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Apocalypsis Enochi

First Thousand Years of Greek · First Thousand Years of Greek · 824 sections

  1. 90.19.1

    Und ich sh, bis den Schafen ein grosses Schwert gegeben wurde, und die Shcafe zogen aus gegen alle wilden Tiere des Feldes, sie zu töten, und alle wilden Tiere und Vögel des Himmels flohen vor ihrem A ngesicht.

  2. 90.20.1

    Und ich sah, bis ein Thron in dem lieblichen Lande errichtet wurde, und der Herr der schafe setzte sich darauf, und der andere nahm die versiegelten Bücher und öffnete jene Búcher vor dem Herrn der Schafe.

  3. 90.21.1

    Und der Her bewrief jene Mä nner, die sieben ersten Weissen, und befahl, dass sie (alles) vor ihn brächten (anheben) vom ersten Stern, der allen jenen Sternen, deren Scham wie die Scham der Rosse war, voranging [ und den ersten stern, der zuerst herabgefallen war], und sie brachten sie alle vor ihn.

  4. 90.22.1

    Und er sprach zu jenem manne, der vor ihm: » Ergreif diese siebzig Hirten, denen ich die Schafe überliefert habe und welche, nachdem sie dieselben in Empfang genommen, mehr tötetten, als ich ihnen befohlen hatte, auf eigene Faust.«

  5. 90.23.1

    Und siehe, ich sah sie alle gebunden, und sie standen alle vor ihm.

  6. 90.24.1

    Und das Gwericht fand zuerst über die Sterne statt, und sie wurden gerichtet und für schuldig erklärt und kamen an den Ort der Verdammnis, und man warf sie in einen tiefen Ort, voll von flammendem Feuer und voll Feuersäulen.,

  7. 90.25.1

    Und jene siebzig Hirten wurden gerichtet und f"ur shculdig befunden und (auch) sie wurden in jene feurige Tiefe geworfen.

  8. 90.26.1

    Und ich sah zu jener Stunde, wie eine ähnliche Tiefe sich aufthat mitten in der Erde, voll Feuer, und sie brachten jene verblendeten Schafe, und sie wurden alle gerichtet, für shculdig befunden und in jene feurige Tiefe geworfen, dass sie brannten; und diese Tiefe war zur Rechten jenes Hauses.

  9. 90.27.1

    Und ich sah, wie jene Schafe brannten und ihr Gebein in Flammen stand.

  10. 90.28.1

    Und ich stand auf, um zu sehen, bis er jenes alte Haus zusammenpackte, und man schaffte alle Säulen hinaus, und alle Balken und Zapfen jenes Hauses wurden mit ihm zusammengepackt, und man schaffte es hinaus und legte es an einen Ort im Süden des Landes.

  11. 90.29.1

    Und ich sah, bis der Herr der Schafe ein neues Haus brachte,, grösser und höher las jenes erste, und2 es an der Stelle des ersten, welches eingepackt worden war, aufstellte. alle siene Säulen waren neu, seine Zapfen waren neu und alle grösser als bei jenem ersten alten, welches er hinausgeschafft hatte, und alle Schafe (fanden Platz) darin.

  12. 90.30.1

    Und ich sah alle Schafe, die übrig geblieben waren, ind alle tiere auf der Erde und alle Vögel des Himmels, wie sie niederfielen und jenen Schafen Huldigung erwiesen und sie anflehten und ihnen auf jedes Wort gehorchten.

  13. 90.31.1

    Und darnach brachten mich jene drei, die in Weiss gekleidet waren und mich bei meiner Hand hielten — sei, die (schon) zuvor mich hinaufgebracht hatten — währen die hand jenes Böckchens mich hielt, (wieder) hinauf und setzten mich mitten unter jene Schafe nieder, ehe das Gericht stattfand.

  14. 90.32.1

    Und jene Schafe waren alle weiss, und ihre Wolle stark und rein.

  15. 90.33.1

    Und alle die umgekommen und versprengt waren, und alle wilden Tiere des Feldea und alle Vögel des Himmels kamen in jenem Hause zusammen. und der Herr der Schafe freute sich sehr darüber, denn sie alle waren gut und waren zu seinem Hause wieder zurückgekehrt.

