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Apocalypsis Enochi

First Thousand Years of Greek · First Thousand Years of Greek · 824 sections

  1. 33.1.1

    Und von da ging ich bis an die Enden der Erde und sah daselbst grosse Tiere, und jedes war vom andern verschieden, und ebenso Vögel, verschiedenartig nach Gestalt, Schönheit und Stimme, der eine anders als der andere.

  2. 33.2.1

    Und östlich von diesen Tieren sah ich die Enden der Erde, worauf der Himmel ruht, und die Thore des Himmels offen.

  3. 33.3.1

    Und ich sah, wie die Sterne des Himmels heraus- kamen, und ich zählte die Thore, aus denen sie hervorkamen, und schrieb alle ihre Ausgänge auf für einen jeden einzelnen besonders, nach ihrer Zahl und ihren Namen, nach ihrer Verbindung, ihrer Stellung, ihrer Zeit und ihren Monaten, wie (es) mir Uriel, der Engel, der mit mir war, zeigte.

  4. 33.4.1

    Alles zeigte er mir und schrieb es mir auf, und auch ihre Namen schrieb er mir auf, ihre Gesetze und ihre Vereinigungen.

  5. 34.1.1

    Und von da ging ich gegen Norden an den Enden der Erde und sah daselbst eine grossartige und herrliche weise Veranstaltung an den Enden der ganzen Erde.

  6. 34.2.1

    Und ich sah daselbst drei Himmelsthore geóffnet am Himmel, aus einem jeden kamen Nord- winde heraus; wenn sie wehen, da giebt es Kälte, Hagel, Reif, Schnee, Tau und Regen.

  7. 34.3.1

    Und aus dem einen Thore blasen sie zum Guten, wenn sie aber durch die beiden anderen Thore blasen, dann geschieht es mit Gewalt und unheilbringend über die Erde hin, und sie blasen mit Gewalt.

  8. 35.1.1

    Und von da ging ich gegen Westen an den Enden der Erde und sah daselbst drei offene Himmelsthore, wie ich im Osten ge- sehen hatte, ebenso viel Thore und ebenso viel Ausgänge.

  9. 36.1.1

    Und von da ging ich nach Süden an den Enden der Erde und sah daselbst drei offene Himmelsthore, und es kamen da heraus der Südwind und Tau und Regen und Wind.

  10. 36.2.1

    Und von da ging ich nach Osten an den Enden des Himmels und sah daselbst die drei östlichen Himmelsthore offen und über ihnen kleine Thore.

  11. 36.3.1

    Durch jedes jener kleinen Thore gingen die Sterne des Himmels durch und zogen westwärts auf der Bahn, die ihnen gezeigt war.

  12. 36.4.1

    Und so oft ich das sah, habe ich jedesmal den Herrn der Herrlichkeit gepriesen imd werde ihn preisen, der die grossen und herrlichen Wunder voll- bracht hat, um seinen Engeln, den Seelen und den Menschen die Grösse seines Werkes zu zeigen, dass sie sein Werk, seine ganze Schöpfung preisen, auf dass sie das Werk seiner Macht sehen und das grosse Werk seiner Hände rühmen und ihn in Ewigkeit preisen.

  13. 37.1.1

    Das zweite Gesicht, welches er sah, das Gesicht der Weisheit, welches Henoch, der Sohn ’s, Sohn ’s, Sohn Kainan s, Sohn ’, Sohn ’s, Sohn ’s sah.

  14. 37.2.1

    Und das ist der Anfang der Weisheitsrede, da ich (meine Stimme) erhob, zu reden (und) zu sprechen zu denen, die auf der Erde wohnen.

  15. 37.3.1

    Höret ihr und sehet ihr Nachgekommenen die heiligen Worte, die ich vor dem Herrn der Greister vortragen will. Was diese Alten betrifft, so wäre es am besten (nur zu ihnen) zu reden, doch auch den Nachgekommenen wollen wir den Anfang der Weisheit nicht vorenthalten.

  16. 37.4.1

    Bis jetzt ist vor dem Herrn der Geister noch nie die Weisheit verliehen worden, die ich empfangen habe, gemäss meiner Einsicht nach dem des Herrn der Geister, von dem mir das Los des ewigen Lebens zuerteilt erteilt worden ist.

  17. 37.5.1

    Und es wurden mir zu teil drei Mahnreden, und ich erhob meine Stimme und sprach zu denen, die auf der Erde wohnen.

