔζησεν>« λεγόμενον »ἵνα ζώντων κυριεύσῃ« ἐπὶ τῶν ψυχῶν καἰ ἐπὶ τῶν σωμάτων παραληπτέον, ζώντων μὲν τῶν ψυχῶν, καθὸ ἀθάντοι, νεκρῶν δὲ τῶν σωμάτων.
- 3.22.1.1
Gleichwohl sagt auch Origenes selbst wegen derer, die glauben: Diesem Leibe gehört zu aufzuerstehen, kommt nicht sondern Haus, sondern dem Glauben †, und er spricht, quod autem omnis illa repromissio resurrectionis mortuorum de hoc corpore sit quod raortuum relinquitur, sanctae scripturae multis modis hoc ostendunt. sed et hoc ipsa domiui nostri lesu Christi resurrectio declarat, qui »primogenitus ex mortuis« dicitur in der Schrift. Des aber, daß er nicht an diesem Ort erleuchtet (beleuchtet) wird, in betreff dieser Sache zu entfliehen †.
- 3.23.1.1
Origenes aber nun so. Wir aber nun wollen Gott Lobpreis geben, nachdem wir diese Abhandlung beendet.
- 3.23.2.1
Herr, mein Gott, [und] ich preise dich, <und> lobsinge deinem Namen, denn du hast die wunderbaren Dinge gemacht, einen uranfanglichen und wahrhaftigen Gedanken. Denn da wir in Adam dein Gebot übertraten, . .
- 3.23.3.1
. . hat »siegreich verschlungen den Tod« und wieder weggenommen »jede äne von jedem Antlitz«. Denn deine »Gnade und und Liebe und Milde hast du groß gemacht gegen mich. —
- 3.23.4.1
Darum benedeit dich das arme Volk, denn du wurdest Helfer einer jeden gedemütigten Seele. Du hast gesandt dein uns zur Wahrheit unterweisendes Wort vom Himmel, welches, leidenslos seiend, diesen viel leidenden Leib durch deinen Willen annahm, auf daß durch Leiden Leidenslose wegen des Leidenskampfes den Leiden ein Leiden geworden Ton den Leiden befreie und durch den Tod des Todlosen ein Tod dem Tode erfunden den Tod auslösche, daß das Sterbliche in die Unsterblichkeit und das Leideutliche in die Leidenslosigkoit wegeu deiner Barmherzigkeit verwandelt werde.
- 3.23.5.1
Denn deinem Befehl hat durchaus niemand widerstanden. Denn du hast aus Nichtseiendem das Seiende gemacht und nichts davon hat sich verborgen vor deiner Kunst und Ausschmückung. Denn kein Gott ist außer dir, Herrseher dem Leben dem Tode, sondern da <bist> Herr und Herrscher von allem Denn deinethalben sind die Engel und Erzengel und alle Kräfte alle Geister. Dein ist das Kunstwerk der Welt und alle Sterne und alle Erleuchteten und jeder Tag und jede Nacht und Zeit und jede Höhe und Tiefe. — Du durch dfine allheilige Weisheit, welche allen Aeonen von dir ausstrahlte, hältst alles.
- 3.23.6.1
Dir, Herr, bringe ich dar die Gabe der Benedeiung durch deinen Priester und eingeborenen Sohn Jesus Christus, unsern Herrn und Erlöser, durch den du den Menschen zur Unsterblichkeit geführt als herzliche »Frucht der Lippen«. Denn du freust dich die, welche erwählt haben ihn zu ehren, benedeit durch des Sinnes, vernünftige Opfer, geistige Gaben.
- 3.23.7.1
Und ich bete und falle <vor dir> nieder, daß du mich reinigest von meinen Sünden und nicht mir zurechnest die Sünde. Denn »gut ist es«, die Sünden »zu bekennen«, denn sehr und gütig und milde und dich betrübend über <bist du>. Daher flehe ich, denn offenbar sind alle meineSünden vor dir, erbarme dich und erlöse mich, o Herr, von dem zukünftigen und vor dem unauslöschlichen Feuer, welches du willst kommen lassen über die, welche nicht dich erkannt und deine Gebote gehalten haben, richtend die Welt mit Gerechtigkeit.
- 3.23.8.1
Dir, Herr, bekenne ich und preise und rühme deinen überaus heiligen und sehr geehrten Namen. Durch deinen Tröster und den »Vollender unserer Seelen«, und durch Jesus Christus, deinen geliebten Sohn, bitte ich dich, daß mir nicht zugerechnet werden die Sünden. Denn wenn du zu rechtfertigen erwählt hast, »wer« wird sein, »der verdammt«, oder dir sagen:
- 3.23.9.1
Warum hast du dies getan? Und nun, o Herr, verdirb mich nicht mit den Gottlosen, sondern sei gnädig, entbinde mich aller meiner Schuld, sei gnädig über sie (Plur.), ο Herr, und vergib sie (Plur.); sei gnädig, nimm an; erlöse uns von dem bevorstehenden Gericht; bessere du selbst unsern Sinn, damit wir uns nicht an dir ärgern. Denn mehr ist dem Menschen die Weise nach dem Schädlichen zu streben, da viele sind, welche wider uns streiten und die immer verkehren zum Bösen.
- 3.23.10.1
Daher werde du, o Herr, uns eine feste Burg und Vertreibung betrügerischer Anschläge zur Vernichtung des boshaften Klugen, zum Verwelken dem Brennen des Fleisches! Denn wenn du uns nicht beschirmest, so »wachen« wir »umsonst« und »arbeiten« wir »umsonst«.
- 3.23.11.1
Haue ab, was uns beschwert, flehen Μ und werde uns »Helfer und Fürsprecher« und Arzt, o großer Geber und großer Helfer, damit wir stark werden und gesund durch den Glauben, zu tun dein Gebot. Denn nicht ist der Leidende selbst sich verändernd durch Leiden; ohnmächtig zur Tat, wird er auch ungeduldig, aber vielmehr trachtend nach dem Schädlichen.
- 3.23.12.1
Mache also uns gesund, mache gesund, nachdem du ausgeheilt die Krankheiten unserer Herzen, o Herr, damit »erleuchtet an den Augen« wir nicht ferner vermögen, im Tod zu entschlafen! dein ist die Herrlichkeit und Gewalt, o Christus Jesus, durch den heiligen Geist von Ewigkeit und jetzt und in die ferneren Ewigkeiten. Amen.
- 3.23.12.2
Salva voluntate nostra Deus non est causa malorum quae operamur; unde per legem damnentnr et torqueantur qui peccant, oportet, quapropter recte egit Cliristus ctiam cum esset verbum Dei non mutando mentem ludae, ne illum eligere bonum necessitate adigeret.
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