  16. 90.34.1

    Und ich sah, bis sie jenes Schwert, das den Schafen gegeben war, neiderlegten und es in das Haus zurückbrackten, und man versiegelte es vor dem Angesicht des Herrn; und alle Shcafe waren einberufen nach jenem Hause, aber es fasste sie nicht.

  17. 90.35.1

    Und ihnen allen waren die Augen geöffnet, dass sie gut sahen, und es war keines unter ihnen, das nicht hätte sehen können.

  18. 90.36.1

    Und ich sah, dass jenes Haus gross, weit und sehr voll war.

  19. 90.37.1

    Und ich sah, wie ein weisser Stier mit grossen Hörnern geborren wurde, und alle wilden Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels fürchteten ihn und flehten zu ihm fortwährend.

  20. 90.38.1

    Und ich sah, bis alle ihre Arten verwandelt und sie alle weissen Stiere wurden; und der erste unter ihnen war das Wort (r. ein Wildochs) [ und selbiges Wort (Wildochs) war ein grosses Tier] mit grossen schwarzen Hörnern auf seinem Kopfe, und der Herr der Schafe freute sich über sie und über alle die Stiere.

  21. 90.39.1

    Und ich hatte mich shclafen gelegt in (eben) das Gesicht, das ich sah, als ich schlief. Und ich wachte auf und pries den Herrn der Gerechtigkeit und gab ihm Ruhm.

  22. 90.41.1

    Und darnach weinte ich gar sehr, und meine Thranen standen nicht still, bis ich es nicht mehr aushalten konnte; so oft ich hinsah, flossen sie herab um deswillen, was ich sah, denn alles wird (so) kommen und sich erfüllen, und alle Thaten der Menschen sind mir der Reihe nach gezeigt worden.

  23. 90.42.1

    Und in jener Nacht gedachte ich des ersten Traumes und weinte um seinetwegen, und war erschuttert, weil ich jenes Gesicht gesehen hatte.«

  24. 91.1.1

    Und nun, raein Sohn Methusala, rufe rnir alle deine Brüder und versammele rnir alle Söhne deiner Mutter, denn eine Stimme ruft mich, und der Geist ist über mich ausgegossen, dass ich euch alles zeige, was über euch bis in Ewigkeit kommen wird.

  25. 91.2.1

    Darnach ging Methusala hin, rief alle seine Bruder zu sich und versammelte seine Verwandten.

  26. 91.3.1

    Und er (Henoch) redete zu allen Kindern der Gerechtigkeit und sprach: »Höret, ihr Kinder Henochs, alle Worte eures Vaters und horchet recht auf die Stimme meines Mundes, denn ich ermahne euch und sage euch: Ihr Lieben, liebet die Rechtschaffenheit und wandelt in ihr.

  27. 91.4.1

    Und nahet euch nicht der Rechtschaffenheit mit zwiespältigem Herzen und habt keine Gemeinschaft. mit denen, die zwiespältigen Herzens sind, sondern wandelt in Gerechtigkeit, meine Kinder, und sie wird euch auf guten Wegen führen, und die Gerechtigkeit wird eure Genossin sein.

  28. 91.5.1

    Denn ich weiss, dass der Zustand der Gewaltthätigkeit auf Erden überhand nehmen, und ein grosses Strafgericht auf Erden vollzogen werden wird, und es wird ein Ende gemacht werden mit aller Ungerechtigkeit, und sie wird abgeschnitten werden von ihren Wurzeln, und ihr ganzer Bau wird untergehen.

  29. 91.6.1

    Und abermals wird die Ungerechtigkeit auf die Spitze getrieben werden auf Erden, und sie (die Erde) wird alle Thaten der Ungerechtigkeit und der Gewaltthätigkeit und des Frevels in doppeltem Masse enthalten.

  30. 91.7.1

    Und wenn Ungegerechtigkeit, Sünde, Lästerung und Gewaltthätigkeit bei jeglichem Thun wachsen, und wenn Abfall, Frevel and Unreinigkeit zunehmen werden, so wird ein grosses Strafgericht vom Himmel über sie alle kommen, und der heilige Herr wird mit Zorn und Strafe hervortreten, um Gericht auf Erden zu halten.

  31. 91.8.1

    In jenen Tagen wird die Gewaltthätigkeit abgeschnitten werden von ihren Wurzeln, und die Wurzeln der Ungerechtigkeit samt dem Betrug, und sie werden unter dem Himmel (weg) vernichtet werden.