  18. 38.1.1

    Erste Mahnrede. Wann die Gemeinde der Gerechten erscheinen wird, und die Sünder wegen ihrer Sünden gerichtet Angesicht der Erde vertrieben werden,

  19. 38.2.1

    und wann die Gerechtigkeit erscheinen wird vor den Augen der Gerechten, deren, als der Auserwählten, Thun dem Herrn der Geister anhängt, und wann das Licht den Gerechten und Auserwählten, die auf der Erde wohnen, erscheinen — wo wird dann die Wohnung der Sünder und der Aufenthalt sein, die den Herrn der Geister verleugnet haben? Es wäre besser sie, sie wären nie geboren!

  20. 38.3.1

    Wann die Geheimnisse der werden offenbart werden, da werden die Sünder gerichtet, und die Gottlosen losen aus den Augen der Gerechten und Auserwählten vertrieben den.

  21. 38.4.1

    und von nun an werden nicht mehr mächtig und erhaben die, welche die Erde besitzen, und sie werden nicht im stande sein, das Antlitz der Heiligen zu schauen, denn das Licht des Herrn der Geister ist erschienen auf dem Antlitz der Heiligen, Gerechten und Auserwählten. Und die Könige und Mächtigen werden dann zu und in die Hand der Gerechten und Heiligen gegeben werden.

  22. 38.6.1

    Und von da an wird keiner mehr für sie zum Herrn der Geister um flehen, denn mit ihrem Leben ist es zu Ende.

  23. 39.1.1

    [Und es wird in diesen Tagen geschehen, dass die Kinder der Auservwählten und Heiligen aus dem hohen Himmel und ihr Same eins werden wird mit den Menschenkindern.

  24. 39.2.1

    Und in jenen Tagen erhielt Henoch Bücher des Eifers und und Bücher der Unruhe und Verwirrung.] Und Barmherzigkeit ihnen nicht widerfahren, sprach der Herr der Geister.

  25. 39.3.1

    Und in jenen Tagen riss mich ein Sturmwind von der Erde hinweg und setzte mich nieder an dem Ende der Himmel.

  26. 39.4.1

    Und daselbst sahe ich ein anderes Gesicht: die Wohnungen der Heiligen und die Ruheplätze der

  27. 39.5.1

    Hier sahen meine Augen ihre Wohnungen bei den Engeln seiner Gerechtigkeit und ihre Ruheplätze bei den Heiligen, und sie flehten und beteten für die Menschenkinder, und Gerechtigkeit floss Wasser vor ihnen, und Barmherzigkeit wie Tau auf der Erde: so ist es unter ihnen in alle Ewigkeit,

  28. 39.6.1

    Und an jenem Orte sahen meine Augen den Auserwählten der Gerechtigkeit und Treue, und keit wird in seinen Tagen herrschen, und zahllos wird (die Menge) der Gerechten und Auserwählten vor ihm sein in alle Ewigkeit.

  29. 39.7.1

    ich sah seine Wohnung unter den Fittichen des Herrn der Geister, und alle Gerechten und Auserwählten strahlten vor ihm wie der Glanz Feuers, und ihr Mund war des Lobes voll, und ihre Lippen priesen den Namen des Herrn der Geister; und die Gerechtigkeit vergeht nicht vor ihm, und das Recht hört nicht auf vor ihm.

  30. 39.8.1

    Dort wünschte wohnen, und mein Geist trug Verlangen nach jener Wohnung, daselbst ist mir ein Anteil (schon) zuvor ausgemacht worden, denn so war es über mich bestimmt vor dem Herrn der Geister.

  31. 39.9.1

    Und in jenen Tagen pries und erhob ich den Namen des Herrn mit Lob und Preis, weil er zu Segnen und Rühmen mich verpflichtet hat, nach dem des Herrn der Geister.

  32. 39.10.1

    Und lange schauten meine Augen auf jenen Ort, und ich pries und lobte ihn, indem ich sprach: »Preis ihm, und gepriesen sei er von Anfang bis in Ewigkeit.

  33. 39.11.1

    Vor ihm giebt es kein Aufhören, er weiss, was ewig ist, bevor die Welt wurde, und was sein wird von Geschlecht zu Geschlecht.

