Apocalypsis Enochi
- 51.2.1
Und er wird die Gerechten und Heiligen unter ihnen auswählen, denn der Tag ist herangekommen, dass sie gerettet werden sollen.
- 51.3.1
Und der Auserwählte wird in jenen Tagen auf meinem Throne und alle Geheimnisse der Weisheit werden den Gedanken seines Mundes entströmen, denn der Herr der Geister hat es ihm gegeben und hat Terherrlicht.
- 51.4.1
In jenen Tagen werden die Berge wie Böcke und die Hügel wie Lämmer hüpfen, die mit Milch alle werden zu Engeln im Himmel werden.
- 51.5.1
Und ihr Antlitz wird vor Freude leuchten, weil in jenen Tagen der Auserwählte aufgestanden und die Erde wird sich freuen, und die Gerechten werden auf ihr wohnen, und die Auserwählten auf ihr gehen und wandeln.
- 52.1.1
Und nach jenen Tagen, an jenem Orte, wo ich alle Gesichte dessen, was im Verborgenen ist, gesehen hatte, — ich ward nämlich Wirbelwind hinweggerissen und man brachte mich nach Westen —
- 52.2.1
dort sahen meine Augen alle verborgenen Dinge des Himmels, die noch sein werden, einen Berg von Eisen und einen von Kupfer und einen von Silber und einen von Gold, einen von Zinn und einen von Blei.
- 52.3.1
Und ich fragte den Engel, der mit mir ging, indem ich sprach: »Was sind das für Dinge da, die ich im Verborgenen gesehen
- 52.4.1
Und er sprach zu mir: »Dies alles, was du gesehen hast, dient der Herrschaft seines Gesalbten, auf dass er stark und mächtig auf Erden
- 52.5.1
Und es antwortete jener Engel des Friedens, indem er zu mir sprach: »Warte ein wenig, so wird dir alles Verborgene, was der Herr der Geister umschlossen häht, offenbart werden.
- 52.6.1
Und jene Berge, deine Augen gesehen haben, der Berg von Eisen und der von Kupfer, der von Silber und der von Gold, der von Zinn und der von Blei, diese alle werden vor dem Auserwählten wie Wachs vor dem Feuer sein wie Wasser, welches von oben her über jene Berge herabläuft; und werden schwach sein vor seinen Füssen.
- 52.7.1
Und in jenen Tagen keiner sich retten, weder durch Gold noch durch Silber, und keiner wird entfliehen können.
- 52.8.1
Und es wird kein Eisen mehr für den und kein Zeug zum Brustpanzer, Erz wird nutzlos sein, und Zinn wird nutzlos sein und nichts gelten, und Blei nicht begehrt werden.
- 52.9.1
Alle diese Dinge werden verschwinden und vom Antlitz der Erde vertilgt werden, wann der Auserwählte vor dem Angesicht des Herrn der erscheinen wird.«
- 53.1.1
Und daselbst sahen meine Augen ein tiefes Thal mit weitgeöffneten Schlünden, und alle, die auf der Erde, auf dem Meere und auf den Inseln wohnen, werden ihm Gaben, Geschenke und Huldigungszeichen bringen, aber dieses tiefe Thal wird nicht voll werden.
- 53.2.1
Und ihre Hände begehen Frevel, und alles, worum die Gerechten sich das fressen die Sünder in frevelhafter Weise auf, und so werden Sünder vor dem Angesicht des Herrn der Geister vertilgt und von seiner Erde hinweggetrieben werden unaufhörlich, immer und ewig.
- 53.3.1
ich sah alle Strafengel sich niederlassen und alle Werkzeuge des Satans in Bereitschaft setzen.
- 53.4.1
Und ich fragte den Engel des Friedens, der mit mir ging: »Für wen machen sie diese Werkzeuge bereit?«
- 53.5.1
er sprach zu mir: »Die machen sie zurecht für die Könige und dieser Erde, dass sie damit vernichtet werden.
- 53.6.1
Und darnach wird der Gerechte und Auserwählte das Haus seiner Gemeindeversammlung lassen; von nun an wird sie nicht mehr gehindert werden im (Schutze des) Namens des Herrn der Geister.