  32. 91.9.1

    Und alles wird dahingegeben werden in das flammende Feuer: Götterbild der Heiden und Turm, und man wird sie fortschaffen yon der ganzen Erde; und sie (die Heiden) werden in die Verdammnis des Feuers geworfen werden und werden im Zorn und in der gewaltigen ewigen Verdammnis umkommen.

  33. 91.10.1

    Und der Gerechte wird aufstehen von seinem Schlafe, und die Weisheit wird sich erheben und wird ihnen gegeben werden. [11 Und darnach werden die Wurzeln der Ungerechtigkeit abgeschnitten, und die Sünder mit dem Schwert vertilgt werden; den Lästerern werden sie abgeschnitten werden an jedem Orte, und diejenigen, welche auf Gewaltthätigkeit sinnen und Spötterei treiben, werden durch das Schwert umkommen.]

  34. 91.18.1

    Und nun meine Kinder, sage ich euch, und zeige euch die Wege der Gerechtigkeit und die Wege der Gewaltthätigkeit und werde (sie) euch wiederum zeigen, auf dass ihr wisst, was kommen wird.

  35. 91.19.1

    Und nun höret auf mich, meine Kinder, und wandelt auf den Wegen der Gerechtigkeit und wandelt nicht auf den Wegen der Gewaltthätigkeit; denn alle, die auf den Wegen der Ungerechtigkeit wandeln, werden für ewig umkommen.«

  36. 92.1.1

    Das von Henoch verfasste Buch — es schrieb also Henoch diese ganze Weisheitslehre, die Preis verdient bei alien Menschen und Richterin der ganzen Erde ist — für alle meine Kinder, die auf Erden wohnen, und für künftige Geschlechter, die Rechtschaffenheit und Frieden üben werden.

  37. 92.2.1

    Euer Geist sei nicht betrübt wegen der Zeiten, denn der Heilige und Grosse hat für alles Tage bestimmt.

  38. 92.3.1

    Und der Gerechte wird vom Schlafe aufstehen, er wird aufstehen und auf dem Wege der Gerechtigkeit wandeln, und sein ganzer Weg und Wandel wird in ewiger Güte und Gnade sein.

  39. 92.4.1

    Er wird dem Gerechten gnadig sein und wird ihm ewige Rechtschaffenheit geben und ihm Herrschaft verleihen; und er wird in Güte und Gerechtigkeit leben und in ewigem Lichte wandeln.

  40. 92.5.1

    Die Sünde aber wird in der Finsternis untergehen auf ewig und nicht mehr erscheinen von jenem Tage an bis in Ewigkeit.

  41. 93.1.1

    Und darnach übergab Henoch (die Bücher) und begann auch aus den Büchern zu erzählen.

  42. 93.2.1

    Und Henoch sprach: »Über die Kinder der Gerechtigkeit und über die Auserwählten der Welt und über die Pflanze der Rechtschaffenheit will ich euch dieses erzählen und kund thun, meine Kinder, ich Henoch, nach dem, was mir in dem himmlischen Gesichte erschienen ist, und was ich durch das Wort der heiligen Engel erfahren und was ich aus den himmlischen Tafeln erkannt habe«.

  43. 93.3.1

    Und Henoch begann also aus den Büchern zu erzahlen und sprach: »Ich bin als der siebente geboren in der ersten Woche, während Gericht und Gerechtigkeit noch zurückhielten.

  44. 93.4.1

    Und nach mir in der zweiten Woche wird grosse Bosheit aufkommen und Betrug aufgesprosst sein; in ihr wird das erste Ende sein, und ein Mann wird in ihr errettet werden. Und nachdem es vollendet ist, wird die Ungerechtigkeit (wieder) wachsen, und er wird ein Gesetz für die Sünder erlassen.

  45. 93.5.1

    Und darauf in der dritten Woche, am Schluss derselben, wird ein Mann zur Pflanze des gerechten Gerichts erwählt werden, und darnach wird er sich zur Pflanze der Gerechtigkeit auf ewig entfalten.

  46. 93.6.1

    Und darnach in der vierten Woche, am Schluss derselben, werden die Gerichte der Heiligen und Gerechten gesehen werden, und ein Gesetz für alle künftigen Geschlechter und eine Umfriedigung für sie wird gemacht werden.

  47. 93.7.1

    Und darnach in der fünften Woche, am Ende derselben, wird das Haus der Herrlichkeit und der Herrschaft erbaut werden für die Ewigkeit.

