Ancient Textssearch the texts themselves, not just their titles

← Library

Apocalypsis Enochi

First Thousand Years of Greek · First Thousand Years of Greek · 824 sections

  1. 71.13.1

    Und es kam jenes betagte haupt mit Michael, Gabriel, Rafael und Fanuel und Tausenden und Zehntausenden von Engeln ohne Zahl.

  2. 71.14.1

    Und jener kam zu mir, grüsste mich mit seiner Stimme und sprach: »Du bist der Mannessohn, der zur Gerechtigkeit geboren ist; und Gerechtigkeit wohnt über dir, und die gerechtigkeit des betagten hauptes verlässt dich nicht.«

  3. 71.15.1

    Und er sagte zu mir: »ruft dir Heil zu im Namen der künftigen Wilt, denn von dort aus ist das heil ausgegangen seit erschaffung der Welt, und so wird es auch dir zu teil werden immerdar und in alle Ewigkeit.

  4. 71.16.1

    Und alle werden auf deinem Wege wandeln, da die Gerechtigkeit dich nimmermehr verlässt; bei dir wird ihre Wohnung sein und bei dir hir Los, und von dir weden sie sich nie und in alle Ewigkeit nicht mohr trennen.«

  5. 71.17.1

    Und so wird langes Leben sein bei jenem Manschensohne, und es wird Frieden geben für die Gerechten und einen ebenen Weg für die Gerechten im Namen des Herrn der Geister immer und ewiglich.

  6. 72.1.1

    Das Buch über den Umlauf der Himmelslichter, wie es sich mit den einzelnen verhält nach Klassen, nach ihrer Herrschaft und ihrer Zeit, nach ihrem Namen und ihren Ursprungsorten und ihren Monaten, die mir Uriel, der heilige Engel, der bei mire war (und) der ihr Führer ist, zeigte; und er zeigte mire die ganze beschreibung, wie es sich damit verhält, und wie es sich mit allen Jahren der Welt verhält bis in Ewigkeit, bis die neue Schöpfung, die in Ewigkeit währt, geschaffen wird.

  7. 72.2.1

    Und das ist das erste Gesetz der Lichter: das Licht »Sonne« hat seinen Aufgang in den Thoren des Himmels, die nach osten zu liegen, und seinen Untergang in den westlichen Thoren des Himmels.

  8. 72.3.1

    Und ich sah sechs Thore, aus denen die Sonne hervorgeht, und sechs Thore, wo die Sonne untergeht; auch der Mond geht in jenen Thoren auf und uter, und die Führer der Sterne samt denen, die sie führen. Sechs sind im Osten und sechs im Westen, und alle eins genau nach dem andern gerichtet, und viele Fenster sind rechts und links von jenen Thoren.

  9. 72.4.1

    Zuerst geht das grosse Licht hrvor, Sonne genannt, und sein Umkreis ist wie der Umkreis das Himmels, und es ist ganz mit Feuer angefüllt, welches Licht und Wärme spendet.

  10. 72.5.1

    Und die Wagen, in denen es aufsteigt, treibt der und wendet um in nördlicher Richtung, um ihren Weg gen Osten zu nehemen; und sie wird (so) geführt, dass sie zu dem betrefenden Thore kommt und leuchtet (wieder) am Himmel.

  11. 72.6.1

    In dieser Weise geht sie im ersten Monat in dem grossen Thore auf, und zwar geht sie gerade in dem vierten Thore von jenen sechs östlichen Thoren auf.

  12. 72.7.1

    Und an eben jenem vierten Thore, aus welchem die Sonne im ersten Monat hervorgeht, sind zwölf Fensteröffnungen, aus denen, wann sie zu ihrer Zeit geöffnet werden, Flammen hervorbrechen.

  13. 72.8.1

    Wenn die Sonne am Himrnel aufsteigt, kommt sie durch jenes vierte Thor dreissig Morgen lang hervor und genau durch das vierte Thor irn Westen geht sie unter.

  14. 72.9.1

    Und in dieser Zeit wird ein Tag immer länger als der andere und eine Nacht immer kürzer als die andere bis zum dreissigsten Morgen.