- 53.7.1
Und diese Berge werden vor seiner Gerechtigkeit nicht (fest) wie die Erde sein, und die Hügel werden wie ein Wasserquell sein, und die Gerechten werden Ruhe haben vor der Bedrückung der Sünder.«
- 54.1.1
Und ich blickte auf und wandte mich nach einer anderen Seite der Erde, und ich sah daselbst ein tiefes Thal mit einem flammenden Feuer.
- 54.2.1
Und man brachte die Könige und Mächtigen und warf sie in dieses tiefe Thal.
- 54.3.1
Und daselbst sahen meine Augen, wie man verfertigte, was zu ihren Folterwerkzeugen gehört: eiserne Ketten von lichem Gewicht.
- 54.4.1
Und ich fragte den Engel des Friedens, der mit mir ging, indem ich sprach: »Für wen werden diese Folterketten bereitet?«
- 54.5.1
Und er sprach zu mir: »Diese werden für das Heer Azazels bereitet, um sie zu nehmen und in die äusserste Verdammnis zu werfen, und mit rauhen Steinen ihre Kinnbacken zu bedecken, wie der Herr der Geister befohlen hat.
- 54.6.1
Und Michael, Gabriel, Rafael und Fanuel, die werden sie an jenem grossen Tage packen und sie an jenem Tage in den brennenden Ofen werfen, damit der Herr der Geister an ihnen Rache nehme für ihre Ungerechtigkeit, dafür dass sie geworden sind und die Erdenbewohner verführt haben«.
- 54.7.1
Und in jenen Tagen wird das Strafgericht des Herrn der Geister anbrechen und wird alle Behälter der Wasser öffnen, die oben in Himmeln sind, und der Quellen, [die unter den Himmeln und derer,] die unter der Erde sind.
- 54.8.1
Und alles wird sich vereinigen, Wasser mit Wasser; das welches oben in den Himmeln ist, ist männlich, und das Wasser, welches unter der Erde ist, ist weiblich.
- 54.9.1
Und alle, die auf Erden wohnen und unter den Enden des Himmels hausen, werden vernichtet werden.
- 54.10.1
Und dadurch werden sie (dann) ihr Unrecht erkennen, das sie auf Erden begangen haben, und durch dasselbe werden sie zu Grunde gehen.
- 55.1.1
Und darnach reute es das betagte Haupt und es sprach: »Umsonst habe ich alle vernichtet, die auf der Erde wohnen.«
- 55.2.1
er schwur bei seinem grossen Namen: »Von nun an werde ich nicht (wieder) allen, die auf Erden wohnen also thun, und ich will ein Zeichen an die Himmel setzen, und es soll zwischen mir und zwischen euch ein Unterpfand der Treue sein auf ewig, so lange der Himmel über der Erde ist.«
- 55.3.1
»Und dies geschieht auf meinen Befehl; wenn ich gewünscht sie durch die Hand der Engel zu packen am Tage der Not und Trübsal angesichts dieses meines Zornes und meines Strafgerichts, so werde ich (auch) meinen Zorn und mein Strafgericht auf ihnen bleiben lassen«, spricht Gott, der Herr der Geister.
- 55.4.1
»Ihr mächtigen Könige, die Erden wohnet, ihr sollt meinen Auserwählten sehen, wie er auf Throne der Herrlichkeit sitzt und den Azazel und seine ganze Sippschaft und sein ganzes Heer richtet im Namen des Herrn der Geister.«
- 56.1.1
Und ich sah daselbst die Heerscharen der Strafengel, wie sie gingen und Ruten und Fesseln von Erz und Eisen hielten.
- 56.2.1
Und ich fragte den Engel des Friedens, der mit mir ging, indem ich sprach: »Zu wem gehen die, welche die Ruten halten?«
- 56.3.1
Und er sprach zu mir: »Zu ihren Auserwählten und ihren Geliebten, dass sie in die tiefe Kluft des Thales geworfen werden.
- 56.4.1
Und dann wird jenes Thai sich füllen mit ihren Auserwählten und Geliebten, und der Tag ihres Lebens wird zu Ende sein, und der Tag ihrer Verirrung wird von nun an nicht mehr gezählt werden.«
- 56.5.1
Und in jenen Tagen werden die En gel sich wenden und sich gen Osten auf die Parther und Meder stürzen; die Könige werden sie erregen, so dass der Geist des Aufruhrs iiber sie kommt, und werden sie aufjagen von ihren Thronen, dass sie wie Löwen aus ihren Lagern hervorbrechen und wie hungrige Wölfe mitten unter ihre Herde.