  48. 93.8.1

    Und darnach in der sechsten Woche werden die, welche in ihr leben, alle geblendet sein, und über aller Herzen wird das Vergessen der Weisheit kommen; und in ihr wird ein Mann aufwärts fahren, und an ihrem Ende wird das Haus der Herrschaft mit Feuer verbrannt werden, und es wird in ihr das ganze Geschlecht der Wurzel der Kraft zerstreut werden.

  49. 93.9.1

    Und darnach in der siebenten Woche wird sich ein abtrünniges Geschlecht erheben; zahlreich werden seine Thaten sein, aber alle seine Thaten werden Abfall sein.

  50. 93.10.1

    Und am Ende derselben werden die auserwählten Gerechten yon der ewigen Pflanze der Gerechtigkeit auserwählt werden, dass ihnen siebenfache Belehrung zu teil werde über seine ganze Schópfung.

  51. 93.11.1

    Denn wo ist irgend ein Menschenkind, das die Stimme des Heiligen zu hören vermochte, ohne zu erbeben, und wer ist es, der seine Gedanken denken könnte, und wer ist es, der alle Werke des Himmels sehen könnte?

  52. 93.12.1

    Und wie gäbe es jemand, der den Himmel schauen könnte; und wo wäre der, der die Dinge des Himmels zu erkennen und eine Seele oder einen Geist zu sehen und davon zu erzählen vermöchte, oder hinaufsteigen könnte und ( nun) alle ihre Enden sähe und sie begriffe oder es ihnen gleich thäte?

  53. 93.13.1

    Und wo wäre irgend ein Mann, der wissen könnte, wie die Breite und Länge der Erde ist, und wem wären alle ihre Masse gezeigt worden?

  54. 93.14.1

    Oder giebt es etwa irgend jemand, der die Länge des Himmels erkennen könnte, und wie (viel) seine Höhe beträgt, und worauf er gegründet ist, und wie gross die Zahl der Sterne ist, und wo alle Lichter ruhen? CAP. 91.

  55. 93.12a.1

    Und darnach wird eine andere Woche, die achte, die der Gerechtigkeit sein, und es wird ihr ein Schwert gegeben werden, damit Gericht und Gerechtigkeit geübt werde an denjenigen, welche Gewaltthätigkeiten begehen, und die Sünder werden in die Hände der Gerechten ausgeliefert werden.

  56. 93.13a.1

    Und am Ende derselben werden sie Háuser erwerben infolge ihrer Gerechtigkeit, und es wird ein Haus geder baut wrden für den grossen König in Herrlichkeit bis in Ewigkeit.

  57. 93.14a.1

    Und darnach in der neunten Woche wird das gerechte Gericht der ganzen Welf offenbart warden, und alle Werke der Gottlosen warden verschwinden von der Erde; und die Welt wird für den Untergang aufgeschrieben wrden, und alle Menschen wrden schauen nach dem Wege der Rechtschaffenheit.

  58. 93.15.1

    Und darnach in der zehnten Woche im siebenten Teile findet das grosse ewige Gericht statt, in dem er Vergeltung üben wird unter den Engeln.

  59. 93.16.1

    Und der erste Himmel wird verschwinden und vergehen, und ein neuer Himmel wird erscheinen, und alle Kräfte der Himmel warden siebenfach leuchten in Ewigkeit.

  60. 93.17.1

    Und darnach warden viele Wochen, ohne Zahl, bis in Ewigkeit in Güte und Gerechtigkeit sein, und die Sünde wird von da an nicht mehr erwähnt wrden bis in Ewigkeit.

  61. 94.1.1

    Und nun sage ich euch, meine Kinder: Liebet die Gewert, dass man sie annehme, und die Wege der Ungerechtigkeit vergehen und schwinden plötzlich dahin.

  62. 94.2.1

    Und gewissen Leuten vom (künftigen) Geschlecht wrden die Wege der Gewaltthätigkeit und des Todes offenbart warden, und sie warden sich von ihnen fernhalten und ihnen nicht folgen.

  63. 94.3.1

    Und nun sage ich euch, den Gerechten: Wandelt nicht auf bösen Wegen noch auf den Pfaden des Todes, und nahet euch ihnen nicht, dass ihr nicht umkommt,

  64. 94.4.1

    sondern suchet und wählet euch die Gerechtigkeit und ein wohlgefälliges Leben und wandelf auf den Wegen des Friedens, dass ihr lebet und es euch wohl gehe.