  15. 72.10.1

    Und an jenem Tage ist der Tag um das Doppelte eines Neuntels länger als die Nacht, und der Tag umfasst gerade zehn Teile und die Nacht gerade acht Teile.

  16. 72.11.1

    Und die Sonne geht aus jenem vierten Thore hervor und geht im vierten unter und kehrt zurück zum fünften Thore im Osten dreissig Morgen lang und geht aus diesem auf und geht im fünften Thore unter.

  17. 72.12.1

    Dann wird der Tag um zwei Teile länger, und der Tag enthält elf Teile, und die Nacht wird kürzer und besteht aus sieben Teilen.

  18. 72.13.1

    Und die Sonne kehrt nach Osten zurück und tritt in das sechste Thor ein, und sie geht im sechsten Thore auf und unter einunddreissig Morgen lang wegen seines Zeichens.

  19. 72.14.1

    Und an jenem Tage wird der Tag länger als die Nacht, so dass der Tag das Doppelte der Nacht beträgt und aus zwölf Teilen besteht, und die Nacht wird kürzer und besteht aus sechs Teilen.

  20. 72.15.1

    Und es erhebt sich die Sonne, so dass (nun) der Tag kürzer und die Nacht länger wird; und die Sonne kehrt nach Osten zurück und tritt in das sechste Thor ein und geht darin dreissig Morgen lang auf und unter.

  21. 72.16.1

    Und wenn die dreissig Morgen um sind, ist der Tag gerade um ein Teil kürzer und besteht aus elf Teilen und die Nacht aus sieben Teilen.

  22. 72.17.1

    Und die Sonne tritt im Westen aus jenem sechsten Thor und geht nach Osten und geht im fünften Thore dreissig Morgen lang auf und geht im Westen wieder im fünften westlichen Thore unter.

  23. 72.18.1

    An jenem Tage wird der Tag um zwei Teile kürzer und besteht aus zehn Teilen und die Nacht aus acht Teilen.

  24. 72.19.1

    Und die Sonne kommt aus jenem fünften Thore hervor und geht im fünften westlichen Thore unter; und sie geht im vierten Thore seines Zeichens wegen einunddreissig Morgen auf und geht im Westen unter.

  25. 72.20.1

    An jenem Tage gleicht sich der Tag mit der Nacht aus und wird ebenso (lang), und es umfasst die Nacht neun Teile und der Tag neun Teile.

  26. 72.21.1

    Und die Sonne geht aus eben jenem Thore hervor und geht im Westen unter und kehrt nach Osten zurück und geht im dritten Thore dreissig Morgen lang auf und geht im Westen im dritten Thore unter.

  27. 72.22.1

    Und an jenem Tage wird die Nacht länger als der Tag, und eine Nacht wird langer als die andere, und ein Tag wird kürzer als der andere bis zum dreissigsten Morgen; und die Nacht umfasst genau zehn Teile, und der Tag acht Teile.

  28. 72.23.1

    Und die Sonne geht aus jenem dritten Thore hervor und geht im dritten Thore im Westen unter und kehrt nach Osten zurück und geht im zweiten Thore im Osten dreissig Morgen lang auf und geht ebenso im zweiten Thore im Westen des Himmels unter.

  29. 72.24.1

    Und an jenem Tage besteht die Nacht aus elf Teilen und der Tag aus sieben Teilen.

  30. 72.25.1

    Und an jenem Tage geht die Sonne aus jenem zweiten Thore hervor und im Westen im zweiten Thore unter, und kehrt nach Osten zurück in das erste Thor einunddreissig Morgen lang, und im ersten Thore geht sie im Westen des Himmels unter.

  31. 72.26.1

    Und an jenem Tage ist die Nacht am längsten und betragt das Doppelte des Tages, die Nacht umfasst genau zwölf Teile und der Tag sechs Teile.

  32. 72.27.1

    Hiermit hat die Sonne ihre Bahnabschnitte durchlaufen und lenkt wieder um auf diesen Abschnitten und tritt in alle ihre Thore ein dreissig Morgen lang und geht auch gegenüber im Westen unter.

  33. 72.28.1

    Und an jenem Tage hat die Nacht an Lange um ein Neuntel abgenommen [das ist ein Teil] und beteht aus elf Theilen und der Tag aus sieben Teilen.