- 56.6.1
Und sie werden heraufziehen und das Land seiner Auserwählten niedertreten, und das Land seiner Auserwählten wird vor ihnen zur Dreschtenne und zur Landstrasse werden.
- 56.7.1
Aber die Stadt meiner Gerechten wird ein Hindernis für ihre Rosse sein, und sie werden untereinander Kampf erheben, und ihre Rechte wird gegen sie selbst gewaltthätig sein, nicht wird einer seinen Bruder kennen, noch der Sohn seinen Vater und seine Mutter, bis die Zahl der Leichen (voll) ist infolge ihres Sterbens, und das Strafgericht über sie soll nicht vergeblich sein.
- 56.8.1
Und in jenen Tagen wird das Totenreich seinen Rachen öffnen, so dass sie in dasselbe hinabsinken, und ihrer Vernichtung ist freier Lauf gelassen (?); das Totenreich wird die Sünder verschlingen vor dem Angesicht der Auserwählten.
- 57.1.1
Und es geschah darnach, dass ich ein anderes Heer von Wagen sah, auf denen Menschen fuhren und (wie) auf Windes(flügeln) von Osten nach Westen zum Süden kamen.
- 57.2.1
Und man hörte das Rollen ihrer Wagen, und als dieses Getümmel sich erhob, bemerkten es die Heiligen vom Himmel, und die Säulen der Erde bewegten sich von ihrem Platze, und man hörte es von einem Ende des Himmels bis zum andern während eines Tages.
- 57.3.1
Und sie werden alle niederfallen und den Herrn der Geister anbeten.
- 57.3.2
Und das ist das Ende der zweiten Mahnrede.
- 58.1.1
Und ich begann die dritte Mahnrede zu halten über die Gerechten und die Auserwählten.
- 58.2.1
Selig seid ihr Gerechten und Auserwählten, denn herrlich wird euer Los sein.
- 58.3.1
Und die Gerechten werden im Lichte der Sonne, und die Auserwählten im Lichte des ewigen Lebens sein; und die Tage ihres Lebens haben kein Ende, und die Tage der Heiligen sind ohne Zahl.
- 58.4.1
Und sie werden das Licht suchen und Gerechtigkeit finden bei dem Herrn der Geister. Heil den Gerechten im Namen des Herrn der Welt!
- 58.5.1
Und darnach wird den Heiligen im Himmel aufgetragen werden, dass sie die Geheimnisse der Gerechtigkeit, das Los der Treue, suchen sollen, denn es ist sonnenhell geworden auf Erden, und die Finsternis ist vergangen.
- 58.6.1
Und unaufhörliches Licht wird sein, und bis zu einer Grenze der Tage werden sie nicht kommen, denn zuvor ist die Finsternis vernichtet worden, und das Licht wird bleiben vor dem Herrn der Geister, und das Licht der Rechtschaffenheit wird in Ewigkeit bleiben vor dem Herrn der Geister.
- 59.1.1
In jenen Tagen sahen meine Augen die Geheimnisse der Blitze und Lichter und ihre Rechtsordnung; sie blitzen zum Segen oder zum Fluch, wie der Herr der Geister es will.
- 59.2.1
Und daselbst sah ich die Geheimnisse der Donner, und (wie es ist,) wenn es hoch oben im Himmel schmettert, und ihr Schall sich hören lässt; und die Wohnplätze der Erde liess er mir erscheinen samt dem Schall des Donners, sei es zum Heil und Segen, sei es zum Fluche, nach dem Worte des Herrn der Geister.
- 59.3.1
Und darnach wurden mir alle Geheimnisse der Lichter und der Blitze gezeigt, wie sie zum Segen und zur Sättigung blitzen.
- 60.1.1
Im Jahre fünfhundert, im siebenten Monat am vierzehnten Tage des Monats im Leben Henochs (r. Noahs). In jenem Bilde sah ich, wie ein gewaltiges Beben den Himmel der Himmel erbeben liess, und wie das Heer des Höchsten und die Engel, tausend mal tausend und zehntausend mal zehntausend, erschiittert wurden in heftiger Erschutterung.