  65. 94.5.1

    Und haltet meine Rede fest in den Gedanken eures Herzens und lasset (sie) nicht austilgen aus eurem Herzen, den ich Weiss, dass die Sünder die Menschen verführen warden, die Weisheit zu einer schlechten zu machen —aber es wird kein Platz dafür gefunden wrden — und (dass) Versuchungen aller Art nicht abnehmen warden.

  66. 94.6.1

    Wehe denjenigen, welche Ungerechtigkeit und Gewaltthätigkeit aufbauen und Betrug als Grund legen, den plötzlich warden sie vernichtet warden und warden keinen Frieden haben.

  67. 94.7.1

    Wehe denen, die ihre Häuser mit Sünde bauen, den sie warden ganz von grund aus ausgerottet wrden und durch das Schwert fallen; und werlche Gold und Silber erwerben, wrden im Gericht bald zu Grunde gehen.

  68. 94.8.1

    Wehe euch, ihr Reichen, den auf euren Reichtum habt ihr vertraut, und von eurem Reichtum werdet ihr fort müssen, weil ihr nicht an den Höchsten gedacht habt in den Tagen eures Reichtums.

  69. 94.9.1

    Ihr habt Lästerung und Ungerechtigkeit verübt und seid reif geworden für den Tag des Blutvergiessens und für den Tag der Finsternis und für den Tag des grossen Gerichts.

  70. 94.10.1

    Solches rede ich und thue es euch kund, dass euch vernichten wird, der euch geschaffen hat; und über euren Sturz wird kein Mitleid herrschen, und euer Schöpfer wird sich über euren Untergang freuen.

  71. 94.11.1

    Und eure Gerechten warden in jenen Tagen ein Vorwurf sein für Sünder und Gottlose.

  72. 95.1.1

    O dass meine Augen eine Wasserwolke wären, und ich über euch weinen und meine Thränen vergiessen könnte wie eine Wasserwolke, damit ich Ruhe became vor dem Kummer meines Herzens.

  73. 95.2.1

    Wer hat euch erlaubt, Lästerung und Bosheit zu verüben? So wird euch Sünder das Gericht treffen.

  74. 95.3.1

    Fürchtet euch nicht, ihr Gerechten, vor den Sündern, den der Herr wird sie wieder in eure Hand überliefern, dass ihr Gericht an ihnen übet, wie es euch wohlgefällt.

  75. 95.4.1

    Wehe euch, die ihr Bannflüche schleudert, die <nicht> sind: Heilung soll fern von euch sein um eurer Sünde willen.

  76. 95.5.1

    Wehe euch, die ihr eurem Nächsten mit Bösem vergeltet, den es wird euch vergolten wrden nach eurem Thun.

  77. 95.6.1

    Wehe euch Lügenzungen, und denen, die Unrecht darwägen, den ihr werdet eilends zu Grunde gehen.

  78. 95.7.1

    Wehe euch, ihr Sünder, dass ihr die Gerechten verfolget, den ihr werdet dahingegeben und vom Unrecht vefolgt warden, und sein Joch wird schwer auf euch lasten.

  79. 96.1.1

    Hoffet, ihr Gerechten, den bald warden die Sünder vor euch vernichtet warden, und ihr werdet dit Herrschaft über sie bekommen, wie es euch gefällt.

  80. 96.2.1

    Und am Tage der Not der Sünder warden eure Jungen sich erheben und auffahren wie Adler, und höher als der Geier (nistetI) wird euer Nest sein, und ihr werdet hinaufsteigen und wie das Kaninchen in die Klüfte der Erde und in die Spalten der Felsen eindringen für alle Zeit vor den Ungerechten; und sie warden euretwegen seufzen und weinen wie Sirenen.

  81. 96.3.1

    Und fürchtet euch nicht, ihr Leidenden, den Heilung wird euch zu teil warden, und ein helles Licht wird euch leuchten, und die Stimme der Ruhe werdet ihr vom Himmel her hören.

  82. 96.4.1

    Wehe euch, ihr Sünder! euer Reichtum zwar last euch als Gerechte erscheinen, aber euer Herz überführt euch, dass ihr Sünder seid; und diese Rede wird euch gegenüber ein Zeugnis sein zur Erinnerung an die Übelthaten.