  34. 72.29.1

    Und die Sonne ist umgekehrt und in das zweite östliche Thor eingetreten und kehrt (nun) auf diesen ihren Bahnabschnitten zurück dreissig Morgen lang, auf- und untergehend.

  35. 72.30.1

    Und an jenem Tage nimmt die Nacht an Länge ab und besteht aus zehn Teilen und der Tag aus acht Teilen.

  36. 72.31.1

    Und an jenem Tage geht die Sonne aus jenem zweiten Thore hervor und geht im Westen unter und kehrt nach Osten zurück und geht im dritten Thore auf einunddreissig Morgen lang und geht im Westen des Himmes unter.

  37. 72.32.1

    Und an jenem Tage nimmt die Nacht (wiederum) ab und besteht aus neun Teilen, und der Tag besteht aus neun Teilen, somit gleicht sich die Nacht mit dem Tage aus, und das Jahr umfasst genau dreihundert und vierundsechzig Tage.

  38. 72.33.1

    Und die Lange des Tages und der Nacht und die Kürze des Tages und der Nacht — infolge des Laufs der Sonne fallen sie verschieden aus.

  39. 72.34.1

    Und so kommt es, dass ihr Lauf von Tag zu Tag länger und von Nacht zu Nacht kiirzer wird.

  40. 72.35.1

    Und das ist das Gesetz und der Lauf der Sonne und ihre Riickkehr, so oft — sechzigmal — zurück kommt und aufgeht jenes grosse Licht, welches Sonne genannt wird immer und ewiglich.

  41. 72.36.1

    Und das, was (so) aufgeht, ist das grosse Licht und wird nach seiner Erscheinung genannt, wie der Herr befohlen hat.

  42. 72.37.1

    Wie sie aufgeht, so geht sie unter, sie nimmt nicht ab und ruht nicht, sondern läuft Tag und Nacht, und ihr Licht ist siebenmal heller als das des Mondes; aber an Grösse sind die beiden gleich.

  43. 73.1.1

    Und nach diesern Gesetz sah ich ein anderes Gesetz für das kleine Licht, welches Mond genannt wird.

  44. 73.2.1

    Und sein Umkreis ist wie der Umkreis des Himmels, und seinen Wagen, auf dem es fährt, treibt der Wind, und nach Mass wird ihm das Licht gegeben.

  45. 73.3.1

    Und in jedem Monat verandert sich sein Auf- und Untergang, und seine Tage sind wie die Tage der Sonne, und wenn sein Licht gleichmässig (voll) geworden ist, dann beträgt es den siebenten Teil des Lichtes der Sonne.

  46. 73.4.1

    Und so geht er auf. Die erste Sichel (wörtl. sein Anfang) im Osten tritt am dreissigsten Morgen hervor, am jenem Tage wird er sichtbar und wird für euch zum Mondesanfang am dreissigsten Tage zu gleich mit der Sonne in dem Thore, in welchem die Sonne aufgeht.

  47. 73.5.1

    Und die eine Hälfte von ihm ist mit einem Siebentel sichtbar, und sein ganzer (übriger) Umkreis ist leer, und hat kein Licht bis auf das Siebentel, (das ist) ein Vierzehntel seines (ganzen) Lichtes.

  48. 73.6.1

    Wann er aber ein Siebentel und ein halbes (Siebentel) von seinem Lichte annimmt, so macht sein Licht ein Dreizehntel (des Ganzen) und Ein habes dazu

  49. 73.7.1

    Und er geht mit der Sonne unter, und wenn Die some aufgeht, geht er mit ihr auf und nimmt die Hälfte eines Lichtteiles an, und in jener Nacht, bei Beginn seines Morgens, am Anfang Seines Tages, geht der Mond mit der Sonne unter ist unsichtbar in jener Nacht mit seinen dreizehn Teilen und der Hälfte von Einem.

  50. 73.8.1

    Und er wird an jenem Tag emit genau einem Siebentel Sichtbar und geht auf und weicht ab vom Aufgang der Sonne Und an seinen übrigen Tagen leuchtet er den (andern) dreizehn Teilen.

  51. 74.1.1

    Und eine andere Bahn und (ein anderes) Gesetz sah ich Für ihn, indem er nach jenem Gesetz seinen monatlichen Lauf zu stande Bringt.