- 60.2.1
Und wie das betagte Haupt auf dem Throne seiner Herrlichkeit sass, und die Engel und Gerechten im Kreise um ihn herum standen.
- 60.3.1
Und mich erfasste ein gewaltiges Zittern, und Furcht ergriff mich, meine Hüften lösten sich, und meine Nieren schmolzen dahin. und ich fiel auf mein Antlitz.
- 60.4.1
Da sandte Michael einen andern Engel aus (der Zahl) der Heiligen, und er hob mich auf, und als er mich aufgerichtet hatte, kehrte meiu Geist zurück, denn ich hatte nicht vermocht den Anblick dieses Heeres und diese Erschiitterung und das Beben des Himmels zu ertragen.
- 60.5.1
Und Michael sprach zu mir: »Warum erschüttert dich der Anblick solcher Dinge? Bis heute hat der Tag seiner Barmherzigkeit gewährt, und (bis heute) ist er barmherzig und langmütig gewesen gegen die, welche auf Erden wohnen.
- 60.6.1
Aber wenn der Tag und die Maclit und die Strafe und das Gericht kommen wird, das der Herr der Geister für die bereitet hat, welche dem gerechten Gericht sich nicht unterwerfen und welche das gerechte Gericht leugnen und seinen Namen umsonst tragen — und jener Tag ist bereitet für die Auserwählten zum Bunde und für die Sünder zur Untersuchung — (24 c da wird er die Kleinen mit ihren Müttern und die Söhne mit ihren Vätern töten usw.«)
- 60.7.1
Und an jenem Tage werden zwei Ungeheuer ihren Platz zugewiesen erhalten (wörtl. verteilt werden), ein weibliches, mit Namen Leviathan, um im Abgrunde des Meeres zu wohnen, über den Quellen der Wasser;
- 60.8.1
das männliche aber heisst Behemot, das mit seiner Brust die öde Wüste einnimmt, genannt Dendain, im Osten des Gartens, wo die Auserwählten und Gerechten wohnen, wo mein Ahn aufgenommen worden ist, der siebente seit Adam, dem ersten Menschen, den der Herr der Geister erschaffen hat.
- 60.9.1
Und ich bat einen andern Engel, dass er mir die Macht jener Ungeheuer zeigen möchte, wie sie an einem Tage getrennt und dahin geworfen wurden, das eine in den Abgrund des Meeres und das andere in die Dürre der Wüste.
- 60.10.1
Und er sprach zu mir: »Du Mensclienkind, du begehrst hier zu wissen, was verborgen ist. (24 b Diese beiden Ungeheuer, bereitet gemäss der GrösseGottes,werden gefüttert, damit * * * *«)
- 60.11.1
Und es sprach zu mir der andere Engel, der mit mir ging, und mir zeigte, was im Verborgenen ist, das Erste und das Letzte, im Himmel hoch oben und unter der Erde in der Tiefe, an den Enden des Hiramels und an den Grundfesten des Himmels: und zwar die Schatzkammern der Winde,
- 60.12.1
und wie die Winde verteilt und wie sie gewogen werden, und wie die Quellen der Winde verteilt und gezählt werden nach der Kraft des Windes, und die Kraft des Mondlichtes, und wie es eine Kraft der Gleiclimässigkeit (giebt), und die Abteilungen der Sterne nach ihren Namen, und wie jede Abteilung abgeteilt wird;
- 60.13.1
und die Donner nach den Orten ihres Falles, und all die Abteilungen, die bei den Blitzen gemacht werden, dass es blitze, und ihre Scliaren, damit sie sofort gehorchen.
- 60.14.1
Denn der Donner hat Pausen in der Dauer, die seinem Schall verliehen worden ist; und Donner und Blitz sind nicht zutrennen, auch nicht in einem einzigenPunkte; durch Vermittelung des Geistes gehen sie beide zusammen und trennen sich nicht.
- 60.15.1
Denn wenn der Blitz blitzt, erhebt der Donner seine Stimme, und alsbald lässt der Geist Ruhe eintreten und verteilt in gleicher Weise zwischen ihnen. denn der Vorrat ihrer Schläge ist wie Sand, und jeder einzelne derselben wird mit einem Zaume festgehalten und durch die Kraft des Geistes zurückgewendet und ebenso vorwärts getrieben nach der Menge der Gegenden der Erde.