  34. 39.12.1

    Dich preisen die, welche nicht schlafen, und sie stehen vor deiner Herrlichkeit, keit, preisen, lobsingen und erheben, indem sie sprechen: Heilig, heilig, heilig ist der Herr der Geister, er erfüllt die Erde mit Und hier sahen meine Augen alle die, welche nicht schlafen, wie sie vor ihm standen, lobsangen und sprachen: »Gepriesen seist du, und gepriesen sei der Name des Herrn in alle Ewigkeit.«

  35. 39.14.1

    Und mein Gesicht wendete sich ab, weil ich nicht mehr sehen konnte.

  36. 40.1.1

    Und danach sah ich tausend mal tausend und zehntausend mal zehntausend, unzählige und unberechenbar viele, die dem Herrn der Geister standen.

  37. 40.2.1

    Ich sah und erblickte zu den vier Seiten des Herrn der Geister vier Gesichter, verschieden von denen, die nicht schlafen, und ich erfuhr ihre Namen, denn der Engel, der mit mir gekommen war, that mir ihre Namen kund und zeigte mir alle Geheimnisse.

  38. 40.3.1

    Und ich hörte die Stimme dieser vier Gesichter, sie vor dem Herrn der Herrlichkeit lobsangen.

  39. 40.4.1

    Die erste Stimme verkündet den Preis des Herrn der Geister immerdar.

  40. 40.5.1

    Und die zweite Stimme hörte ich den Auserwählten und preisen, die dem Herrn der Geister anhängen.

  41. 40.6.1

    Und die dritte hörte ich bitten und beten für die, welche auf Erden flehen im Namen des Herrn der Geister.

  42. 40.7.1

    Und die vierte Stimme hörte ich, wie sie die Satane fortwies und ihnen niht erlaubte, zum Herrn der Geister heranzutreten, um die, welche auf Erden wohnen, zu verklagen.

  43. 40.8.1

    Und danach fragte ich den Engel des Friedens, der mit mir ging, der mir alles Verborgene gezeigt hatte: »Wer sind diese vier Gesichter, die ich gesehen habe, deren Rede ich vernommen und niedergeschrieben habe?«

  44. 40.9.1

    Und er sprach zu mir: »Der erste da Michael, der barmherzige und langmütige, der zweite, der über Krankheiten und über alle Wunden der Menschenkinder gesetzt ist, ist Rafael, und der dritte, der über alle Mächte waltet, ist Gabriel, der vierte, der über die Reue, zur Hoffnung derer, die das ewige Leben erben sollen, gesetzt ist, heisst Fanuel«.

  45. 40.10.1

    Und das sind die Engel des Herrn der Geister, und die vier Stimmen horte ich in jenen Tagen.

  46. 41.1.1

    Und danach sah ich alle Geheimnisse der Himmel, und wie das Reich verteilt wird, und wie die Thaten der Menschen auf der Wage gewogen werden.

  47. 41.2.1

    Daselbst sah ich die Wohnungen der Auserwählten und die Wohnungen der Heiligen, und meine sahen dort, wie alle Sünder von da vertrieben und weggeschleppt die den Namen des Herrn der Geister verleugnen, und ihres Bleibens nicht ist infolge der Strafe, die vom Herrn der Geister ausgeht.

  48. 41.3.1

    Und daselbst sahen meine Augen die Geheimnisse der Blitze und des Don- ners und die Geheimnisse der Winde, wie sie verteilt werden, um über die Erde zu wehen, und die Geheimnisse der Wolken und des Taus, und daselbst sah ich, von wo sie ausgehen an selbigem Orte, und wie von da aus der Staub der Erde gesättigt wird.

  49. 41.4.1

    Daselbst sah verschlossene Kammern, und aus ihnen werden die Winde verteilt: die Schatzkammer des Hagels und Windes, und die Schatzkammer des Nebels und der Wolken, und eine Wolke daraus lagert über der Erde von der Urzeit an.

  50. 41.5.1

    Und ich sah die Kammern der Sonne und des Mondes, von wo sie ausgehen und wohin sie zurückkehren, und ist ihre Rückkehr, und wie das eine prächtiger ist als und stattlich ihre Bahn, und wie sie nicht aus ihrer Bahn weichen, weder (etwas) hinzufügen, noch (etwas) weglassen von ihrer und einander die Treue bewahren, indem sie bei ihrem Schwur bleiben.