  52. 74.2.1

    Und dies alles zeigte mir Uriel, der heilige Engel, welcher Der Führer von ihnen ist, und ich schrieb ihre Stellungen auf, Wie er sie mir zeigte, und schrieb ihre Monate nieder, so wie sie sind, und die Erscheinung ihres Lichtes, bis fünfzehn Tage um sind.

  53. 74.3.1

    In Einzelnen Siebenteln macht er sein ganzes Licht im Osten voll, und In Siebenteln macht er seine ganze Finsternis im Westen voll.

  54. 74.4.1

    In Bestimmten Monaten ändert er seinen Untergang, und in bestimmten Monaten geht er seine besondere Bahn.

  55. 74.5.1

    In zwei Monaten geht er (der Mond) mit der Sonne unter in jenen beiden mittleren Thoren, nämlich Dem dritten und vierten Thore.

  56. 74.6.1

    Er geht sieben Tage lang hervor, Macht seinen Umlauf und kehrt wieder zu dem Thore zurück, wo die Sonne aufgeht, da macht er sein ganzes Licht voll, lenkt ab von der Sonne und tritt im Verlauf von tritt im Verlauf von acht Tagen in das sechste Thor ein, aus dem die Sonne hervozugehen pflegt.

  57. 74.7.1

    Und wenn die Sonne aus Dem vierten Thore hervorgeht, geht er siehen Tage (daselbst) hervor, Bis era us dem fünften hervorgeht, und kehrt wiederum in sieben Tagen In das vierte Thor zurück und macht sein ganzes Licht voll, weicht Ab und tritt im Verlauf von acht Tagen in das erste Thor ein.

  58. 74.8.1

    Und Wiederum kehrt er in sieben Tagen in das vierte Thor zurück, aus dem Die Sonne hervorgeht.

  59. 74.9.1

    So sah ich ihre Stellungen, wie die Monde Aufgehen und die Sonne untergeht.

  60. 74.10.1

    In jenen Tagen hat, wenn man Fünf Jahre zusammenaddiert, die Sonne dreissig Tage Übrschuss. Aber Alle Tage, die ihr für eins von jenen fünf Jahren zukommen, betragen, Wenn sie voll sind, 364 Tage.

  61. 74.11.1

    Und der Überschuss der Sonne und Der Sterne beläuft sich auf sechs Tage, für fünf Jahre (je) sechs macht Dreissig Tage: der Mond bleibt also hinter der Sonne und den Sternen um Dreissig Tage zurück.

  62. 74.12.1

    Aber der Mond führt lauter genaue Jahre Herbei, so dass ihre Stellung nie vorauseilt oder zurückbleit (auch nur) Um einen Tag, sondern sie (die Monde) vollziehen den Jahreswechesl Richtig in genau 364" Tagen.

  63. 74.13.1

    Drei Jahre haben 1092 Tage, und Fünf Jahre 1820 Tage, so dess für acht Jahre 2912 Tage herauskommen. 14a Für den Mond allein belaufen sich die Tage in drei Jahren auf 1062, und in fünf Jahren bleibt er um fünfzig Tage zurück.

  64. 74.15.1

    Somit Ergeben sich für Jahre 1770 Tage, so dass für den Mond bei Acht Jahren 2832 Tage herauskommmen. 14b [Den zu der obigen Summe (d. i. 1770) müssen (1000+) 62 hinzugefügt warden].

  65. 74.16.1

    [Es Sind nämlich in acht Jahren seine Tage um achtzig zurückgeblieben.] Die Gesamtzahl der Tage (also), die er hinter acht (Sonnen-) Jahren Zurück geblieben ist, beträgt achtzig.

  66. 74.17.1

    Und das Jahr wird richtig zum Schluss gehreacht nach ihren (der Monde) Weltstationen und den Stationen Der Sonne, sofern sie (Sonne und Mond) aus den Thoren aufgehen, in Denen sie (die Sonne) dreissig Tage auf- und untergeht.