- 60.16.1
Und der Geist des Meeres ist männlich und stark und gemäss der Gewalt seiner Stärke zieht er es mit dem Zaume zurück, und ebenso wird es vorwarts getrieben und in alien Bergen der Erde zerstreut.
- 60.17.1
Und der Geist des Reifs ist sein Engel, und der Geist des Hagels ist ein guter Engel.
- 60.18.1
Und der Geist des Schnees hat (die Kammer) verlassen wegen seiner Kraft, und ein besonderer Geist (?) ist darin; und was daraus aufsteigt, ist wie Rauch und sein Name ist Frost. 19. Und der Geist des Nebels ist nicht mit ihnen vereint in ihren Kammern, sondern hat seine Kammer besonders, denn sein Lauf zeigt Klarheit(?) in Lichtund Finsternis, im Winter und Sommer, und in seiner Kammer ist ein Engel.
- 60.20.1
Und der Geist des Taus hat seine Wohnung an den Enden des Himmels, und sie hängt mit den Kammern des Regens zusammen, und sein Lauf geht im Winter und Sommer, und seine Wolken und die Wolken des Nebels sind (miteinander) verbunden, und einer giebt dem andern.
- 60.21.1
Und wenn der Geist des Regens sich aus seiner Kammer herausbewegt, da kommen die Engel, thun die Kammer auf und führen ihn heraus, und wann er uber das ganze Festland sich verbreitet, vereint er sich mit dem Wasser, das auf dem Festlande ist, [und jedesmal wenn er sich mit dem Wasser vereint, das auf dem Festlande ist * * *]
- 60.22.1
Denn die Wasser sind für die Erdbewohner da, denn sie sind die Nahrung der Erde vom Höchsten, der im Himmel ist. Darum hat der Regen ein Mass und die Engel nehmen ihn in Empfang.
- 60.23.1
Dies alles sah ich bis zum Garten der Gerechten.
- 60.24.1
Und der Engel des Friedens, der bei mir war, sprach zu mir:
- 60.24.2
»Diese beiden Ungeheuer, bereitet gemass der Grösse Gottes, werden gefüttert, damit * * * [das Strafgericht des Herrn der Geister vergebens].
- 60.24.3
Da wird er die Kleinen mit ihren Müttern und die Söhne mit ihren Vätern töten.
- 60.25.1
Wann das Strafgericht des Herrn der Geister über ihnen ruhen wird, wird es ruhen bleiben, damit das Strafgericht des Herrn der Geister nicht vergebens über jene gekommen sei; darnach wird das Gericht stattfinden nach seiner Barmherzigkeit und seiner Geuld.«
- 61.1.1
Und ich sah in jenen Tagen, wie jenen Engeln lange Schnüre gegeben wurden, und sie nahmen sich Flügel, flogen und eilten davon gen Norden.
- 61.2.1
Und ich fragte den Engel, indem ich zu ihm sprach: »Wozu haben jene die Schnüre genommen und sind fortge- gangen?« Und er sprach zu mir: »Sie sind gegangen, um zu messen.«
- 61.3.1
Und der Engel der mit mir ging, sprach zu mir: » Diese bringen die Masse der Gerechten und die Schnüre der Gerechten zu den Gerechten, dass sie sich auf den Namen des Herrn der Geister stützen in Ewigkeit.
- 61.4.1
Die Auserwählten werden anfangen bei den Auserwählten zu wohnen, und das sind die Masse, die der Treue gegeben werden, und die die Gerechtigkeit stärken.
- 61.5.1
Und diese Masse werden alle Geheimnisse der Tiefe der Erde enthüllen und welche von der Wüste verschlungen, und welche von den Fischen des Meeres und den wilden Tieren gefressen worden sind, dass sie zurückkehren und sich auf den Tag des Auserwählten stützen; denn niemand wird vernichtet werden vor dem Herrn der Geister, und niemand kann vernichtet werden.«
- 61.6.1
Und alle, die oben im Himmel sind, empfingen Befehl und Macht, ein Wort und ein Licht wie Feuer.