  51. 41.6.1

    Und zuerst geht die Sonne hervor und macht ihren Weg auf den Be- fehl des Herrn der Geister, und sein Name wird dauern in alle Ewig- keit.

  52. 41.7.1

    Und danach (beginnt) der unsichtbare und der sichtbare Weg des Mondes: er legt den Lauf seines Weges an jenem Orte bei Tag und bei Nacht zurück. Eins steht dem andern gegenüber Herrn der Geister, und sie danken und preisen ohne zu ruhen, denn ihr Danken ist für sie Ruhe.

  53. 41.8.1

    Denn die Sonne macht viele zum Segen und zum Fluche, und der Weg des Mondlaufes ist Licht für die Gerechten und Finsternis für die Sünder in dem Namen des Herrn, der eine Scheidung gemacht hat zwischen Licht und Finsternis, und die Geister der Menschen geteilt und die Geister der Gerechten fest gegründet hat in den Namen seiner Gerechtigkeit.

  54. 41.9.1

    Denn Engel hindert (sie), und keine Macht vermag (sie) aufzuhalten, weil der Lenker auf alle sieht und sie alle lenkt vor seinem Angesicht.

  55. 42.1.1

    Die Weisheit fand keinen Platz, wo sie wohnen konnte, da ward ihr eine Wohnung in den Himmeln zu teil.

  56. 42.2.1

    Die Weisheit ging aus, um bei den Menschenkindern Wohnung zu nehmen, aber sie fand keine Wohnung; da kehrte die Weisheit zurück an ihren Ort nahm ihren Sitz bei den Engeln.

  57. 42.3.1

    Und die Ungerechtigkeit kam hervor aus ihren Kammern, fand, die sie nicht gesucht hatte, und wohnte bei ihnen, wie der Regen in der Wüste und der Tau auf Erdreich.

  58. 43.1.1

    Und ich sah abermals Blitze und die Sterne des Himmels, und ich sah, wie er sie bei Namen rief, und sie ihn hörten.

  59. 43.2.1

    Und ich sah die gerechte Wage, wie sie (darauf) gewogen werden, nach ihren Lichtmengen, der Weite ihrer Räume und dem Tage ihres gangs, und wie ihr Umlauf den Blitz erzeugt, und (ich sah) ihren Umlauf nach der Zahl der Engel, und wie sie sich unter einander die Treue halten.

  60. 43.3.1

    Und ich fragte den Engel, der mit mir ging, der mir das Verborgene gezeigt hatte: »Was sind diese?«

  61. 43.4.1

    Und er sprach mir: »Ein Gleichnis hat der Herr der Geister dir mit ihnen gezeigt; das sind die Namen der Heiligen, die auf Erden wohnen und an den Namen des Herrn der Geister immerdar glauben.«

  62. 44.1.1

    Und noch anderes sah ich in betreff der Blitze, wie einige von den Sternen sich erheben und zu Blitzen werden und nun ihre (neue) Gestalt nicht mehr zu verlassen vermögen.

  63. 45.1.1

    Und das ist die zweite Mahnrede über die, welche den Namen der Wohnung der Heiligen und den Herrn der Geister ver- leugnen.

  64. 45.2.1

    Sie werden weder zum Himmel aufsteigen noch auf die Erde kommen. So wird das Los der Sünder sein, die den des Herrn der Geister verleugnet haben, die also für den Tag Leidens und der Trübsal aufbewahrt werden.

  65. 45.3.1

    An jenem Tage mein Ausewählter auf dem Throne sitzen und Auswahl treffen ihren Werken, und ihre Wohnungen werden zahllos sein; und ihre Seele wird in ihrem Innern erstarken, wenn sie meine Auserwählten sehen werden, und die, welche meinen herrlichen Namen angefleht haben.

  66. 45.4.1

    An jenem Tage werde ich meinen Auserwählten unter wohnen lassen, und werde den Himmel umwandeln und zum Segen und Licht auf ewig machen.

  67. 45.5.1

    Und ich werde die Erde umwandeln und werde sie zum Segen machen und werde meine Auserwählten auf wohnen lassen, aber die, welche Sünde und Missethat begehen, sollen nicht betreten.

  68. 45.6.1

    Denn ich habe meine Gerechten gesehen und mit Heil gesättigt und habe ihnen vor mir Wohnung gegeben; für Sünder aber steht bei mir das Gericht bevor, dass ich sie vom der Erde vertilge.