  67. 75.1.1

    Und die Führer der Häupter der Tausende (Chiliarchen), Die über die ganze Sechörfung und über alle Sterne gesetzt sind, Sind mit jenen vier eigeschalteten (Tagen), als unzertrennlich von Ihrem Amt, nach der Berechnung des Jahres 9verbunden), und sie thun Ihren Dienst an den vier Tagen, die in der in der Berechnung des Jahres Nicht mitgerechnet warden.

  68. 75.2.1

    Und ihretwegen sind die Menschen im Irrtum über sie, den jene Lichter leisten in Wahrheit Dienste an den Weltstationen eins im ersten und eins im dritten, eins im vierten Und eins im sechsten Thore, und die Harmonie des Weltlaufes wird in Dreihundertvierundsechzig einzelnen Weltstationen zu stande gebracht,

  69. 75.3.1

    Denn die Zeichen und Zeiten, die die Jahre und Tage zeigte mir der Engel Uriel, den der Herrr der Herrlichkeit auf ewig über alle himmlischen Lichter am Himmel und in der Welt gesetzt hat, damit sie An der Oberfläche des Himmels regieren und auf Erden sichtbar seien und Führer würden für Tag und Nacht, (nämlich) Sonne, Mond und Nacht, (nämilch) Sonne, Mond und Sterne Und alle dienenden Geschöpfe, die in allen Wagen des Himmels ihre Umfahrt machen.

  70. 75.4.1

    Ebenso zeigte mir Uriel zwölf Thüröffnungen in dem Rund des Sonnenwagens am Himmel, aus denen die Sonnenstahlen Hervorbrechen, und aus denen die Wärme über die Erde hin hervorgeht, Wenn sie zu den Zeten, die für sie hestimmt sind, geöffent warden.

  71. 75.5.1

    [Und (solche) für die Winde und den Geist des Taus, wenn sie geöffnet warden, offenstehend am Himmel an den Enden.]

  72. 75.6.1

    Zwölf Thore sah am Himmel über Enden der Erde, aus Denen Sonne, Moud und Sterne und alle Himmelskörper im Psten und Westen hervorgehen.

  73. 75.7.1

    Und viele Fensteröffnungen zur Rechten und Zur Linken, aber ein Fenster spendet zu seiner Zeit die Wärme, entsprchend Jenen Thoren, aus denen die Sterne hervorgehen, so wie er ihnen befohlen hat, und in denen sie untergehen nach ihrer Zabl.

  74. 75.8.1

    Und ich sah Wagen am Himmel durch den Weltraum laufen oberhalb Jener Thore, in denen die nie untergehenden Sterne kreisen.

  75. 75.9.1

    Und einer ist grosser als sie alle, und der ist es, der den ganzen Weltraum umkreist.

  76. 76.1.1

    Und an den Enden der sah ich nach allen Richtungen Hin zwölf Thore geöffnet, aus denen die Winde hervorgehen und über die Erde hinwehen.

  77. 76.2.1

    Drei davon sind offen an der Vorderseite des Himmels Und drei an der Abendseite, drei auf der rechten Seite des Himmels Und drei auf der linken.

  78. 76.3.1

    Und die drei ersten sind die nach Osten zu, und drei nach Norden, und drei hinter denen zur Linken, nach Süden zu, und drei im Westen

  79. 76.4.1

    Durch vier von ihnen kommen Winde des Segens und des Heils, und aus jenen acht kommen Winde Des Unheils; wenn sie entsendet warden, bringen sie Verheerung über Die ganze Erde und das Wasser auf ihr und über alle, die sie bewohnen, und über alles, was im Wasser und auf dem Trocknen ist.

  80. 76.5.1

    Und der erste Wind aus Jenen Thoren, welcher der östliche heisst, Kommt durch das erste Thor, das im Osten liegt mit einer Wendung Nach Süden zu, aus ihm kommen Verwüstung, Trockenheit, Hitze und Verderben hervor.

  81. 76.6.1

    und durch das zweite mittlere Thor geht die Gerade Richtlinie hindurch, und es kommen daraus hervor Regen. Fruchtbarkeit, Wohlsein und Tau. Und durch das dritte Thor, das gegen Norden zu liegt, kommen Kälte und Trockenheit hervor.