  83. 96.5.1

    Wehe euch, die ihr das Beste des Weizens verzehrt und die kraft des Ursprungs der Quelle trinkt und die Niedrigen mit eurer Kraft zu Boden tretet.

  84. 96.6.1

    Wehe euch, die ihr jederzeit Wasser trinket, den es wird euch bald vergolten warden: es wird mit euch zu Ende gehen und ihr wrdet vertrocknen, weil ihr die Quelle des Lebens verlassen habt.

  85. 96.7.1

    Wehe euch, die ihr Ungerechtigkeit, Betrug und Lästerung verübt, es wird ein Darangedenken geben euch gegenüber zum Bösen.

  86. 96.8.1

    Wehe euch, ihr Mächtigen, die ihr mit Gewalt den Gerechten zu Boden schlagt, den es wird der Tag eures Verderbens kommen; in jener Zeit warden für die Gerechten viele und gute Tage kommen, am Tage eures Gerichtes.

  87. 97.1.1

    Glaubt, ihr Gerechten, dass die Sünder warden zu Schanden warden und umkommen am Tage der Ungerechtigkeit.

  88. 97.2.1

    Kund wird es euch warden, dass der Höchste an euren Untergang denkt, und die Engel des Himmels sich über eure Vernichtung freuen.

  89. 97.3.1

    Was wollt ihr (dann) thun, ihr Sünder, und wohin wollt ihr an jenem Tage des Gerichtes flierhen, wenn ihr die Stimme des Gebets der Gerechten hören werdet?

  90. 97.4.1

    Es wird euch aber gehen wie jenen, gegen die jenes Wort ein Zeugnis sein wird: »Ihr seid Genossen der Sünder gewesen«.

  91. 97.5.1

    Und in jenen Tagen wird das Gebet der Gerechten zum Herrn dringen, und für euch warden die Tage eures Gerichts kommen.

  92. 97.6.1

    Und alle eure ungerechten Reden warden vorgelesen werden vor dem Grossen und Heiligen, und euer Antlitz wird vor Scham erröten, und jedes Werk, das auf Ungerechtigkeit gegründet ist, wird er verdwerfen.

  93. 97.7.1

    Wehe euch, ihr Sünder, mitten im Meere und auf dem Festlande, deren Gedenken euch verderblich ist.

  94. 97.8.1

    Wehe euch, die ihr Silber und Gold in unrechtmässiger Weise erwerbt und sagt: »Wir sind reich geworden, haben Hab und Gut und besitzen alles, was wir wünshcen.

  95. 97.9.1

    Und nun wollen wir ausführen, was wir ersonnen haben, den wir haben Silber zusammengebracht und unsere Vorratshäuser gefüllt wie mit Wasser, und zahlreich sind die Ackerleute unserer Häuser«.

  96. 97.10.1

    Und wie Wasser wird (auch) eure Lüge zerrinnen; den der Reichtum wird euch nicht bleiben, sondern eilends von euch hinauffahren, weil ihr alles mit Unrecht erworben habt, und ihr wrdet dem grossen Fluche verfallen.

  97. 98.1.1

    Und nun schwöre ich euch, den Weisen und den Thoren, ihr werdet auf Erden viel zu Gesicht bekommen.

  98. 98.2.1

    Denn Schmuck werdet ihr Männer euch mehr anlagen als ein Weib und Buntes mehr als ein junges Mädchen; in königswürde, Hoheit und Machtfülle, in Silber und Gold und Purpur, in Ehre und Speisen gehen sie auf wie (zerfliessendes) Wasser.

  99. 98.3.1

    Darum haben sie keine Lehre und Weisheit, und infolgedessen warden sie zu Grunde gehen mitsamt ihren Reichtümern und mit aller ihrer Herrlichkeit und Ehre, und in Schande, Todesnot und grosser Armut wird ihr Geist in den feurigen Ofen geworfen warden.

  100. 98.4.1

    Ich schwöre euch, ihr Sünder, wie ein Berg nicht zu einem Sklaven geworden ist noch warden wird, und eine Anhöhe nicht zur Magd für ein Weib, also ist auch die Súnde nicht auf die Erde geschickt worden, sondern die Menschen haben sie aus ihrem eigenen Selbst erschaffen, und grosser Verdammnis warden die verfallen, welche sie begehen.

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