  69. 46.1.1

    Und daselbst sah ich einen, der hatte ein Haupt der Tage (betagtes Haupt), und sein Haupt war weiss wie Wolle, und bei ihm war ein anderer, dessen Gestalt hatte das Aussehen eines Menschen, und sein Antlitz war voll Anmut gleich (dem) eines heiligen Engels.

  70. 46.2.1

    Und ich fragte einen der Engel (r. den Engel), der mit mir ging und mir alle Geheimnisse zeigte, nach jenem Menschensohne, wer er wäre und woher er wäre, warum er mit dem betagten

  71. 46.3.1

    Und er antwortete und sprach zu mir: »Dies ist der Menschensohn, der die Gerechtigkeit hat, und bei dem die Gerechtigkeit wohnt, und der alle Schätze des Verborgenen offenbart, weil der Herr der ihn auserwählt hat, und dessen Los vor dem Herrn der Geister Sieg davongetragen hat durch Gerechtigkeit in Ewigkeit.

  72. 46.4.1

    Und dieser Menschensohn, den du gesehen hast, wird die Könige und die aufscheuchen von ihren Lagern und die Gewaltigen von ihren Sitzen, und er wird die Zäume der Gewaltigen lösen und die Sünder zermalmen.

  73. 46.5.1

    Und er wird die Köngige von ihren aus ihren Reichen stossen, weil sie ihn nicht erheben und ihn nicht preisen, noch dankbaren Sinnes anerkennen, woher ihnen das Reich verliehen worden ist.

  74. 46.6.1

    Das Angesicht der Gewaltigen wird er verstossen, und Scham wird sie erfüllen, Finsternis wird ihre Wohnung sein, und Würmer werden ihnen zum Lager dienen, und sie nicht hoffen dürfen, von ihrem Lager aufzustehen, weil sie den des Herrn der Geister nicht erheben.

  75. 46.7.1

    Und das sind die, welche die Sterne des Himmels richten und ihre Hand gegen den Höchsten und die Erde niedertreten und darauf wohnen, und all ihre Handlungen tragen Ungerechtigkeit zur Schau [und all ihre Handlungen sind Ungerechtigkeit], und ihre Macht beruht auf ihrem Reichtum, und ihr Glaube gehört den Göttern, die sie mit Händen sie verleugnen den Namen des Herrn der Geister,

  76. 46.8.1

    und verfolgen seine Versammlungs-Häuser und die Gläubigen, die dem Namen des der Geister anhängen.«

  77. 47.1.1

    Und in jenen Tagen wird das Gebet der Gerechten und das Blut des Gerechten von der Erde aufgestiegen sein vor den Herrn der Geister.

  78. 47.2.1

    In diesen Tagen werden die Heiligen, die hoch in den Himmeln wohnen, vereint mit einer Stimme flehen, beten, rühmen, danken und preisen den Namen des Herrn der Geister wegen des Blutes der Gerechten, das vergossen worden ist, und wegen des Gebetes der Gerechten, dass es nicht vergeblich sein möge, vor dem Herrn der dass ihnen Recht geschajfft werde, und sie nicht ewig sich zu gedulden haben.

  79. 47.3.1

    In jenen Tagen sah ich das betagte Haupt, als es sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzte, und die Bücher der vor ihm aufgeschlagen wurden, und sein ganzes Heer, das hoch oben in den Himmeln ist, und seine Rats Versammlung vor ihm standen.

  80. 47.4.1

    Und das Herz der Heiligen wurde voll Freude, dass die Zahl der Gerechtigkeit bald erreicht, das Gebet der Gerechten erhört, und das Blut der Gerechten vor dem Herrn der Geister gerächt worden sei.

  81. 48.1.1

    Und an jenem Orte sah ich die Quelle der Gerechtigkeit, die war unerschöpflich, und rings herum umgaben sie viele der Weisheit, und alle Durstigen tranken aus ihnen und wurden voll Weisheit, und sie hatten ihre Wohnungen bei den Gerechten und Heiligen und Auserwählten.

  82. 48.2.1

    Und in jener Stunde wurde jener in Gegenwart des Herrn der Geister genannt, und sein Name vor dem betagten Haupte.

  83. 48.3.1

    Und bevor die Sonne und die Zeichen geschaffen wurden, bevor die Sterne des Himmels gemacht waren, ist sein Name vor dem Herrn der Geister genannt worden.