  82. 76.7.1

    und nach Diesen kommen die südlichen Winde als erster Kommt durch das erste derselben, das dem Osten zugekehrt ist, der Glutwind hervor;

  83. 76.8.1

    und durch das mittlere Thor das daneben liegt, Kommen Wohlgerüche, Tau, Regen, Wohlsein und Gesundheit hervor.

  84. 76.9.1

    Und durch das dritte Thor, das nach Westen zu fiegt, kommen Tau, Regen, Heuschrecken und Verwüstung hervor.

  85. 76.10.1

    Und darnach die Winde aus Norden [der auch Meer heist, ein Name, der jedoch verschwiunden Ist]: aus dm siebenten Thore, das nach Osten zu liegt, [mit einer Wendung nach Süden] gehen Tau, Regen, Heuschrecken Und Verwüstung hervor.

  86. 76.11.1

    Und aus dem mittleren Thor emit gerader Richtung gehen Gesundheit, Regen, Tau und Wohlsein hervor, und Aus dem dritten Thore noch Westen zu [mit einer Wendung nach Norden] gehen Nebel, Reif, Schnee, Regen, Tau und Heuschrecken hervor.

  87. 76.12.1

    Und darnach [viertens] die Westwinde: durch das erste Thor, das Dem Norden zugekehrt ist, gehen Tan, Reif, Kälte, Schnee und Frost Hervor,

  88. 76.13.1

    und aus dem mittleren Thore kommen Tau, Regen, Wohlsein Und Segen, und aus dem letzten Thore, das dem Süden zugekehrt Ist, kommen Trockenheit, Verwüstung, Brand und Verderben hervor.

  89. 76.14.1

    Damit sind die zwölf Thore der vier Himmelsgegenden zu Ende: Und alle ihre Gesetze, ihr Unheil und ihr Heil habe ich dir, mein Sohn Methusala, gezeigt.

  90. 77.1.1

    Und die erste Weltgegend nennt man die östliche, den Sie ist die vorderste;

  91. 77.2.1

    und die zweite nennt man Süden, den daselbst Steigt der Höchste herab, und ganz besonders kommt da herab der, Welcher in Ewigkeit gepriesen ist. Und die Westgegend heist die Abnehmende, weil daselbst alle Lichter des Himmels abnehmen und Herniedergehen.

  92. 77.3.1

    Und die vierte Weltgegend. Norden heist, Wird in drei Teile egteilt; der erste davon ist die Wohnung für die Menschen, der zweite ist mit AVassermeeren und Thalern, Waldern und Fliissen, Finsternis und Nebel ausgestattet; und der dritte mit dem Garten der Gerechtigkeit.

  93. 77.4.1

    Sieben hohe Berge sah ich, die hölier als alle Berge auf Erden waren, und aus ihnen kommt der Reif hervor. Und es sclnvinden dahin die Tage, Zeiten und Jahre.

  94. 77.5.1

    Sieben Ströme sah ich auf der Erde, grosser als alle anderen; einer davon aus dem Westen kommend, ergiesst seiu Wasser in das grosse Meer,

  95. 77.6.1

    und jene zwei kommen vom Norden her zum Meere und ergiessen ihr Wasser in das erythraische Meer im Osten.

  96. 77.7.1

    Und die iibrigen vier kommen auf der Nordseite hervor (und stromen) bis zu ihrem Meere, (zwei) bis zum erythraischen Meere, und zwei ergiessen sich in das grosse Meer daselbst [— einige sagen in die Wiiste].

  97. 77.8.1

    Sieben grosse lnseln sah ich im Meere und am Lande, zwei am Lande und fiinf im grossen Meere.

  98. 78.1.1

    Und die Namen der Sonne sind folgende: der erste Orjares und der zweite Tomas.

  99. 78.2.1

    Und der Mond hat vier Namen: der erste Asonja, der zweite Ebla, der dritte Benase, der vierte Era'e.

  100. 78.3.1

    Das sind die beiden grossen Lichter; ihr Umkreis ist wie der Um-kreis des Himmels, und die Grosse des Umkreises der beiden ist gleich.

← Previous · Next → — showing 301400 of 824

First Thousand Years of Greek. CTS URN tlg1463.tlg001.opp-ger1. Via the Perseus Digital Library / Open Greek and Latin TEI corpora. Licence: Available under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License. Source.