- 61.7.1
Und sie priesen jenen mit dem ersten Laut (?) und erhoben und lobten ihn mit Weisheit, und sie waren (selbst) weise in der Rede und in dem Geiste des Lebens.
- 61.8.1
Und der Herr der Geister hat seinen Auserwählten auf den Thron der Herrlichkeit gesetzt, und er wird alle Werke der Heiligen oben im Himmel rich ten und ihre Thaten werden auf der Wage gewogen werden.
- 61.9.1
Und wenn er sein Antlitz erheben wird, um ihre verborgenen Wege nachder Rede des Namens des Herrn der Geister, und ihren Pfad nach dem Wege der gerechten Grerichte des Herrn der Geister zu richten, da werden sie alle mit einer Stimme reden und preisen, rühmen, erheben und heiligen den Namen des Herrn der Geister.
- 61.10.1
Und es wird rufen das ganze Heer der Himmel, und alle Heiligen droben, und das Heer Gottes, die Cherubim, Seraphim und Ophanim und alle Engel der Macht und alle Engel der Herrschaften nnd der Auserwählte nnd die anderen Mächte, welche auf dem Festland <und> über dem Wasser sind,
- 61.11.1
werden an jenem Tage eine Stimme erheben und preisen, rühmen und erheben im Geiste des Glaubens und im Geiste der Weisheit und im (Geiste der) Geduld, im Geiste der Barmherzigkeit und im Geiste des Rechtes und des Friedens und im Geiste der Güte und werden alle mit einer Stimme rufen: »Gepriesen sei er, und gepriesen sei der Name des Herrn der Geister immerdar und bis in Ewigkeit!«
- 61.12.1
Es werden ihn preisen alle, die nicht schlafen, oben im Himmel, es werden ihn preisen alle Heiligen, die im Himmel sind, und alle Auserwählten, die im Garten des Leben wohnen, und jeder Geist des Lichtes, der zu preisen, zu rühmen, zu erheben und zu heiligen vermag deinen gepriesenen Namen, und alles Fleisch, das deinen Namen uberschwenglich riihmen und preisen wird in alle Ewigkeit.
- 61.13.1
Denn gross ist die Barmherzigkeit des Herrn der Geister, und er ist langmütig; und alle seine Werke und den ganzen Umfang seiner Werke hat er den Gerechten und Auserwahlten offenbart im Namen des Herrn der Geister.
- 62.1.1
Und also gebot der Herr den Königen, den Mächtigen und Hohen und denen, die die Erde bewohnen, und sprach: »Öffnet eure Augen und erhebt eure Horner, wenn ihr den Auserwahlten zu erkennen vermöget.«
- 62.2.1
Und der Herr der Geister sass auf dem Throne seiner Herrlichkeit, und der Geist der Gerechtigkeit wurde über ihn (den Auserwählten) ausgegossen: und die Rede seines Mundes tötet alle Sunder, und alle Ungerechten werden vor seinem Antlitz vernichtet.
- 62.3.1
An jenem Tage werden alle Könige und Machtigen und Hohen und die, welche die Erde besitzen, aufstehen und sie werden ihn sehen und erkennen, dass er auf dem Throne seiner Herrlichkeit sitzt, und Gerechtigkeit vor ihm gerichtet wird, und ein unnutzes Wort vor ihm nicht gesprochen wird.
- 62.4.1
Da wird Schmerz iiber sie kommen, wie (über) ein Weib, das in den Wehen liegt und Not hat zu gebären, wenn ihr Kind in den Muttermund tritt, und es ihr hart ankommt, zu gebaren.
- 62.5.1
Und ein Teil von ihnen wird den anderen ansehen, und sie werden er- schrecken und ihr Antlitz zu Boden schlagen, und Schmerz wird sie ergreifen, wenn sie jenen Mannessohn auf dem Throne seiner Herrlichkeit sitzen sehen.
- 62.6.1
Und die Könige und die Mächtigen und alle, die die Erde besitzen, werden rühmen, preisen und erheben den, der alles Verborgene beherrselit.
← Previous · Next → — showing 101–200 of 824
First Thousand Years of Greek. CTS URN tlg1463.tlg001.opp-ger1. Via the Perseus Digital Library / Open Greek and Latin TEI corpora. Licence: Available under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License. Source.