  84. 48.4.1

    Er wird für die Gerechten ein Stab sein, dass sie sich auf ihn stútzen und fallen; er wird das Licht der Völker sein und die Hoffnung derer, Kummer in ihrem Herzen tragen.

  85. 48.5.1

    Es werden niederfallen und anbeten vor ihm alle, die auf Erden wohnen, und sie werden preisen, rühmen und lobsingen dem Herrn der Geister.

  86. 48.6.1

    Und darum ist auserwählt und verborgen worden vor ihm, ehe die Welt wurde und bis in Ewigkeit.

  87. 48.7.1

    Und die Weisheit des Herrn der Geister bat ihn den Heiligen und Gerechten offenbart, denn er hat das Los der Gerechten bewahrt, weil sie diese Welt der Ungerechtigkeit gehasst und verachtet haben und all ihr Werk und ihre Wege im Namen des Herrn der Geister gehasst haben, denn in seinem Namen werden sie errettet, und er wird der Rächer für ihr Leben.

  88. 48.8.1

    Und in werden die Könige der Erde und die Mächtigen, die das zu solchen geworden sein, die den Blick zu Boden schlagen um des Werkes ihrer Hände willen, denn am Tage ihrer Angst und werden sie nicht ihre Seele retten.

  89. 48.9.1

    Und ich werde sie in die Hand meiner Auserwählten geben, wie Stroh im Feuer und wie Blei Wasser, so werden sie vor dem Angesicht der Heiligen brennen und vor dem Angesicht der Gerechten untersinken, und keine Spur mehr wird von ihnen zu finden sein.

  90. 48.10.1

    Und an dem Tage ihrer Not wird auf Erden Ruhe werden, und sie werden vor ihnen fallen und sich nicht wieder erheben, und niemand wird da sein, der sie mit seiner Hand erfasste und sie aufhöbe, denn sie haben den Herrn der und seinen Gesalbten verleugnet. Und der Name des Herrn der Geister sei gepriesen.

  91. 49.1.1

    Denn Weisheit ist ausgegossen wie Wasser, und Herrlichkeit hört vor ihm nicht auf in alle Ewigkeit.

  92. 49.2.1

    Denn er in allen Geheimnissen der Gerechtigkeit, und Ungerechtigkeit wird wie ein Schatten vergehen und keinen Bestand haben; denn der Auserwähte ist aufgestanden vor dem Herrn der Geister, und seine Herrlichkeit Währt von Ewigkeit zu Ewigkeit, und seine Macht von Geschlecht.

  93. 49.3.1

    Und in ihm wohnt der Geist der Weisheit, und der Geist, der Einsicht verleiht, der Geist der Lehre und Kraft, und der Geist derer, die in Gerechtigkeit entschlafen sind.

  94. 49.4.1

    Und er wird das Verborgene richten, und niemand wird unnütze znnütze Reden können, denn er ist der Auserwählte vor dem seinem Wohlgefallen.

  95. 50.1.1

    Und in jenen Tagen wird eine Wandelung stattfinden für die Heiligen und Auserwählten: das Licht der Tage wird über wohnen, und Herrlichkeit und Ehre wird den Heiligen sich zukehren.

  96. 50.2.1

    Und an dem Tage der Not, da das Unheil auf die Sünder gehäuft sein wird, werden die Gerechten den Sieg davontragen im Namen des Herrn der Geister, und er wird (es) den anderen zeigen, dass sie Busse thun und von dem Thun ihrer Hände lassen.

  97. 50.3.1

    Und sie Ehre haben im Namen des Herrn der Geister, aber in seinem Namen werden sie errettet werden, und der Herr der Geister wird sich ihrer erbarmen, denn seine Barmherzigkeit ist gross.

  98. 50.4.1

    Und er ist gerecht in seinem Gericht, und angesichts seiner Herrlichkeit wird auch die Ungerechtigkeit nicht in seinem Gericht bestehen: wer nicht Busse thut vor ihm, wird untergehen.

  99. 50.5.1

    Und von nun an will ich kein Erbarmen mehr mit ihnen haben, spricht der Herr der Geister.

  100. 51.1.1

    Und in jenen Tagen wird auch die Erde das ihr Anvertraute wiedergeben, und die Unterwelt wird zurückgeben, empfangen hat, und die Hölle wird herausgeben, was sie schuldig

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